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Späte Reaktion der FCB-Präsidentin Gigi Oeri
publiziert: Montag, 15. Mai 2006 / 17:36 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 18. Mai 2006 / 07:12 Uhr

Zwei Tage nach den Ausschreitungen im Anschluss an die Partie FC Basel - FC Zürich hat FCB-Präsidentin Gigi Oeri doch noch Stellung bezogen.

Gigi Oeri will keine Gitter.
Gigi Oeri will keine Gitter.
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Ansätze zur Lösung des Hooligan-Problems lieferte die letzte Woche zur Klubchefin gewählte Oeri aber keine. Oeri verurteilte zwar die Vorkommnisse vom Samstagabend («Es ist beschämend, was geschehen ist.»), betonte aber, dass der Rasen des St.-Jakob-Parks «nur von schwarz vermummten Hooligans» gestürmt worden sei. Der FC Basel versteckt sich offenkundig noch immer hinter den rot und blau gekleideten Supportern, die sich aus Optik der FCB-Leitung anständig verhielten.

Diese Verharmlosung wurde vom Verein Schweizerischer Polizei-Beamter kritisiert. Den Hooligans werde es in der Schweiz leicht gemacht; speziell dann, wenn Klubleitungen sich dazu hinreissen liessen, von ihren Matchbesuchern als den besten Fans zu reden. Blauäugigkeit stehe lange vor den Ausschreitungen, hiess es in einer Stellungnahme.

Blauäugigkeit

Eigene Blauäugigkeit konnte Oeri auch in Bezug auf das Sicherheitsdispositiv nicht verneinen. Man sei wohl etwas naiv gewesen in der Planung, sagte sie. Gleichwohl wies sie den Vorwurf zurück, nicht alles für die Sicherheit gemacht zu haben. «Mit den Sicherheitsexperten sind alle möglichen Szenarien durchdacht worden.»

Wie die Probleme in Zukunft in den Griff bekommen werden sollen, weiss Oeri noch nicht. «Wir verbringen im Vorstand die meiste Zeit damit, Lösungen gegen Hooligans zu finden. Ich stelle dem eine hohe Prämie in Aussicht, der ein Patentrezept präsentiert.» Sie werde die Sanktionen des Verbandes akzeptieren, hoffe aber auch auf die Unterstützung aller involvierten Stellen, «vor allem auf jene des Verbandes.»

Gegen Gitter

Offenbar kein Thema ist das Erstellen eines Zaunes rund um den Platz. «Ich bin gegen Gitter.» Oeri sagte dies rund 40 Stunden, nachdem mehrere hundert Fans aus der Muttenzer Kurve ungehindert auf das Feld gestürmt waren. «Gitter sind nicht das Allerweltsmittel, um dem Problem von Gewalt Herr zu werden.»

Nach wie vor ein Problem ist, dass sich viele Chaoten trotz Stadionverbot Zutritt zum Stadion verschaffen. «Wir können uns nur darauf verlassen, dass die Beamten an den Eingangstoren zusammen mit den Szenekennern die Fans mit einem Verbot erkennen», sagte Markus Laub, der als FCB-Geschäftsführer für die Durchsetzung verantwortlich ist. «Es stehen uns nur die Augen der Beamten zur Verfügung. Es fehlt die gesetztliche Grundlage, um andere Hilfsmittel einzusetzen.» Mit dem Hooligangesetz könnte man das Problem möglicherweise besser in den Griff bekommen.

(ht/Si)

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