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YB und FCSG wollen den Sieg - Basel empfängt GC
publiziert: Mittwoch, 22. Sep 2010 / 17:03 Uhr
Bringt Henri Bienvenu YB zurück auf die Siegesstrasse?
Bringt Henri Bienvenu YB zurück auf die Siegesstrasse?

In der ersten Tranche der 9. Runde in der Axpo Super League wollen die schwach gestarteten YB, St. Gallen und GC zum Abschluss des ersten Viertels die Wende einleiten. St. Galler und Berner treffen in der AFG-Arena aufeinander, GC reist zu Meister Basel.

1 Meldung im Zusammenhang
22-12-7: das waren in der letzten Saison die Anzahl Punkte des Trios YB (1.), St. Gallen (5.) und GC (8.) nach acht Runden. Ein Jahr später stehen die drei Teams geschlossen auf den Rängen 7 bis 9 - mit neun, sieben bzw. sechs Zählern. Nur gerade der Tabellenletzte Xamax ist im Vergleich zum letzten Herbst noch tiefer gefallen als Berner, Zürcher und St. Galler.

Ungemütlich ist diese Situation vor allem für YB. Nirgendwo sonst in der Axpo Super League klaffen Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander wie beim letztjährigen Meisterschaftszweiten. Sechs Punkte sind in den kommenden zwei Partien gegen St. Gallen und Thun für die Berner und ihren Coach Vladimir Petkovic fast Pflicht. «Der Trainer steht nicht unter Druck», beteuerte YB-Chef Ilja Kaenzig zwar, doch der Rückstand auf die Hauptkonkurrenten Basel und Zürich darf nicht weiter anwachsen.

«Viele gute YB-Momente»

Petkovic gibt sich gelassen. Er hat in dieser Saison «schon viele gute YB-Momente» gesehen. Aber eben: auf begeisternde Phasen folgten auch wieder desolate Minuten. Nur gerade bei den beiden Remis in den ersten zwei Runden schaffte YB zwei Spiele in Folge ohne Niederlage.

Auf und Ab gings bei den Berner aber auch innerhalb einzelner Partien. Beim 3:2 im Champions-League-Hinspiel gegen Tottenham zum Beispiel (vom 3:0 zum 3:2) oder zuletzt in der Meisterschaft gegen Basel, als YB einen 2:0-Vorsprung verspielte. Der tragische Unfall von Emiliano Dudar sorgt zwar für mildernde Umstände, die Aufholjagd wurde trotzdem aufgeschoben.

Berner Wende in der Ostschweiz?

Nach der Meisterschaftspause will YB nun in St. Gallen die Wende einleiten. Aber auch die Ostschweizer brauchen dringend Punkte. Der FCSG hat sich zuletzt etwas gefangen und Trainer Uli Forte spricht von «steigender Tendenz», doch gehen dem Zürcher Coach die Stürmer aus. «Ein Leid kommt selten allein», so Forte in Anspielung auf die prekäre finanzielle Situation in der Ostschweiz.

Weil nun auch Nico Abegglen verletzt ist, steht an sich nur der Holländer Calabro als Angreifer zur Verfügung. Dieser wartet aber trotz vielen Chancen noch immer auf sein erstes Tor in der Super League. Vorerst haben die St. Galler Sven Lehmann aus der U21-Equipe nachgezogen, doch sie sind auch auf dem Transfermarkt aktiv; bis Ende September wollen sie noch einen Stürmer verpflichten.

Personalnot bei GC

Personelle Sorgen haben auch die Grasshoppers. In Basel fehlt den Zürchern ein halbes Dutzend Spieler. Auch GC streckt sich im Sturm nach der (Personal-)Decke. Der einzige GC-Stürmer mit Toren in dieser Saison, Vincenzo Rennella, ist weiterhin verletzt. Im St.-Jakob-Park setzt Ciriaco Sforza wohl auf den 21-jährigen Innocent Emerghara, der in der Super League erst einmal von Beginn an dabei war.

Bei GC stellen sie keine Forderungen, sie reden nicht von Befreiungsschlägen. «Wir schauen nicht auf die Resultate und die Tabelle, sondern konzentrieren uns auf die Leistung», so Sforza. Und wenn die stimmt, kommt der Rest bzw. die Punkte von alleine. So wie im Vorjahr: da ging es für GC nach schwachem Start auch stetig bergauf. Bis auf den 3. Platz. Unter anderem dank drei Siegen gegen den heutigen Gegner FC Basel.

Basel - Grasshoppers (letzte Saison: 1:3, 3:1, 1:2, 0:4)
Mittwoch, 19.45 Uhr. - Absenzen: Zoua (verletzt); Colina, Cabanas, Rennella, Callà, D'Angelo, Vallori (alle verletzt). - Statistik: Der FC Basel gewann von den letzten sieben Spielen gegen GC nur eines. Das letzte Duell der beiden Rivalen endete für den Meister sogar mit einem 0:4-Debakel.

St. Gallen - Young Boys (1:1, 2:3, 1:2, 1:2)
Mittwoch, 19.45 Uhr. -- Absenzen: Frick, Abegglen, Owona, Hämmerli, Knöpfel (alle verletzt); Dudar, Lingani (beide verletzt). - Fraglich: keiner; Hochstrasser, Bürki. - Statistik: Die Duelle St. Gallens mit YB waren in der letzten Saison umstritten. Die Berner gewannen drei von vier Partien mit einem Tor Differenz. Zweimal fiel das Siegestor in der Nachspielzeit.

Die Spiele vom Donnerstag (19.45 Uhr):
Bellinzona - Thun, Sion - Neuchâtel Xamax. - Am 27. Oktober: Zürich - Luzern.

Rangliste:
1. Luzern 8/17. 2. Zürich 8/14 (17:12). 3. Basel 8/14 (16:12). 4. Sion 7/12. 5. Thun 8/11 (13:11). 6. Bellinzona 8/11 (12:16). 7. Young Boys 8/9. 8. St. Gallen 8/7. 9. Grasshoppers 7/6. 10. Neuchâtel Xamax 8/4.

(pad/Si)

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