U21: «Qualifikation wäre eine Heldentat»
publiziert: Mittwoch, 16. Nov 2005 / 11:12 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 16. Nov 2005 / 12:58 Uhr

Das Team, das heute Abend in Porto die Achtelfinals übersteht, qualifiziert sich zum dritten Mal in Folge für die Endrunde der U21-EM.

U21-Trainer Bernard Challandes sieht bei seinem Team vorallem physische Vorteile.
U21-Trainer Bernard Challandes sieht bei seinem Team vorallem physische Vorteile.
Nach dem 1:1 im Hinspiel am letzten Sonntag ist Portugal gegenüber der Schweiz leicht im Vorteil.

Die SFV-Delegation liess in der Vorbereitung auf das «wichtigste Spiel des Jahres» (Blerim Dzemaili) nichts unversucht. Das gleiche Hotel, in dem im letzten Jahr die Nationalmannschaft Griechenlands auf dem Weg zum überraschenden EM-Titel residierte, soll nun auch der ältesten Schweizer Juniorenauswahl Glück bringen. Dass Fortune allein nicht für den Coup ausreichen wird, ist selbstredend.

Kaum Änderungen

Auch «fundamentale taktische Änderungen», wie es Trainer Bernard Challandes formulierte, sind nicht zu erwarten. «Wir brauchen nochmals eine solche Leistung wie am Sonntag und müssen versuchen, eine noch bessere Mischung aus kontrollierter Defensive und schnellem Umschalten in den Angriff zu finden», sagte Challandes.

«Defensive Sicherheit hat Priorität. Und je länger wir ohne Gegentor bleiben, desto grösser werden unsere Chancen.» Im Estadio do Bessa, der Heimstätte von Boavista Porto, muss mit einer angriffiger ausgerichteten portugiesischen Mannschaft als im Hinspiel gerechnet werden -- auch wenn mit Manuel Fernandes der offensive Denker im Mittelfeld wegen einer Gelbsperre fehlen wird. «Wir werden nicht mehr zu so vielen Torchancen kommen wie in Zürich», glaubt der Schweizer Aggressivleader Blerim Dzemaili und hofft, aus Überzahlsituationen Kapital schlagen zu können.

Salatic oder Schwegler?

Challandes braucht sich im Gegensatz zu seinem portugiesischen Kollegen Agostinho Oliveira keine personelle Sorgen zu machen. Es ist möglich, dass der Schweizer Coach im defensiven Mittelfeld allenfalls einen neuen Partner für Blerim Dzemaili bringen, die Startformation ansonsten aber unverändert lassen wird.

Für Baykal, der im FC Basel zuletzt kaum zum Einsatz gelangte und vor drei Tagen auf dem Hardturm keine Akzente setzen konnte, gibt es zwei Alternativen: Veroljub Salatic oder Pirmin Schwegler. Für GC-Allrounder Salatic spricht, dass er im physischen Bereich Portugals Mittelfeldakteuren ebenbürtig ist, für den von einer Bauchmuskelreizung vollständig genesenen YB-Youngster Schwegler seine bemerkenswerte Spielübersicht.

Nichts Neues

Heikle Ausgangslagen vor Barrage-Rückspielen sind für die Schweizer U21 nichts Neues. Vor zwei Jahren holte sie in Ostrava gegen Titelverteidiger Tschechien einen 1:2-Rückstand aus dem Hinspiel auf und setzte sich schliesslich im Penaltyschiessen durch. Heuer wäre man bestens für eine allfällige Overtime (bei 1:1 nach regulärer Spielzeit) vorbereitet.

«Wir haben physische Vorteile, sind konditionsstärker als die Portugiesen. Eine Verlängerung wäre also kein Problem für uns», mutmasste Blerim Dzemaili. Falls die Schweiz die dritte EM-Qualifikation hintereinander schaffen sollte, wird am Schluss ohnehin egal sein, wie sie zustande kam. Sie wäre laut Challandes «eine Heldentat».

U21. EM-Achtelfinal-Rückspiel in Porto: Schweiz - Portugal (Hinspiel 1:1). -- Mittwoch, 21.00 Uhr (live auf SF2/TSI2/TSR2 nach Türkei - Schweiz). -- SR Berntsen (No).

Vermutliche Schweizer Startformation: Benaglio; Lichtsteiner, von Bergen, Rochat, Bühler; Callà, Dzemaili, Salatic/Pirmin Schwegler, Ziegler; Chiumiento; David Degen.

(Stefan Baumgartner, Porto/Si)

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