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Bern - Drei Tage nach dem Abpfiff zieht auch die Stadt Zürich eine positive Bilanz zur EURO 2008. Insgesamt verfolgten 725'000 Personen in der Fanzone die Spiele. Die Fanmeile besuchten 2,7 Millionen Personen.

Damit seien die erwarteten Besucherzahlen von bis zu 1,4 Millionen übertroffen worden, teilte die Stadt Zürich mit. Die Tribüne war im Durchschnitt zu 96 Prozent ausgelastet.
Die Caterer setzten in der Fanzone 5,3 Millionen Franken um. Verkauft wurden hier 48'045 Kalbs- und 13'370 Schweinsbratwürste, sowie 15'600 Cervelats. Verteilt wurden 39'000 Pelerinen.
Während der dreiwöchigen EURO räumten die Mitarbeitenden von Entsorgung & Recycling Zürich in der Fanzone und -meile 380 Tonnen Abfall weg. Jede Nacht fielen damit knapp 16 Tonnen Abfall an. Dies entspricht einer Menge von etwa 3200 Abfallsäcken.
Bern zufrieden
Auch in Bern zeigten sich die Organisatoren zufrieden. Bern habe während der EURO 2008 beste Werbung betrieben. Darüber sind sich Stadt und Kanton anlässlich eines ersten Fazits einig. Als kleinste Host City hat Bern bei den Besuchern knapp die Millionengrenze geknackt.
Insgesamt besuchten 930'000 Fans die beiden Public Viewings und die Fanzone in der Berner Innenstadt. Zählt man die 96'000 Matchbesucher mit, erreicht man die Million, wie die EURO-Verantwortlichen der Stadt Bern vorrechneten. Damit liege Bern gemäss den Besucherstatistiken der UEFA an zweiter Stelle der Host Cities hinter Wien.
Derweil hat sich zwei Tage nach Abschluss der EURO Genfs Stadtbild beinahe normalisiert. Das EURO-Wahrzeichen der Host City Genf wurde demontiert: der mit Helium gefüllte Riesenfussball über dem «Jet d'eau» wurde eingezogen.
(fest/sda)




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