«Zubi» or not «Zubi»?
publiziert: Samstag, 14. Jun 2008 / 20:57 Uhr / aktualisiert: Samstag, 14. Jun 2008 / 21:22 Uhr

An der EURO 2008 sind aus Schweizer Sicht eigentlich alle Würfel gefallen. Gegen den Gruppensieger Portugal ist nur noch die Frage der Ehre zu klären und ob Köbi Kuhn dem Ersatzkeeper Pascal Zuberbühler eine Derniere auf dem Rasen «schenkt».

Pascal Zuberbühler könnte Diego Benaglio im Tor ersetzen.
Pascal Zuberbühler könnte Diego Benaglio im Tor ersetzen.
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Vor dem 73. und letzten Spiel mit dem Nationalteam erfand Kuhn nichts Neues mehr. Der Zürcher blieb seinem Grundsatz treu, über die Team-Aufstellung keine Auskunft zu erteilen.

Offenbar will er wenigstens diese minimale Spannung konservieren. Ausser Sympathien gibt es vier Tage nach dem bitteren 1:2 gegen die Türken ja ohnehin nicht mehr viel zu gewinnen.

Kuhn wünscht sich, dass «wir uns den treuen Fans in bestmöglicher Verfassung zeigen». In einer guten Verfassung könnten auch Spieler ausserhalb der Kern-Elf sein.

Er sei Veränderungen nicht abgeneigt, schlängelte sich Kuhn an einer konkreten Antwort vorbei, ob Zuberbühler im letzten Spiel seiner internationalen Karriere ins Tor zurückkehren wird.

Definitiver Abschied

«Er ist für diese EM qualifiziert», konterte Kuhn den nächsten medialen Angriff auf sein «Ersatzbank-Geheimnis».

Im Prinzip spricht nichts dagegen, wenn Zuberbühler für seine klaglos akzeptierte Degradierung zur Nummer 2 hinter Diego Benaglio mit einem letzten und 51. Einsatz belohnt würde. Danach wird der 37-jährige Thurgauer seinen Platz definitiv räumen.

Auf dem Feld sind indes wenig bis keine Umstellungen zu erwarten, zumal der Stürmer Eren Derdiyok wieder fit ist.

Zu diskutieren wäre einzig, ob Johan Vonlanthen im dritten Spiel (endlich) von Beginn weg zum Einsatz kommt - ihm müsste wohl der zuletzt unüblich diskrete Tranquillo Barnetta weichen. Hinter dem gegen die Türken mässigen rechten Aussenverteidiger Stephan Lichtsteiner stünde Philipp Degen bereit.

Völlig neues Portugal

Mehr Wechsel können sich die auf EM-Ebene sieglosen Schweizer angesichts der hohen Qualität Portugals nicht erlauben.

Daran ändert wenig, dass im St.-Jakob-Park am Sonntagabend eine erheblich umformierte portugiesische Mannschaft zu erwarten ist.

«Bei Portugal von einem B-Team zu sprechen, wird diesen Spielern nicht gerecht. Für uns wird es nicht einfacher. Sie sind womöglich noch frischer», mutmasste Kuhn am Tag vor dem Ende seiner siebenjährigen Ära.

(rr/Si)

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