U21 holt Punkt
publiziert: Freitag, 25. Mrz 2005 / 21:01 Uhr / aktualisiert: Freitag, 25. Mrz 2005 / 21:38 Uhr

Die Schweizer U21 ist in der EM-Qualifikation zu einem wichtigen Punkt gekommen. In Troyes trennte sie sich nach einem zwischenzeitlichen Rückstand 1:1 von "Les Bleus".

Jeremy Berthod am Ball. Valon Behrami (hinten) schaut zu.
Jeremy Berthod am Ball. Valon Behrami (hinten) schaut zu.
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Frankreich war in der 58. Minute in Führung gegangen, Fabrizio Zambrella gelang wenige Minuten später der Ausgleich.

Die Schweiz reagierte auf den Rückstand mit dem Selbstbewusstsein einer Mannschaft, die in dieser Saison noch ungeschlagen ist.

Nur sieben Minuten nach dem 0:1 spielte Baykal den bis dahin blassen Fabrizio Zambrella an der Stragraumgrenze an und der Italien-Legionär traf herrlich unter die Latte.

Verdienter Ausgleich

Die Schweizer verdienten sich den Ausgleich. Sie hielten nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch mit den Franzosen mit.

In der Verteidigung zeigte das in Abwesenheit von Philippe Senderos neu formierte Innenverteidiger-Duo Steve von Bergen und Alain Rochat eine tadellose Leistung.

Beim Gegentreffer wurden sie vom defensiven Mittelfeld im Stich gelassen. Baykal und Rijat Shala liessen Franck Ribery bis zur Strafraumgrenze gewähren, der brandgefährliche Julien Faubert profitierte mit einem Schuss zum 1:0.

Nach dem Ausgleich suchte Frankreich, das bisher in der WM-Qualifikation alle drei Spiele 1:0 gewonnen hatte, den Sieg mit Vehemenz.

Benaglio zweimal stark

Goalie Diego Benaglio musste aber nur noch zweimal eingreifen: In der 77. Minute wehrte er einen Schuss von Jérémy Mathieu ab, kurz darauf setzte er sich gegen Ribery durch. Die Schweizer kamen damit trotz weniger Torchancen zu einem verdienten Punkt im Stade de l´Aube vor über 17 000 Zuschauern.

Das Spiel vor der zweitbesten Kulisse, die in Troyes jemals verzeichnet wurde, hatte verhalten begonnen. Die beiden Mannschaften agierten zunächst mit viel gegenseitigem Respekt.

Mehr Spielanteile

Die gesamte erste Halbzeit beschränkten sie sich nur auf das Nötigste. Frankreich hatte mehr Spielanteile, trug seine Angriffe aber mit viel Zurückhaltung aus.

Die Schweizer Verteidiger hatten die schnellen französischen Stürmer jederzeit im Griff. Gefährlich wurde es vor dem Tor von Benaglio in den ersten 45 Minuten nur einmal, bezeichnenderweise nach einer Standardsituation. Der Keeper wehrte den Freistoss von Franck Ribery mit den Fäusten ab.

Schweizer gefährlicher

Es waren so, eher überraschend, die Schweizer, die bis zum 0:1 zu den gefährlichsten Aktionen kamen. David Degen, die einzige Sturmspitze, wurde von Valon Behrami ideal lanciert, sein Schuss fiel aber harmlos aus.

Trotz des positiven Resultats war das Sturmproblem der Schweizer nicht zu übersehen. Es fehlte ein Goalgetter, der die zum Teil herrlich herausgespielten Kombination im Mittelfeld, hätte nutzen können. Dann wäre selbst ein Sieg möglich gewesen.

Frankreich - Schweiz 1:1 (0:0)
Troyes, Stade de l´Aube. -- 17 522 Zuschauer. -- SR Van Egmond (Ho). -- Tore: 58. Faubert 1:0. 65. Zambrella 1:1.

Frankreich: Gavanon; Sagna, Faty, Zubar, Berthod; Faubert, Didot, Bourillon, Ribery; Grax (83. Gigliotti), Bergougnoux (28. Le Tallec/68. Mathieu).

Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Von Bergen; Rochat, Arnaud Bühler; Baykal (90. Dzemaili), Shala; Behrami, Zambrella (87. Manuel Bühler), Margairaz; David Degen (83. Callà).

Bemerkungen: 28. Bergougnoux verletzt ausgewechselt. Verwarnungen: 28. Shala (Foul). 45. Berthod (Unsportlichkeit). Schweiz ohne Philipp Degen, Ziegler und Sendros (A-Nationalmannschaft).

Resultate Gruppe 4:
Frankreich - Schweiz 1:1 (0:0). Israel - Irland 3:1 (2:1).

Rangliste Gruppe 4:
1. Frankreich 4/10. 2. Israel 5/10. 3. Schweiz 3/5. 4. Irland 4/3. 5. Zypern 4/0. - Am nächsten Dienstag spielt die Schweiz zu Hause gegen Zypern (Biel, 19 Uhr).

(bsk/Si)

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