Heimniederlage
Winterthur verliert den Anschluss
publiziert: Montag, 24. Sep 2012 / 22:29 Uhr / aktualisiert: Montag, 24. Sep 2012 / 23:18 Uhr
Wils Jong Hyok Cha jubelt nach dem Tor zum 2:3.
Wils Jong Hyok Cha jubelt nach dem Tor zum 2:3.

Winterthur verliert das TV-Spiel der achten Challenge-League-Runde zuhause gegen ein starkes Wil mit 2:3. Damit verpassen die Zürcher den Anschluss an den Tabellenführer Aarau.

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Nach sieben Minuten stand der Grieche Sawwas Exouzidis goldrichtig und spitzelte nach einer Freistossflanke den Ball an Goalie Carlo Zotti zur 1.0-Führung für Winterthur ins Tor. Zotti, der sich in dieser Aktion verletzte, musste umgehend durch Timon Waldvogel ersetzt werden; dieser sollte aber über die gesamte Spieldauer von der Kuzmanovic-Elf nicht mehr nennenswert geprüft werden.

Wils Trainer Axel Thoma musste in der Pause wohl die richtigen Worte gefunden haben. Stark verbessert starteten die Gäste in die zweite Halbzeit und kamen zu Chancen im Minutentakt. Endlich aus Wiler Sichte köpfte nach massvoller Flanke in der 70. Minute der Stürmer Marko Muslin den verdienten Ausgleich, und nur vier Minuten später war Martin Scheuble gar für die Führung der Gäste zuständig, nachdem sie zuvor mitunter zweimal die Torumrandung getroffen hatten. Wie die Jungfrau zum Kinde kam Winterthur in der 78. Minute aber nochmals zum Ausgleich durch Sven Lüscher.

Im Nachbars-Derby steckten die Wiler jedoch auch jetzt nicht auf. Nach einem kapitalen Fehler von Winterthurs Goalie Christian Leite, der einen relativ harmlosen Ball nicht festhalten konnte, erbte der eingewechselte Landry Mouangue in der Nachspielzeit und schoss den vielumjubelten, keineswegs unverdienten Siegtreffer für die Gäste, die mittlerweile vier Spiele in Serie gewinnen konnten.

Winterthur - Wil 2:3 (1:0)
Schützenwiese. - 2600 Zuschauer. - SR Huwiler. - Tor: 7. Exouzidis 1:0. 70. Muslin 1:1. 74. Steuble 1:2. 78. Lüscher 2:2. 91. Mouangue 2:3.

Rangliste:
1. Aarau 9/20 (20:10). 2. Winterthur 9/15 (17:11). 3. Wil 9/15 (17:18). 4. Lugano 9/14 (17:12). 5. Chiasso 9/13 (7:8). 6. Biel 9/12 (15:17). 7. Vaduz 9/11 (16:15). 8. Bellinzona 9/11 (12:12). 9. Wohlen 9/8 (5:12). 10. Locarno 9/6 (5:16).

Torschützenliste:
1. Adis Jahovic (Wil) 7 Tore; 
2. Armando Sadiku (Lugano) 5 Tore;
3. Franz Burgmeier (Vaduz),  Davide Callà (Aarau), Kristian Kuzmanovic (Winterthur), Gezim Shalaj (Lugano), Mariano Tripodi (Vaduz), Silvan Widmer (Aarau) je 4 Tore.
9. Patrick Bengondo (Winterthur),  Matar Coly (Biel), Charles-André Doudin (Biel),  Sandro Foschini (Aarau),  
Drilon Pacarizi (Locarno/+1),  Hakan Yakin (Bellinzona) je 3 Tore

(fest/Si)

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