BSC Young BoysFC BaselFC LuganoFC LuzernFC SionFC St.GallenFC ThunFC VaduzFC ZürichGrasshopper-Club Zürich
Euro 2000: Jugoslawien - Slowenien 3:3
Slowenen gaben 3:0-Vorsprung gegen Jugoslawen aus der Hand
publiziert: Dienstag, 13. Jun 2000 / 23:22 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 14. Jun 2000 / 08:14 Uhr

Charleroi - In einem aufwühlenden Spiel, in dem die Zuschauer beider Lager heiss und kalt geduscht wurden, trennten sich Jugoslawien und Slowenien in Charleroi 3:3 (1:0). Die pomadig auftretenden Jugoslawen gerieten sensationell 0:3 in Rückstand. Doch Savo Milosevic und Drulovic schafften noch den Ausgleich.

si. Die Jugoslawen fanden erst mit dem Ausschluss ihres überheblichen Freistoss-Spezialisten Sinisa Mihajlovic (60.) wegen zweier Gelben Karten zu ihrer wahren Stärke. Zuvor schienen sie ihren "kleinen Bruder" aus dem Norden des Landes, der erst seit 1991 ein unabhängiger Staat ist, auf die leichte Schulter genommen zu haben. Die Slowenen waren bis in die Haarspitzen motiviert und legten von Beginn weg los wie die Feuerwehr.

Freche Spielweise

Schon nach 23 Minuten wurde ihre freche Spielweise belohnt: Superstar Zahovic köpfelte einen Flankenball von Karic herrlich mit der Kopfseite in die entfernte Torecke. Die Jugoslawen - wie die Slowenen in der nächsten WM-Ausscheidung Gegner der Schweizer Nationalmannschaft - zeigten trotz dieses Gegentores aber weiterhin wenig Respekt. Und gerieten prompt kurz nach der Pause mit 0:2 in Rückstand: Diesmal verlängerte der starke Karlsruher Pavlin eine Freistossflanke des starken Zahovic mit dem Kopf ins Netz.

Gelähmte Jugoslawen

Die desolaten Jugoslawen waren zu keiner Reaktion fähig und schienen mit den Nerven am Ende: Mihajlovic, der zwei Minuten zuvor wegen einem Ellbogenschlag verwarnt worden war, spielte vor dem eigenen Strafraum einen katastrophalen Fehlpass zu Zahovic, der überlegt zum 3:0 einschoss. Nur drei Minuten später musste Mihajlovic nach einem Rempler an Udovic vom Platz.

Ausgleich in 7 Minuten

Erst durch diese Dezimierung wurden die Jugoslawen endlich geweckt. Innerhalb von sieben Minuten machten sie den Dreitore- Rückstand in einer dramatischen Schlussphase weg: Der eingewechselte Milosevic profitierte von Zuspielen von Djukic und Drulovic und brauchte nur noch einzuschieben. Das 2:3 erzielte der starke Drulovic nach Zuspiel von Mijatovic gleich selber.
In der hektischen Schlussphase besassen dann beide Teams gar noch die Chance zum Siegestreffer: Erst ging ein Kopfball von Jokanovic (84.) nur knapp über die Latte, dann wischte Dudic (93.) einen Kopfball von Milinovic von der Torlinie.

Technisch wie fast alle Fussballer vom Balkan sehr versiert, defensiv hervorragend organisiert und dazu mit einer Motivation versehen, die gegen keinen anderen Gegner hätte besser sein können. Slowenien überzeugte bei seinem ersten Auftritt an einer EM- Endrunde nicht nur mit seiner Laufstärke und Kampfkraft, sondern und vor allem mit seinem hervorragenden Kollektiv.

Überhebliche Jugoslawen

Diesbezüglich traf das Team von Srecko Katanec auf eine Mannschaft, die überheblich wirkte, lange nur ideenlos weite Bälle nach vorne dreschte und erst in der verrückten Schlussphase zu einer Einheit fand. Keine Spur zuvor von der spielerischen Klasse dieser Ansammlung von Weltklasse-Fussballern, die mit Ausnahme von Verteidiger Ivan Dudic (Roter Stern Belgrad) alle in europäischen Topligen tätig sind. Das Team des früheren Servette-Trainers Vujadin Boskov war über eine Stunde lang eine einzige Enttäuschung. Auch bei den Slowenen waren zwar acht der elf Startakteure Söldner, doch spielen diese Legionäre nicht in europäischen Spitzenligen, sondern hauptsächlich in Österreich und Belgien. Mit dabei von Beginn weg der frühere Lausanner Saso Udovic und Mladen Rudonja (Ex-Lugano), nicht aber Ermin Siljak, der torgefährliche Stürmer von Servette, der nicht eingesetzt wurde.

Jugoslawien - Slowenien 3:3 (0:1)

Stade du Pays de Charleroi. -- 12 000 Zuschauer. -- SR Melo Pereira (Por). -- Tore: 23. Zahovic 0:1. 52. Pavlin 0:2. 57. Zahovic 0:3. 67. Milosevic 1:3. 70. Drulovic 2:3. 73. Milosevic 3:3.

Jugoslawien: Kralj; Dudic, Djukic, Mihajlovic, Nadj; Dejan Stankovic (36. Stojkovic), Jokanovic, Jugovic, Drulovic; Mijatovic (82. Kezman), Kovacevic (51. Milosevic).

