Ruhige Nacht in den Host-Cities
publiziert: Dienstag, 10. Jun 2008 / 11:07 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 10. Jun 2008 / 19:11 Uhr

Zürich - Der zweite Spieltag der EURO 2008 in der Schweiz stellte die Polizei vor keine grösseren Probleme. In Basel, Bern, Zürich und Genf blieb es trotz grossem Publikumsaufmarsch friedlich.

Von Behörden gelobt: Holländische Fans in Bern.
Von Behörden gelobt: Holländische Fans in Bern.
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Nach der langen und feucht-fröhlichen Festnacht waren die Berner Behörden des Lobes voll über die holländischen Fans. Die Polizei sprach sogar von einer ruhigen Nacht, nahm aber 20 Personen fest. Die Schattenseite: Die rund 100'000 Besucher in der Innenstadt hinterliessen rund 20 Tonnen Abfall.

In Zürich löste das torlose Remis zwischen Rumänien und Frankreich bei den Fans weder Euphorie noch Enttäuschung aus. Der Match wurde in der Fanzone von rund 13'000 Personen verfolgt. Für das Spiel Holland gegen Italien war die Fanzone mit 41'000 Zuschauern annhähernd voll. Einzelne Angetrunkene stellten Unfug an. In der Fanzone am Bellevue verhaftete die Polizei acht Personen.

Halb bis gar nicht ausgelastet

In Basel waren in der Nacht rund 40 Polizeieinsätze nötig. Das liege im Durchschnitt, teilte die Host City mit. Etwa mussten Sicherheitskräfte eine Schlägerei zwischen rund zehn italienischen und holländischen Fans in der Greifengasse stoppen.

In Genf lockte der Fussball-Knüller Holland-Italien gegen 20'000 Fans in die grosse Fanzone in der Innenstadt - und lasteten die Anlage damit knapp halb aus. Nur wenige Besucher kamen ins Fandorf am Rhonezufluss Arve.

Mehrere Festnahmen

Während die Nacht in den Host Cities eher ruhig verlief, kam es in der Ostschweiz in einer Fanzone zu mehreren Schlägereien. In der UBS-Arena in St. Gallen musste die Polizei mehrere Personen festnehmen.

Zufrieden sind die Getränkelieferanten. Die Brauerei Feldschlösschen, die die Stadien und offiziellen UEFA-Fanzonen mit Carlsberg-Bier versorgt, sehe die Annahme bestätigt, dass bis 15 Prozent mehr Bier ausgeschenkt wird als üblich im Juni, sagte ein Sprecher. Konkrete Zahlen nannte Feldschlösschen nicht.

Rund 80 Prozent der Fans und Besucher kamen nach Angaben der Gesamtkoordination von Bund und UEFA EURO 2008 per Bahn, Bus und Tram an die Spiele. Die SBB liess am Montag 223 Extrazüge fahren. 400 Personen reinigten diese nach den Fahrten am Abend und in der Nacht.

(tri/sda)

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