Schweizer Fokus auf defensive Stabilität
publiziert: Samstag, 7. Jun 2008 / 09:02 Uhr / aktualisiert: Samstag, 7. Jun 2008 / 09:23 Uhr

Nach der zweijährigen Testphase gilt es heute Samstag im Basler St.-Jakobs-Park für die Schweiz im Eröffnungsspiel der EURO 2008 gegen Tschechien ernst. Im Schweizer Team wird der Fokus auf die defensive Stabilität gerichtet sein; ein Sieg ist das Ziel.

«Ruhig bleiben und eiskalt zuschlagen», so Barnetta.
«Ruhig bleiben und eiskalt zuschlagen», so Barnetta.
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Die stabile Abwehr war an der WM in Deutschland der Schlüssel zum Erfolg. Ohne einen Gegentreffer kassiert zu haben, schied die Schweiz vor zwei Jahren im Achtelfinal gegen die Ukraine aus. Die defensiven Tugenden hatte aber das Team von Köbi Kuhn in den vergagenen 19 Testspiel nicht selten vergessen.

Aufgefallen ist den Schweizern beim Videostudium, wie schnell die Tschechen jeweils nach dem Ballgewinn ihre Angriffe vortragen würden. «Wir brauchen viel Geduld, um ihren Block zu überwinden», sagt Tranquillo Barnetta. «Wir müssen ruhig bleiben und wenn sich die Chance bietet, schlagen wir eiskalt zu. Wir gehen nicht ins Spiel, um nur einen Punkt zu holen.»

Kopfballduelle gegen Koller

Gleichwohl ist die Schweiz gegen die Nummer 6 der FIFA-Weltrangliste nicht in der Favoritenrolle; die SFV-Auswahl ist im Ranking des Weltverbands 38 Plätze schlechter klassiert.

Vor allem Jan Koller wird die Schweizer Abwehrreihe beschäftigen; Patrick Müller, auf den Kuhn wohl setzen wird, soll die Defensive mit der Routine von 78 Länderspielen organisieren. Ihm ist wohl bewusst, dass die Schweizer gegen den 2,02 m grossen Koller «nicht jedes Kopfballduell gewinnen werden». Wichtig, so tönt es im SFV-Lager, seien die zweiten Bälle und «was um Koller passiert» (Müller).

Schon lange wurde der 7. Juni 2008 von den Schweizern zum Höhepunkt erklärt. Selbst nach dem wenig verheissungsvollen Auftritt gegen Deutschland wurde auf den Tag des Eröffnungsspiel verwiesen.

«Wir werden bereit sein; man wird die beste Schweizer Nationalmannschaft dann sehen», so sagte Frei nach der 0:4-Niederlage im März. Tatsächlich scheint der Schweizer Mannschaft der Formaufbau geglückt. Trainer und Spieler beschreiben das knapp dreiwöchige Trainingscamp als sehr konzentriert und intensiv.

(tri/Si)

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