Schweiz mit Jakupovic gegen Zypern
publiziert: Dienstag, 19. Aug 2008 / 17:12 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 20. Aug 2008 / 00:26 Uhr

Ottmar Hitzfeld wartete am Vortag seiner Länderspielpremiere gegen Zypern mit einer Überraschung auf. Im Tor wird voraussichtlich Eldin Jakupovic stehen, und auch weitere Debütanten werden in der Startformation figurieren.

Hitzfeld möchte Eldin Jakupovic im Tor sehen.
Hitzfeld möchte Eldin Jakupovic im Tor sehen.
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«Ich möchte Jakupovic sehen», erklärte Hitzfeld an der Medienkonferenz im noblen Hotel Intercontinental in Genf. Der Grasshopper soll Erfahrungen sammeln und einen internationalen Einsatz haben.

«Diego Benaglio ist die Nummer 1 und wird es auch gegen Israel sein», hielt der 59-jährige Lörracher aber auch fest. Den Wolfsburg-Keeper kenne er aber von seinen Einsätzen in der Bundesliga und von der EURO.

Deshalb ist es auch wahrscheinlich, dass Jakupovic morgen ab 20.45 Uhr nicht nur sein Debüt haben wird, sondern auch durchspielen wird. Er wolle darauf vorbereitet sein, falls sich Benaglio verletzte, sagte der neue Nationalcoach. «So habe ich auch den Vorteil, dass ich sechs Feldspieler auswechseln kann», erklärte Hitzfeld.

Hitzfeld will Debütanten am Ball

Überhaupt will Hitzfeld vor allem Spieler sehen, die er noch wenig kennt und die während der EM nicht oder nur kurz im Einsatz waren. «Ich werde den einen oder anderen Debütanten von Anfang an präsentieren», verriet der Deutsche. Das dürfte im besonderen auf Alain Nef zutreffen, sofern der Zürcher den Test im Training am Dienstagabend mit der Maske besteht. Der rechte Aussenverteidiger hatte sich im Training mit seinem neuen Verein Udinese die Nase gebrochen und muss aus versicherungstechnischen Gründen mit einer Maske spielen.

Auch Valentin Stocker und Almen Abdi werden mit grösster Sicherheit zu ihrem Debüt im A-Team kommen. Ob dies schon von Beginn der Fall sein wird, ist noch offen. «Wir werden sicher nicht mit der Mannschaft beginnen, die auch gegen Israel spielen wird», hielt Hitzfeld klar fest. Hakan Yakin kennt Hitzfeld wohl, doch will er den offensiven Mittelfeldspieler nach seinem Transfer zum katarischen Spitzenverein Al-Gharafa fraglos noch im internationalen Einsatz sehen.

Im Training will Hitzfeld den Fokus auf Standardsituationen legen und daraus «eine Waffe machen». Auch verschiedene offensive Spielzüge will der Coach einüben. «Wir müssen im Strafraum gefährlicher werden», sagte er. Er will, dass sein Team das Heft in die Hand nimmt. «Entscheidend ist die innere Einstellung und das Engagement», formulierte Hitzfeld seine Erwartungen an die Mannschaft.

(tri/Si)

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