WM: Klatsch und Tratsch
publiziert: Sonntag, 2. Jul 2006 / 15:50 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 2. Jul 2006 / 22:08 Uhr

Der fussballverrückte Prinz Harry (21) durfte den WM-Viertelfinal seiner Engländer gegen Portugal nicht am TV verfolgen.

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Prinz Harry.
Prinz Harry.
Diese schwere Strafe erhielt er gemäss Medienberichten von seiner Freundin Chelsy Davy (21), weil er nach einer Party seine Ex-Freundin Natalie (28) geküsst haben soll. Zum Strafprogramm gehört, dass er mit Chelsy am Spieltag einen romantischen Ausflug unternehmen musste.

Singender Mick Jagger auf der Tribüne

Während des Viertelfinals England - Portugal sass auch Mick Jagger auf der Tribüne in der Arena AufSchalke. Der Sänger der Rolling Stones unterstützte die «Three Lions» stimmgewaltig mit «England, England»-Rufen und beim traditionellen und wiederholten Vortragen der Nationalhymne. Ein Glücksbringer war der prominente Fan jedoch nicht.

Britische Buchmacher machen grossen Gewinn

Die grossen Gewinner der WM-Niederlage Englands gegen Portugal sind ausgerechnet die britischen Buchmacher. Weltweit hätten nur wenige auf das Ausscheiden des englischen Teams setzen wollen, so dass den Buchmachern nun erhebliche Gewinne zufliessen. Der Wettindustrie seien durch das Ausscheiden Englands schätzungsweise 25 Millionen Pfund (36 Millionen Euro) zugeflossen, sagte ein Sprecher der britischen Buchmacherfirma William Hill.

Nachbarn, aber nicht Freunde

«Argentiniens Delegation wird bei Gate Nummer 7 erwartet, der Flug Aerolineas Argentinas ist bereit.» So drückte ein brasilianischer Journalist mit der Stimme eines Flughafensprechers unverhohlen seine Freude nach dem Ausscheiden der Argentinier aus. Er war einer von vielen Medienleuten aus Brasilien, die tanzten, jubelten, sangen und grölten. Nicht bekannt ist, ob die einige Argentinier schon zu Hause waren, als schliesslich auch Brasilien ausschied. Brasilien und Argentinien sind Nachbarn, Freunde werden sie nie.

Überfüllter Brunnen

Der Brunnen auf dem Frankfurter Römerberg als zentraler Treffpunkt der Fans aus aller Welt war dem Ansturm nicht mehr gewachsen. Der Brunnen wurde deshalb mit Zäunen abgesperrt, damit die Fussball-Pilger nicht länger darin baden und auf der Justitia-Figur herumklettern können. Bevor die Zäune aufgestellt wurden, hatte Justitia die unvermeidliche Deutschland-Fahne verpasst bekommen. gut erfunden.

Deutschland und die Welt

«Die Welt hat wieder Angst vor Deutschland». Das leicht dümmliche Fazit des deutschen Teammanagers Oliver Bierhoff nach dem Sieg über Argentinien.

TV-Rekordwert in Deutschland

Der Viertelfinal Deutschland - Argentinien hat der ARD einen deutschen TV-Rekord beschert. 24,8 Millionen Menschen waren in Deutschland zugeschaltet. Der Marktanteil lag bei 86,1 Prozent.

Neutraler Papst

Papst Benedikt XVI. wird nach den Worten seines Sekretärs Georg Gänswein im Halbfinal Deutschland - Italien beide Mannschaften anfeuern. «Der Papst ist immer unparteiisch, deshalb wird er ein grosses Herz haben, das sowohl für Deutschland als auch für Italien schlägt», sagte Gänswein laut der Gazzetta dello Sport.

Nahendes Unheil

«Wir werden dafür bezahlt, dass wir zuschauen. Ansonsten würden wir uns auch wegdrehen.» BBC-Kommentator John Motson vor dem Penaltyschiessen der Engländer gegen Portugal. Er sah das Unheil kommen.

Fussball statt Cricket

Längst können sich auch die cricketverrückten Inder der Faszination der Fussball-WM nicht entziehen. Die TV-Einschaltquoten in Indien sollen um 175 Prozent gestiegen sein, der Bierumsatz stellenweise um 40 Prozent.

(bert/Si)

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