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Real Madrid gewinnt deutlich mit 5:2
publiziert: Dienstag, 15. Sep 2009 / 20:39 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 15. Sep 2009 / 23:16 Uhr

Mit einem beherzten Auftritt in der zweiten Halbzeit stand der FC Zürich zum Auftakt der Champions-League-Gruppenphase einem Remis gegen Real Madrid sehr nahe.

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Weil FCZ-Goalie Johnny Leoni kurz vor Schluss noch patzte und Guti in der Nachspielzeit einen Konter erfolgreich abschloss, unterlagen die Zürcher zuhause dennoch 2:5.

Nach 45 Minuten sah es so aus, als würde der FCZ gleich im ersten Champions-League-Spiel eine Fussball-Lektion erteilt bekommen. Cristiano Ronaldo (27. per Freistoss), Raul (34.) und Higuain unmittelbar vor der Pause brachten Real Madrid 3:0 in Führung. Real-Goalie Iker Casillas hatte bis zu diesem Zeitpunkt nur einen Ball halten müssen, als Hannu Tihinen in der 9. Minute einen Absatz-Trick versuchte.

Nach der Pause traten die Zürcher aber wie verwandelt auf und tauchten häufiger vor Casillas auf. Xavier Margairaz und Philippe Koch verpassten noch gute Chancen, ehe Alphonse in der 64. Minute von Casillas im Strafraum gefoult wurde. Den Penalty verwandelte Margairaz zum vielumjubelten 1:3.

Und die 24'500 Zuschauer im ausverkauften Letzigrund sollten aus dem Jubeln kaum herauskommen: nur eine Minute später erzielte Silvan Aegerter nach einem Eckball per Kopf den Anschlusstreffer.

Die Zürcher hatten nach dem 2:3 noch 25 Minuten Zeit, um den Ausgleich zu erzielen, während die Madrilenen noch den Schock des Doppelschlags zu verdauen versuchten. Zwingende Torchancen brachte der FCZ aber keine mehr zustande.

Der Traum vom Punktgewinn gegen Real Madrid wurde in der 89. Minute endgültig zerstört, als Johnny Leoni einen eigentlich harmlosen Freistoss von Cristiano Ronaldo mit einer verunglückten Abwehr ins Tor speditierte. In der Nachspielzeit lobte Guti den Ball noch über Leoni zum 2:5-Schlussresultat.

Der «Unverwüstliche» schlug wieder zu

Filippo Inzaghi ist in der Champions League auch mit 36 Jahren nicht zu bremsen. In Marseille führte der Stürmer Milan mit einer Doublette (27./74.) zum 2:1. Aufgrund der Dominanz der Franzosen nach der Pause war der Erfolg der Italiener im anderen Spiel der FCZ-Gruppe jedoch nicht zwingend.

Von Beginn weg regnete es im nicht ganz ausverkauften Stade Vélodrome in Strömen. Und nach der Pause brach ein Sturmlauf der Südfranzosen wie ein Wolkenbruch über Milan herein. Während fast 45 Minuten nahm Marseille die eigene Klubdevise («Droit au but») wörtlich. Gradlinig berannten die Spieler von Didier Deschamps das gegnerische Tor. Einziger Makel war, dass sie den Halbzeitrückstand temporär nur ausgleichen konnten, es aber verpassten, den Italienern den K.o.-Schlag zu versetzen.

Der Schuss des Argentiniers Lucho Gonzalez wurde zunächst von Alessandro Nesta in extremis noch in Corner abgelenkt (48.), aber eine Minute später war der Ausgleich doch Tatsache. Nach einem Freistoss sprang Verteidiger Gabriel Heinze in den Ball und schaffte mittels Kopfball das 1:1. In der Folge drängte Marseille den prominenten Gegner minutenlang an dessen eigenen Strafraum zurück. Im Mittelfeld gewannen die Franzosen fast durchwegs die Zweikämpfe, und vorne beschäftigte Captain Mamadou Niang, der dreifache Torschütze in der Ligue 1, die gesamte Milan-Abwehr.

Doch auch wenn die Marseille-Gilde donnerte, den entscheidenden Blitz liess Filippo Inzaghi auf den Rasen sausen. Aus dem Nichts schoss er Milan eine Viertelstunde vor dem Ende zum Sieg. So schlecht Milan nach der Pause spielte, so schön war der wegweisende Treffer.

Über die Ü30-Fraktion mit Andrea Pirlo (30), Gianluca Zambrotta (32) und Clarence Seedorf (33) gelangte der Ball im Direktspiel zu Inzaghi, der mit dem Aussenrist erfolgreich war. Es war für den «Unverwüstlichen» nach dem Führungstor vor der Pause (27.) das 68. Tor im Europacup - damit konsolidierte «SuperPippo» seine Topklassierung als erfolgreichster Torschütze der Europacup-Historie vor Real Madrids Raul (65).

Zwingend war der Sieg Milans wegen Marseilles Steigerung nach der Pause nicht; doch gestohlen haben die Mailänder die drei Punkte auch nicht. Denn in der ersten Halbzeit hatten sie das Geschehen unerwartet deutlich beherrscht. Von Unsicherheit war trotz des schwachen Saisonstarts in der Serie A bei ihnen in dieser Phase nichts zu spüren.

FC Zürich - Real Madrid 2:5 (0:3)

Letzigrund. -- 24'500 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Atkinson (Eng). -- Tore: 27. Cristiano Ronaldo 0:1. 34. Raul 0:2. 45. Higuain 0:3. 64. Margairaz (Foulpenalty) 1:3. 65. Aegerter 2:3. 89. Cristiano Ronaldo 2:4. 93. Guti 2:5.

FC Zürich: Leoni; Stahel (88. Gajic), Tihinen, Rochat, Koch; Aegerter, Tico (66. Abdi); Vonlanthen, Margairaz, Alphonse; Hassli (46. Djuric).

Real Madrid: Casillas; Arbeloa, Pepe, Albiol, Drenthe; Lassana Diarra, Xabi Alonso (59. Gago); Kaka, Raul, Cristiano Ronaldo; Higuain (68. Guti).

Bemerkungen: FC Zürich ohne Chikhaoui (verletzt); Real Madrid ohne Sergio Ramos (rekonvaleszent). Verwarnungen: 16. Kaka (Foul). 23. Drenthe (Foul). 24. Stahel (Foul). 50. Tico (Foul). 63. Casillas (Foul). 68. Gago (Foul). 74. Arbeloa (Foul). 82. Lassana Diarra (Foul).

Marseille - Milan 1:2 (0:1)

Vélodrome. -- 50'000 Zuschauer. -- SR Bo Larsen (Dä). -- Tore: 27. Filippo Inzaghi 0:1. 49. Heinze 1:1. 74. Filippo Inzaghi 1:2.

Marseille: Mandanda; Kaboré, Diawara, Heinze, Taiwo; Cissé (88. Morientes), Mbia, Cheyrou; Lucho Gonzalez (76. Ben Arfa); Brandão, Niang.

Milan: Storari; Oddo, Nesta, Thiago Silva, Zambrotta; Flamini, Pirlo, Ambrosini (57. Gattuso); Seedorf (93. Abate); Pato, Filippo Inzaghi (87. Huntelaar).

Bemerkungen: Marseille ohne Koné (verletzt), Milan ohne Abbiati und Borriello (beide verletzt). Verwarungen: 57. Zambrotta (Foul). 61. Flamini (Foul). 81. Storari (Unsportlichkeit).

(smw/Si)

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