Stimmen zum Spiel Schweiz - Färöer
publiziert: Samstag, 4. Sep 2004 / 20:50 Uhr / aktualisiert: Samstag, 4. Sep 2004 / 21:08 Uhr

Alexandre Rey (Schweiz): "Mit drei Toren ins Nationalteam zurückzukehren, ist fantastisch. Ich wollte der Mannschaft helfen, und ich konnte helfen.

'Jetzt müssen wir einen weiteren Schritt zur WM am Mittwoch gegen Irland machen.'
'Jetzt müssen wir einen weiteren Schritt zur WM am Mittwoch gegen Irland machen.'
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Jetzt müssen wir einen weiteren Schritt zur WM am Mittwoch gegen Irland machen. Dieser deutliche Sieg gibt Selbstvertrauen."

Johan Vonlanthen (Schweiz): "Für einen Stürmer ist es wunderbar, in einem Spiel drei Tore zu schiessen. Letztmals habe ich in der U19-Auswahl dreimal getroffen. Wichtig ist aber nicht, wer die Tore schiesst, sondern, dass wir deutlich gewonnen haben. Wir beiden Stürmer haben aufgezeigt, dass es in der Schweiz weitere Angreifer gibt, die auch in Länderspielen treffen."

Henrik Larsen (Nationalcoach Färöer): "Die Schweizer haben wirklich sehr, sehr gut gespielt. Was soll ich dazu sagen? Wir haben eine Packung kassiert und müssen im nächsten Spiel gegen die Franzosen bedeutend besser spielen. Heute haben wir ganz einfach zu viele Fehler gemacht. Das rächt sich im internationalen Fussball."

Köbi Kuhn (Nationalcoach Schweiz): "Für mich war die Schlüsselszene die unglaubliche Rückgabe von Bernt Haas und der indirekte Freistoss aus 5 Metern. Diese Szene liess mir die Nackenhaare aufstehen. Normalerweise stehts da 1:0 für den Gegner. Stattdessen haben wir im Gegenzug das 1:0 geschossen. Grundsätzlich freue ich mich über die sechs Tore riesig. Manches ist uns zwar leicht gefallen, aber es waren schöne Tore. So überzeugend zu gewinnen, ist für den Kopf eine gute Vorbereitung auf das Spiel gegen die Iren."

Murat Yakin: "Die Stürmer haben sich den Frust von der Seele geschossen. Aber für das Team war es ebenso wichtig, dass Hakan seine Pässe in die Tiefe spielen konnte. Das war der optimale Start, den wir uns gewünscht haben. Doch wir müssen uns bewusst sein, dass es am Mittwoch viel, viel schwerer wird. Aber das Selbstvertrauen ist jetzt da. Ich bin sehr optimistisch. Irland liegt uns. Das haben wir im letzten Jahr bewiesen. Auf das Spiel vom Mittwoch freue ich mich sehr."

Hakan Yakin: "Wir dürfen dieses 6:0 nicht überbewerten. Die Färöer können wir als Gegner nicht als Massstab nehmen. Doch wir haben bewiesen, dass wir kein Stürmerproblem haben, und dass die Harmonie im Team stimmt. Ich selbst bin mit meiner Darbietung zufrieden, denn ich habe von Beginn weg den Rhythmus gefunden. Aber jetzt muss ich diese Leistung am Mittwoch gegen einen viel stärkeren Gegner bestätigen."

Raphaël Wicky: "Wir hatten befürchtet, dass es schwieriger werden würde. Doch das frühe 1:0 hat uns völlig befreit. Danach lief fast alles wie von selbst, und wir hatten richtig Freude am Spiel. Ich freue mich besonders für Alexandre Rey. Er hat gezeigt, dass wir auf ihn zählen können. Als ich vor dem sechsten Treffer auf den gegnerischen Goalie zulief, hätte ich auch selber schiessen und vielleicht meinen ersten Länderspieltreffer erzielen können. Doch ich sah, dass Johan Vonlanthen völlig frei vor dem leeren Tor stand. Deshalb habe ich ihm den Ball hingeschoben. Letztlich zählt es ja nicht so sehr, wer das Tor schiesst. Und für die Stürmer ist es wichtig, wenn sie Treffer erzielen können. Heute Abend (am Samstagabend -- Red.) geniessen wir diesen Erfolg, dann gilt die Konzentration dem Spiel gegen die Iren."

(bert/Si)

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