BSC Young BoysFC BaselFC LuganoFC LuzernFC SionFC St.GallenFC ThunFC VaduzFC ZürichGrasshopper-Club Zürich
Hubschrauber brachte Spieler in Sicherheit
Über 70 Tote und 1000 Verletzte im Fussballstadion
publiziert: Donnerstag, 2. Feb 2012 / 08:24 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 2. Feb 2012 / 12:10 Uhr

Kairo - Bei den blutigen Krawallen nach einem Fussballspiel in Ägypten sind nach offiziellen Angaben 71 Menschen ums Leben gekommen. Das Gesundheitsministerium erklärte am Donnerstag in Kairo, dass zunächst drei Tote zu viel gezählt worden seien.

13 Meldungen im Zusammenhang
318 Menschen würden noch immer in Spitälern medizinisch betreut. Nach einem Fussballspiel zwischen den Klubs Al-Ahli und Al-Masri war es am Vortag in der Stadt Port Said zu Gewaltexzessen gekommen, als Zuschauer das Spielfeld stürmten und Spieler attackierten.

Die Schuldzuweisungen richteten sich vor allem gegen Polizei und Militär. Die islamistische Muslimbruderschaft kritisierte, dass die Sicherheitskräfte bei dem Fussballspiel in Port Said weggeschaut und nichts getan hätten.

Andere machen bezahlte Schlägerbanden des früheren Regimes von Machthaber Husni Mubarak für den Ausbruch der Gewalt verantwortlich. Ziel sei es, die Revolution zu diskreditieren und den demokratischen Wandel zu stoppen.

Das neu gewählte ägyptische Parlament trat wegen des «Massakers» am Donnerstag in Kairo zu einer Krisensitzung zusammen. Der herrschende Militärrat verhängte drei Tage nationale Trauer. FIFA-Präsident Sepp Blatter sprach von einem schwarzen Tag für den Fussball.

Steine und Feuerwerk

Die Zusammenstösse begannen, nachdem Fans des heimischen Teams Al-Masri nach dem 3:1-Sieg gegen den Tabellenführer und Erzrivalen in der ägyptischen Liga, Al-Ahli, Sekunden nach dem Abpfiff das Spielfeld gestürmt hatten. Die Fans hätten Steine, Feuerwerkskörper und Flaschen geworfen und dabei auch Spieler verletzt.

Eine kleine Gruppe von Bereitschaftspolizisten versuchte erfolglos, Spieler zu schützen. Fans gelang es, die flüchtenden Sportler zu treten und zu schlagen.

Beteiligte sprechen von «Krieg»

«Das hat mit Fussball nichts zu tun. Das ist Krieg und die Menschen sterben vor unseren Füssen», sagte ein Spieler der Gästemannschaft Al-Ahli. Die Armee setzte Hubschrauber ein, um Spieler und Fans in Sicherheit zu bringen.

