Portugiesische Euphorie und Transfergerüchte
publiziert: Samstag, 7. Jun 2008 / 09:22 Uhr / aktualisiert: Samstag, 7. Jun 2008 / 09:57 Uhr

Im zweiten Spiel der Schweizer Gruppe stehen sich heute Samstagabend (20.45 Uhr) in Genf Portugal und die Türkei gegenüber. Die Resultate der letzten Jahre sprechen deutlich für Portugal, den EM-Finalisten von 2004.

Wohin wird es den Ausnahmespieler Ronaldo nach der EURO 2008 ziehen?
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Die Euphorie rund um das Team der Portugiesen war in den letzten Tagen riesig. Der Ankunft am vergangenen Sonntag in der Schweiz folgte ein Tag später ein öffentliches Training vor 12'000 Zuschauern. Kein portugiesischer Spieler, der sich in der laufenden Woche äusserte, vergass sich für die eindrückliche Unterstützung zu bedanken. In Genf dürften die vielen portugiesischen Einwanderer nochmals für eine Steigerung der Euphorie sorgen.

Champions-League ohne Porto

In Portugal selber drehten sich die Gedanken weniger um das Startspiel gegen die Türkei als vielmehr um den möglichen Transfer von Cristiano Ronaldo von Manchester United zu Real Madrid und dem Champions-League-Ausschluss des FC Porto.

Wie stark ist Ronaldo durch die Gerüchte in seiner Vorbereitung gestört? Wie geht der Starspieler mit dem Druck um, der nach seiner herausragenden Saison mit 42 Treffern auf ihm lastet? Ronaldo ist überzeugt: «Ich kann auch hier Grosses leisten.»

100 Millionen stehen in der Abwehr

Doch Portugal ist nicht nur Cristiano Ronaldo. In der Abwehr etwa stehen Nationalcoach Luiz Felipe Scolari mit Pepe (Real Madrid), Ricardo Carvalho, Bosingwa und Paulo Ferreira (alle Chelsea) Spieler zur Verfügung, die ihren aktuellen Klubs kumuliert nicht weniger als 100 Millionen Euro kosteten.

Die Türken sehen sich aber in erster Linie wegen der zuletzt erzielten Resultate Portugals in der Aussenseiterrolle. Mit Scolari auf der Trainerbank erreichte das Team 2004 den EM-Final und 2006 den WM-Halbfinal, zudem gewann es die bisherigen zwei EM-Begegnungen gegen die Türkei: 1996 siegten sie im Gruppenspiel 1:0 und 2000 im Viertelfinal 2:0.

Nach zwei verpassten Endrunden ist die Türkei zweifellos motiviert, aber nicht überheblich. «Wir sind gegen Portugal die Aussenseiter», sagte Hamit Altintop. «Wir haben aber vor niemandem Angst.»

(tri/Si)

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