Fussball: Internationale Test-Länderspiele
Schweizer WM-Hoffnung: Russland spielte schlecht gegen Griechenland
publiziert: Mittwoch, 15. Aug 2001 / 23:35 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 16. Aug 2001 / 00:00 Uhr

Moskau - Russland kam gegen Griechenland in Moskau nicht über ein 0:0 hinaus. Der Leader der Schweizer WM-Gruppe, der Köbi Kuhns Team im letzten (und hoffentlich entscheidenden) Qualifikationsspiel am 6. Oktober empfängt, konnte dabei zwei Wochen vor der Partie gegen Slowenien gar nicht überzeugen.

In der ereignisarmen Partie vor nur 13 000 Fans im riesigen Luschniki-Stadion hatten die Russen aber immerhin etwas mehr Spielanteile und drei klare Chancen, allesamt durch Einwechselspieler. Aleinitschew, Semak und der 18-jährige Debütant Marat Ismailow in der Nachspielzeit verpassten aber den Siegtreffer. Die Griechen, bei denen der neue Nationalcoach Otto Rehhagel auf der Tribüne Platz nahm, konnten Russlands Ersatzgoalie Filimonow nur selten beunruhigen.

Ebenfalls nur zu einem Teilerfolg kam Slowenien beim 2:2 gegen Rumänien. Die Gäste gingen dabei zweimal in Führung, den zweiten Treffer erzielte der frühere GC-Star Viorel Moldovan (66.), den Ausgleich erzielte Sloweniens Diva Zahovic (75.). In den letzten 33 Minuten kam bei Rumänien auch GC-Mittelfeldspieler Mihai Tararache zu einem Teileinsatz.

Klarer Sieg für Völlers Rumpfteam

Zu einem klaren 5:2-Sieg kam Deutschland beim einstigen Erzrivalen Ungarn, obwohl Rudi Völler mit Nowotny, Ballack, Heinrich und Scholl auf ein etabliertes Quartett verzichten musste. Die Tore für die Gäste erzielten Böhme per Foulpenalty und Kehl vor, sowie Baumann, Jancker und der erst fünf Minuten vor Spielende eingewechselte Bierhoff nach der Pause. Völler nominierte im Spiel zum 100. Geburtstag des magyarischen Fussballverbandes überraschenderweise den Bremer Frank Baumann als Abwehrchef.

Überzeugende Franzosen

Zu knapp fiel der 1:0-Sieg von Frankreich gegen Dänemark aus. Die Welt- und Europameister, die mit einer sehr erfahrenen Truppe antraten, spielten äusserst kompakt und hatten im Mittelfeld, das vom magistralen Zinédine Zidane angeführt wurde, ein klares Übergewicht. Nachdem Pires, der vor der Partie als bester Akteur des Konföderationen-Cups ausgezeichnet wurde, das Führungstor erzielt hatte (13.), wurde ein höherer Sieg wegen mangelnder Kaltblütigkeit in der Offensive verpasst. Für Dänemark riss eine Serie von zehn Partien ohne Niederlage, zudem schied Schalke-Bomber Ebbe Sand nach 17 Minuten mit einer Verletzung aus.

Englands Serienende

In einem weiteren Luxus-Testspiel unterlag England an der White Hart Lane in London zuhause 0:2 gegen Holland und verlor damit im sechsten Spiel erstmals unter der Ägide von Sven-Göran Eriksson. Die Tore zum hoch verdienten Sieg der Gäste erzielten kurz vor der Pause innert einer Minute Verteidiger Mark van Bommel (PSV Eindhoven) und Ruud van Nistelrooy (PSV Eindhoven). Die «Oranjes» setzten die beiden Doping-Sünder Frank de Boer und Edgar Davids nicht von Anfang an; der Mittelfeld-Terrier von Juventus Turin kam in der zweiten Halbzeit aufs Feld und wurde bei fast jedem Ballkontakt ausgepfiffen.

Tschechien deklassierte Südkorea 5:0. Äusserst effizient war dabei Miroslav Baranek. Der Köln-Söldner kam in der 66. Minute für Tomas Rosicky ins Spiel und erzielte dann noch drei Treffer. Daneben trafen Pavel Nedved (Juventus) und Vratislav Lokvenc (Kaiserslautern).

(sda)

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