Der Mannschaftsarzt von Al-Ahli wurde auf der Internetseite «Egypt Independent» mit ebenso drastischen Worten zitiert: «Das ist Krieg, der geplant war.» Der Mediziner sprach von Chaos und forderte eine umgehende Untersuchung.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese fussball.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Kairo - Ein ägyptisches Gericht hat ... mehr lesen
Die Verurteilten waren für die Tragödie verantwortlich.
Bestätigung der Todesurteile von ... mehr lesen
Port Said - Ägyptens Präsident Mohammed Mursi hat wegen der Unruhen im Land den ... mehr lesen
Präsident Mohammed Mursi wandte sich in einer Rede im Fernsehen an die Nation.
Mindestens 22 Tote und 200 Verletzte bei Ausschreitungen in Ägypten
Kairo - Nach der Verhängung von 21 ... mehr lesen
Kairo - Zum Prozessauftakt um die schweren Ausschreitungen in einem ... mehr lesen
Am 1. Februar waren in einem Stadion in der Stadt Port Said 74 Menschen ums Leben gekommen.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Sowohl die Fans beider Klubs als auch die untätig gebliebenen Sicherheitsbeamten tragen die Schuld an einer der schlimmsten Katastrophen der Fussball-Geschichte, bei der am 1. Februar in Port Said in Ägypten 74 Menschen getötet worden waren. mehr lesen 
Joseph Blatter ist noch immer extrem schockiert.
Die FIFA unterstützt die Familien der ... mehr lesen
Kairo - Die heftigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in Ägypten gehen weiter. Das Finanzamt in Kairo wurde in der Nacht in Brand gesetzt, wie das Staatsfernsehen berichtete. Teile des Gebäudes brannten lichterloh. mehr lesen 
Kairo - Nach dem Blutbad in einem Fussballstadion ist die Gewalt in Ägypten am Freitag weiter eskaliert und hat mindestens fünf Menschen das Leben gekostet. In Kairo kam es den zweiten Tag in Folge zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und der Polizei. mehr lesen 
Etschmayer Das «Port Said Massaker» hat wieder ... mehr lesen 1
Fussballfans an vorderster Front: Neue Unruhen in Kairo
Kairo - Nach den Krawallen zwischen ... mehr lesen
Nach den schweren Ausschreitungen ... mehr lesen
Sepp Blatter ist entsetzt.
Kairo - Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen nach einem Fussballspiel in der ägyptischen Stadt Port Said sind am Mittwoch mindestens 73 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 1000 Menschen seien verletzt worden, sagte ein Vertreter des Gesundheitsministeriums. mehr lesen 
Petar Pusic könnte GC im Januar auf Leihbasis verlassen.
Petar Pusic könnte GC im Januar auf Leihbasis verlassen.
Im Januar  GC-Mittelfeldprofi Petar Pusic könnte die Rückrunde bei einem anderen Klub verbringen. mehr lesen 
Fussbruch  Die Young Boys müssen rund 10 Wochen auf Flügelspieler Miralem Sulejmani verzichten. mehr lesen  
YB muss rund 10 Wochen auf Miralem Sulejmani verzichten.
Der FC Zürich hat ein Statement zum Bananen-Wurf gegen Basels Stürmer Aldo Kalulu verfasst.
Statement abgegeben  Der Klassiker zwischen dem FC Basel ... mehr lesen  
EM-Quali  Die Schweizer Nati wird das erste Heimspiel zur EM-Qualifikation gegen Dänemark im Basler St. Jakob-Park austragen. mehr lesen  
Die Schweiz trifft im ersten Heimspiel der EM-Quali am 26. März 2019 in Basel auf Dänemark.
FUSSBALL: OFT GELESEN
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Lyon siegte verdient.
Frauenfussball Wolfsburgs Frauen verpassen den Sieg Die Frauen-Equipe des VfL Wolfsburg mit den drei ...
 
News
     
Fussballschuhe sind Hightech-Produkte
Publinews Gute Fussballschuhe sind ein Must-Have für jeden Fussballer  Die Fussballschuhe sind unerlässlich zum Fussballspielen. Jeder Spieler braucht gute Fussballschuhe, trotzdem ... mehr lesen
Schweizer Flagge, Fussball
Publinews Fussballvereine unter Erfolgsdruck  Fussball ist ein Mannschaftssport mit einer grossen Fangemeinde - das ist allgemein bekannt. Seit nunmehr über 100 Jahren erfreut er sich einer beständigen ... mehr lesen
Grenzenlose Liebe und Treue für nicht irgendeinen Fussballverein, sondern den natürlich besten Klub der Welt.
Publinews Fan-Utensilien  Trikot, Schal und Fahne - Die Zeiten scheinen sich wohl nie zu ändern, in denen nicht das klassische Fanartikel-Trio eine ... mehr lesen
Fussball Videos
FIFA World Football Museum  Das FIFA World Football Museum direkt beim ...  
Neue Zeitrechnung für den Nati-Star  Granit Xhaka (23) wechselt zu Arsenal London in die ...  
Drei Mal in Folge «Europa League»-Sieger  Der FC Sevilla gewinnt zum dritten Mal in Folge ...  
Grosse Ehre für «King Claudio»  Wenig überraschend heisst der Trainer des Jahres ...  
Mehr Fussball Videos
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 0°C 1°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt bedeckt
Basel 0°C 1°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt bedeckt
St. Gallen -5°C -2°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel Nebel
Bern -4°C 0°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt bedeckt
Luzern -4°C 1°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt bedeckt
Genf -3°C 2°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich bedeckt
Lugano -2°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten