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Sex-Affäre beim FC Thun - Dreizehn Personen angezeigt
publiziert: Montag, 28. Jan 2008 / 16:11 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 29. Jan 2008 / 07:30 Uhr

Thun - Im Zusammenhang mit der Sex-Affäre beim FC Thun sind wegen sexueller Handlungen mit einem 15-jährigen Mädchen dreizehn Personen angezeigt worden. Neun der Anzeigen betreffen frühere oder aktuelle Spieler des FC Thun.

Die Anzeigen sind eingegangen, jetzt ist abzuklären, in welche Gerichtszuständigkeit jedes einzelne Verfahren falle.
Die Anzeigen sind eingegangen, jetzt ist abzuklären, in welche Gerichtszuständigkeit jedes einzelne Verfahren falle.
Die Ermittlungen seien nun weitgehend abgeschlossen, teilten das Untersuchungsrichteramt Berner Oberland, das Jugendgericht Oberland und die Berner Kantonspolizei mit. Namentlich die Auswertungen im EDV-Bereich seien aufwändig gewesen, heisst es im Communiqué.

Es werde jetzt Sache der Justizbehörde sein abzuklären, in welche Gerichtszuständigkeit - Einzelrichter oder Kreisgerichte - jedes einzelne Verfahren falle. Eine Anzeige ging ans Jugendgericht Oberland.

Der FC Thun teilte auf seiner Internet-Seite mit, die Anzeigen beträfen nur zwei Spieler, die «wirklich dem aktuellen Kader der 1. Mannschaft des FC Thun angehören». Sie blieben im Kader. Für sie gelte weiterhin die Unschuldsvermutung.

Personen aus dem Umfeld

Die vier Anzeigen, die sich nicht gegen frühere oder gegenwärtige Spieler des FC Thun richten, betreffen laut der Mitteilung Personen aus dem Umfeld der Spieler oder des Mädchens. Im Fall einer weiteren Person sind noch zusätzliche Ermittlungen nötig.

Im November hatten die Berner Strafverfolgungsbehörden noch erklärt, vierzehn Personen würden angezeigt. Nun sei erneut informiert worden, weil die Ermittlungen weitgehend abgeschlossen seien, erklärte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Er wollte nicht präzisieren, welcher Art die aufwändigen Auswertungen im EDV-Bereich waren.

Mädchen war einverstanden

Die Sex-Affäre um den FC Thun war am 13. November ins Rollen geraten. Die rechtlich relevanten Vorwürfe reichen von Zungenküssen bis zum vollendeten Geschlechtsverkehr. Die Behörden gehen davon aus, dass das Mädchen, das der Fanszene zugerechnet wird, grösstenteils mit den sexuellen Handlungen einverstanden war.

Nachdem die Berner Behörden die Affäre bekannt gegeben hatten, geriet die Führung des FC Thun plötzlich in ein mediales Blitzlichtgewitter. Etwa eine Woche nach Bekanntwerden der Affäre machte die Klubleitung die Namen der 18 nicht in die Sache involvierten Spieler bekannt.

(fest/sda)

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