Fussball: Champions-League-Qualifikation Porto - GC
Zaugg weiss: Nur zwei Riesenspiele bringen GC Champions-Millionen
publiziert: Dienstag, 7. Aug 2001 / 15:41 Uhr

Zürich - Die Grasshoppers lechzen nach internationalem Ansehen und Millioneneinnahmen in der Champions League. GC-Meistertrainer Hans- Peter Zaugg ist sich aber bewusst, dass «nur zwei Riesenspiele» in die Königsklasse und zu Millionen führen.

Denn GC ist gegen den 21- fachen portugieschen Meister und Cupsieger FC Porto krasser Aussenseiter. Der dritte Vorstoss in die Champions League nach 1995 und 1996 wäre eine Überraschung.

Im Qualifikations-Hinspiel der dritten Runde heute um 22 Uhr Schweizer Zeit (SF 2 direkt) im Estadio das Antas in Porto werden die Grasshoppers auf Schadensbegrenzung ausgehen müssen, um im Rückspiel in zwei Wochen im Hardturm eventuell eine Korrektur anzubringen. «Es wird schwierig, sehr schwierig», seufzt Trainer «Bidu» Zaugg, der Porto zusammen mit Sportchef Mathias Walther beim 8:0-Heimsieg gegen Barry Town aus Wales in der zweiten Ausscheidungsrunde beobachtet hat. «Porto stellt ein international erfahrenes Team mit technisch starken Spielern. Imponiert hat mir die Ballzirkulation in hohem Rhythmus und das Kollektivverhalten. Jeder Spieler arbeitet auch defensiv und geht bei Ballverlust sofort in seine Position zurück.»

Die Grasshoppers flogen am Dienstagmittag ersatzgeschwächt in die zweitgrösste Stadt Portugals. Neben Denicolà und Cabanas, die beide nach Kreuzbandrissen seit längerer Zeit fehlen, lässt auch bei Stéphane Chapuisat seine alte Verletzung (Kapselriss im linken Fuss) in Porto einen Einsatz nicht zu. «Dennoch haben wir eine Chance», bemerkt Zaugg. «Unsere Formkurve steigt. Der Aufwärtstrend fand beim 6:1 gegen St. Gallen seine erste Bestätigung. Unser Offensivpotenzial ist auch ohne Chapuisat beachtlich. Wir sind mit den beiden Uruguayanern Nuñez und Morales unberechenbarer geworden. Wenn wir hinten dicht halten, diszipliniert und kompakt bleiben, können wir den erwarteten Sturmlauf Portos bremsen. Mein Wunsch wäre ein 1:1 oder eine knappe Niederlage mit einem Tor Differenz.»

Tiefes Durchschnittsalter der GC-Abwehr

Achillesferse des 26-fachen Schweizer Meisters könnte die junge, unerfahrene Abwehr sein. Torhüter Peter Jehle und Verteidiger Roland Schwegler sind erst 19-jährig, Berner 24, Castillo und Smiljanic je 25-jährig. Ob sie Portos Tormaschinerie (73 Tore in 34 Spielen der letzten Meisterschaft) und solch abschlussgewandte und erfahrene Stürmer wie den brasilianischen Stürmer Pena (22 Tore in 29 Meisterschaftsspielen und vierfacher Torschütze beim 8:0 über Barry Town) sowie den von Juventus ausgeliehenen Argentinier Juan Eduardo Esnaider bremsen können?

Ob die ausgesetzte Champions-League-Prämie in der Höhe von 30 000 Franken die GC-Spieler zu Sonderefforts antreibt? Am Willen dürfte es nicht fehlen.

20 Millionen für Neuzuzüge

Portugals Cupsieger Porto, der am Wochenende den Supercup gegen Meister und Stadtrivale Boavista 1:0 gewann, ist ein grosser Name des iberischen Fussballs. Zwischen 1990 und 1999 holte der FC Porto acht von zehn Titeln. 1987 wurde sogar der Meistercup gewonnen. Madjers Absatztrick beim 2:1 über Bayern München in Wien bleibt unvergesslich.

Im Kader von Trainer Octavio Machado figurieren 33 Spieler aus zehn verschiedenen Nationen. Die Stars sind Goalie Vitor Baia (32, ex FC Barcelona), der schon vor neun Jahren in den Achtelfinals der Meister gegen Sion (4:0/2:2 in Sitten) das Tor hütete, Abwehrchef und Captain Jorge Costa sowie die Mittelfeldspieler Capucho und der Brasilianer Deco, dreifacher Torschütze gegen Barry Town. Für rund 20 Millionen Franken wurden drei Spieler neu verpflichtet: Paulo Costa von Inter, der letzte Saison bei Absteiger Reggina parkiert war, der erwähnte Esnaider, der zuletzt bei Saragossa spielte sowie der Schwede Söderström (28), der via Braga Borlänge und Vitoria Guimares zu Porto kam und zweimal zum besten Mittelfeldspieler in Portugals Liga gewählt wurde. Die Rückkehr des brasilianischen Goalgetters Jardel von Galatasaray Istanbul wurde zwar angekündigt, platzte aber im letzten Moment. Das letzte Wort scheint aber immer noch nicht gesprochen.

Die vorausssichtliche Startformation der Grasshoppers: Jehle; Schwegler, Castillo, Smiljanic, Berner; Papa Bouba Diop, Tararache; Morales, Ippoliti, Nuñez; Petric.

(sda)

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