Slowenien: Dabanovic; Milanic, Galic, Milinovic; Novak, Ceh, Pavlin (74. Pavlovic), Karic (78. Osterc); Zahovic, Rudonja; Udovic (64. Acimovic).

Bemerkungen: Jugoslawien komplett; Slowenien ohne Knavs (verletzt). 60. Gelb-Rot Mihajlovic nach Unsportlichkeit an Udovic. Verwarnungen: 14. Milanic (Unsportlichkeit), 55. Mihajlovic (Foul)

(klei/sda)

Sandro Lauper & Ulisses Garcia verlängern bei den Young Boys.
Sandro Lauper & Ulisses Garcia verlängern bei den Young Boys.
Neue Verträge  Die Young Boys verlängern die Verträge mit den beiden Stammkräften Sandro Lauper und Ulisses Garcia. mehr lesen 
Publinews Wir wollen in diesem Zusammenhang nicht von Aufputschmitteln im Fussball sprechen. Allerdings muss man diese Begriffe auch im zeitlichen ... mehr lesen  
CBD als schmerztherapeutische Unterstützung bei Verletzungen.
Jordi Quintilla träumte schon immer von einem Wechsel zum FCB. Seit diesem Sommer spielt er bei den Bebbi.
Ex-St. Gallen-Profi  Mittelfeldspieler Jordi Quintilla macht nach seinem Wechsel vom FC St. Gallen zum FC Basel keinen Hehl daraus, dass die Bebbi schon immer das von ... mehr lesen  
Wunschspieler  Der Wechsel von Samuele Campo vom ... mehr lesen
Spielmacher Samuele Campo wechselt vom FC Basel nach Luzern.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Lyon siegte verdient.
Frauenfussball Wolfsburgs Frauen verpassen den Sieg Die Frauen-Equipe des VfL Wolfsburg mit den drei ...
 
News
         
CBD als schmerztherapeutische Unterstützung bei Verletzungen.
Publinews Wir wollen in diesem Zusammenhang nicht von Aufputschmitteln im Fussball sprechen. Allerdings muss man diese Begriffe auch im zeitlichen Kontext sehen. Wenn man die ... mehr lesen
Das beste Training auf der Welt ist nur optimal, wenn man sich richtig ernährt.
Publinews Ohne Fleiss kein Preis. Das ist die Devise, wenn es um das Training für Fussballer geht. Wenn man nicht genügend trainiert, wird man kein Fussballer. Wenn man bereits ... mehr lesen
Ein Fussball spiel pro Woche.
Publinews Fussballvereine sind heutzutage sehr grosse Organisationen, die es verstehen richtig zu wirtschaften. Das Geschäft mit den Fussballern ist heute so wichtig wie ... mehr lesen
Grosse Talente.
Publinews Wie jeden Winter gibt es auch dieses Jahr grosse Spekulationen über mögliche Wechsel im Profifussball. Zwar würden viele europäische Topclubs gerne für ... mehr lesen
Sportler haben hohe Ansprüche.
Publinews Gerade als Sportler braucht es geplanten Stressabbau. Grundsätzlich ist der Sport selbst als Ausgleich zum Alltag gedacht. Wenn aber die sportliche Aktivität mit Leistungsdruck ... mehr lesen
Wirkt beim Heilungsprozess.
Publinews Sportliche Höchstleistungen sind nur mit einem gesunden Körper möglich. Dies betrifft vor allem Fussballer, die über eine ausgewogene Kraft-Konditions-Leistungsfähigkeit verfügen ... mehr lesen
Haustier mit Sport vereinen?
Publinews Ein Haustier ist eine schöne Sache. Ob Katze oder Hund - der Vierbeiner ist immer da und wartet aufgeregt, bis man nach Hause kommt. Haustiere spenden bedingungslose ... mehr lesen
Am Ball bleiben.
Publinews Der Fussballsport ist auf der gesamten Welt für unzählige Menschen die mit Abstand wichtigste Sportart, sowohl als ... mehr lesen
Zeit für Fussball.
Publinews Die Wochen schreiten langsam voran und rücken das Weihnachtsfest in greifbare Nähe. Für eingefleischte Sportfans in der Schweiz lohnt es, ... mehr lesen
Rudergeräte als idealer Kraft- und Ausdauersport
Publinews Sport gehört mittlerweile zum Alltag vieler Menschen dazu. Die einen erfreuen sich mehr und mehr durch den reinen Teamsport, andere ... mehr lesen
Fussball Videos
FIFA World Football Museum  Das FIFA World Football Museum direkt beim ...  
Neue Zeitrechnung für den Nati-Star  Granit Xhaka (23) wechselt zu Arsenal London in die ...  
Drei Mal in Folge «Europa League»-Sieger  Der FC Sevilla gewinnt zum dritten Mal in Folge ...  
Grosse Ehre für «King Claudio»  Wenig überraschend heisst der Trainer des Jahres ...  
Mehr Fussball Videos
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 1°C 3°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen wolkig, wenig Schnee
Basel 2°C 5°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen -1°C 2°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneefall Schneeschauer
Bern 1°C 3°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen Schneeregenschauer
Luzern 1°C 3°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen Schneeregenschauer
Genf 2°C 5°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 1°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen Schneeregenschauer
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten