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Zürich - Die Stadt Zürich verzichtet künftig auf die Unterstützung des ehemaligen FCZ-Fussballers Kresimir Stanic. Er hätte im Rahmen eines Alkohol-Präventionprogrammes vor Oberstufenschülern auftreten sollen.

Die Stadt hatte die Zusammenarbeit bereits im letzten November auf Eis gelegt, nachdem Stanic erneut mit seinem Auto beim Rasen erwischt wurde. Diese Gesetzesübertretungen hätten zu grosses Ablenkungspotenzial vom Präventionsprojekt selbst geboten, sagte Roger Zahner, Bereichsleiter bei der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich.
In gegenseitigem Einverständnis
Der negative Fokus sei zu stark besetzt gewesen und die Zusammenarbeit innerhalb des Programmes wäre zu schwierig geworden, ergänzte Zahner und bestätigte eine entsprechende Meldung von «Radio Zürisee».
Die Trennung sei in gegenseitigem Einverständnis erfolgt. «Herr Stanic ist nicht unglücklich darüber, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen», fügte Zahner an. Für die Stadt Zürich ist damit das gesamte Projekt mit dem FC Zürich beendet. Es werde vorerst kein Nachfolger für Stanic gesucht, ergänzte Zahner.
Betrunken gegen Findling gerast
Stanic war 2006 in angetrunkenem Zustand mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Zürich in einen Findling am Strassenrand gerast. Er verletzte sich beim Unfall schwer und musste seine Karriere als Profi-Fussballer beenden.
Sein Arbeitgeber, der FC Zürich, lässt Stanic jedoch nicht fallen. Der FCZ stärkt dem 24-Jährigen weiterhin den Rücken und wird ihn auch künftig als Trainer einer U15-Juniorinnen-Mannschaft beschäftigen, sagte FCZ-Mediensprecher Giovanni Marti gegenüber der SDA. Zudem dürfe Stanic beim FCZ auch seine kaufmännische Ausbildung beenden.
(fest/sda)




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