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Dank Geschick und Glück
Zuffi: «Ein Spiel, das keinen Sieger verdient gehabt hätte»
publiziert: Sonntag, 8. Nov 2015 / 21:25 Uhr
Dank Geschick und Glück zeigt GC aber auf, wie der FCB zu schlagen ist.
Dank Geschick und Glück zeigt GC aber auf, wie der FCB zu schlagen ist.

Davon zu reden, dass das Meisterschaftsrennen nach dem 3:2-Sieg der Grasshoppers in Basel wieder offen ist, wäre übertrieben. Dank Geschick und Glück zeigt GC aber auf, wie der FCB zu schlagen ist.

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Ein Sieg für den FC Basel, und der Sonntag hätte ein Bild hinterlassen wie ein Frühlings-Tag - nach Gusto des Heimteams: Temperaturen um 20 Grad, bestes Fussball-Wetter, 16 Punkte Vorsprung für den Dauer-Champion, den Meistertitel noch nicht auf sicher, aber quasi vorreserviert. Aber es kam alles anders. Weil Schiedrichter Sascha Amhof nicht seinen besten Tag einzog, zumindest einen klaren Penalty für den FCB nicht pfiff - und dies hinterher auch so zugab. Weil sich Basel nach der fulminanten Aufholjagd vom 0:2 zum 2:2 nicht selber für eine markante Leistungssteigerung belohnte. Oder weil GC-Topstürmer Munas Dabbur beim 3:2 ein weiteres Tor der Marke Extraklasse erzielte.

Was führte aus Sicht der Beteiligten dazu, dass Basel im 15. Ligaspiel der Saison die zweite Niederlage erlitt? Für Trainer Urs Fischer war klar: «Vor der Pause fehlte auf den letzten 25, 30 Metern die Entschlossenheit und die Konsequenz. Man hat danach gesehen, was passiert, wenn wir es umsetzen.» Basel erhielt genau diese Eigenschaften zwischen der 1. und 45. Minute vom Gegner aufgezeigt. Die Folge davon waren die zwei durch viel Einsatz erarbeiteten Tore von Yoric Ravet und Basels Verteidiger Marek Suchy.

Auch wenn dem 1:0 der Makel des Offsides anheftete: die Führung entstand durch leidenschaftliches Vorwärts-Verteidigen. Das war für Moritz Bauer der Schlüssel zum ersten Auswärtserfolg in Basel seit über fünf Jahren: «Wir traten mutig auf, suchten das 2:0 und igelten uns auch danach nicht ein», urteilte der rechte Aussenverteidiger. «Dass der Druck stieg und nach der intensiven ersten Hälfte die Kräfte etwas nachliessen, war verständlich. Und am Ende hatten wir das Glück auf unserer Seite.» Zum einen darum, weil Basel seinen Steigerungslauf nicht mit einem dritten Treffer krönte. «Wir wurden für den Aufwand, den wir betrieben, nicht belohnt», fand FCB-Trainer Urs Fischer. «Es war eine mehr als würdige Reaktion. Wir standen dem 3:2 näher als GC.»

 Ein klares Foul galt nicht als Penalty

Der zweite Aspekt, weshalb der GC-Sieg etwas glückhaft zustande kam, lag in der Verantwortung von Schiedsrichter Amhof. Dieser wertete in der 94. Minute ein klares Foul von Alban Pnishi an Embolo nicht als Penalty. Nach Sichtung der TV-Bilder und Konsultation mit Schiedsrichter-Chef Daniel Wermelinger gestand Amhof ein, falsch geurteilt zu haben. Eine Aussage eines Akteurs aus dem Verlierer-Team brachte die spektakuläre Partie vor fast 31'700 Zuschauern auf den Punkt. «Es war ein Spiel, das keinen Sieger verdient hätte», sagte FCB-Mittelfeldspieler Luca Zuffi.

 

(nir/Si)

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