Schweizer Nati mit Remis gegen Norwegen
publiziert: Freitag, 12. Okt 2012 / 23:01 Uhr / aktualisiert: Samstag, 13. Okt 2012 / 11:43 Uhr

Das Schweizer Nationalteam büsst im dritten Spiel der WM-Qualifikation erstmals Punkte ein. Im intensiven Spitzenkampf in Bern gegen Norwegen resultiert ein 1:1. Die Tore fallen spät.

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Die Schweizer Freude über den möglichen Traumstart mit drei Siegen in Folge dauerte nicht einmal 120 Sekunden. Mario Gavranovic erzielte neun Minuten nach seiner Einwechslung das 1:0. Der FCZ-Offensivakteur, der bei der sensationellen Quote von drei Toren in vier Länderspielen hält, drückte in der 79. Minute einen von Granit Xhaka verlängerten Corner über die Linie. Auf der Gegenseite köpfelte Norwegens Captain Brede Hangeland einen Eckball wuchtig ins Netz. Die Schweizer Reklamationen wegen eines angeblichen Fouls am Goalie stiessen wohl zu Recht nicht auf offene Ohren.

Im ausverkauften Stade de Suisse erhielt das Team von Ottmar Hitzfeld in dieser WM-Qualifikation erbitterte Gegenwehr. Es gelang ihm im Gegensatz zu den vorherigen 180 Minuten nicht genügend, die Spielkontrolle an sich zu reissen. Der Schweiz war zugute zu halten, dass sie alles versuchte, den norwegischen Riegel zu knacken. Eren Derdiyok etwa rieb sich enorm auf, auch wenn er im Abschluss ohne Fortune blieb. Die mannschaftsdienliche Leistung des Hoffenheimer Stürmers war sehr lobenswert.

Norwegen und die Standards

Norwegens Torgefahr ging primär - und wie erwartet - von Standardsituationen aus. Die gross gewachsenen Verteidiger, Captain Brede Hangeland und Vegard Forren, scheiterten innert weniger als einer Minute (17.) an Diego Benaglio. Der Schweizer Keeper wehrte die wuchtigen Kopfbälle des Duos mirakulös ab. Diese wenigen, aber umso klareren Akzente der Norweger kamen nach einem Startfurioso der Schweizer. Tranquillo Barnettas Kopfball nach 65 Sekunden und ein Schuss von Eren Derdiyok aus der Drehung (8.) heraus hatten im norwegischen Strafraum für frühe Action gesorgt.

Norwegens aussergewöhliche physische Stärke machte den Schweizern das Leben in der Folge überaus schwer. Spielerisch konnten die Skandinavier, die vielfach mit neun Feldspielern hinter dem Ball standen, kaum mithalten. Aber sie hielten körperlich dagegen und spedierten den Ball bei Bedarf weit und hoch nach vorne. Was es den Schweizern schwer machte, den Rhythmus hoch zu halten. Die klarste Torchance gehörte der SFV-Auswahl. Barnettas Kopfball in der 25. Minute landete aber um Zentimeter nicht im Tor, sondern am Pfosten.

Nun folgt das Spitzenspiel

Der erste Punktverlust im dritten Gruppenspiel (nach 2:0-Siegen in Slowenien und gegen Albanien) verändert die Ausgangslage für den nächsten Auftritt der Schweizer. Island, der Gegner am kommenden Dienstag, gewann sein Spiel in Albanien und liegt in der Rangliste der Gruppe E nur noch einen Punkt hinter den Schweizern zurück.

Schweiz - Norwegen 1:1 (0:0)
Stade de Suisse, Bern. - 30'712 Zuschauer (ausverkauft). - SR Fernandez Borbalan (Sp). - Tore: 79. Gavranovic (Xhaka) 1:0. 81. Hangeland (Corner John Arne Riise) 1:1.

Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Djourou, Von Bergen, Rodriguez; Behrami (91. Dzemaili), Inler; Shaqiri, Xhaka, Barnetta (70. Gavranovic); Derdiyok.

Norwegen: Jarstein; Ruud, Hangeland, Forren, John Arne Riise; Nordtveit; Braaten, Henriksen, Yttergard Jenssen (83. Wolff Eikrem), Elyounoussi (92. Parr); Söderlund (64. King).

Bemerkungen: Schweiz komplett, Norwegen ohne Abdellaoue und Björn Helge Riise (beide verletzt). 25. Kopfball von Barnetta an den Pfosten. 90. Pfostenschuss von Elyounoussi. Verwarnungen: 11 Nordtveit (Foul/in Zypern gesperrt). 40. Derdiyok (Foul/in Island gesperrt). 44. Lichtsteiner (Reklamieren). 73. Yttergard Jenssen (Foul). 83. Benaglio (Reklamieren). 88. Braaten (Unsportlichkeit).

Weitere Resultate dieser Gruppe:
Albanien - Island 1:2 (1:1). Slowenien - Zypern 2:1 (1:0).

Rangliste:
1. Schweiz 3/7 (5:1). 2. Island 3/6 (4:2). 3. Norwegen 3/4 (3:4). 4. Albanien 3/3 (4:5). 5. Slowenien 3/3 (3:5). 6. Zypern 3/3 (3:5).

Die nächsten Spiele:
Dienstag, 16. Oktober: Island - Schweiz (20.30 Uhr MESZ in Reykjavik), Albanien - Slowenien (20.45 Uhr), Zypern - Norwegen (19.00 Uhr).

(pad/Si)

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