Zwei Tore und zehn Wechsel von Portugal
publiziert: Samstag, 31. Mai 2008 / 22:02 Uhr

Im einzigen, vor allem in der zweiten Halbzeit wenig aussagekräftigen Test vor der EURO bezwang Portugal dank Toren von Moutinho und Simao zum Abschluss des Trainingscamps in Viseu Georgien 2:0.

Simao verwertete den Penalty souverän. (Archivbild)
Simao verwertete den Penalty souverän. (Archivbild)
Die Portugiesen traten in einem 4-3-3-System mit Cristiano Ronaldo und Simao als Flügelstürmer an. Während Ronaldo über weite Strecken blass blieb und sich immer wieder in Dribblings verrannte, setzten seine Kollegen die ersten Akzente.

Joao Moutinho, der etwas überraschend in der Startformation stand, erzielte für den letzten Gruppengegner der Schweiz die Führung.

Er nahm einen Pass von Petit mit rechts an, legte sich den Ball nochmals mit dem Knie vor und drosch ihn dann - ohne dass das Spielgerät auf dem Boden aufgesprang - aus rund 30 Metern via linken Pfosten ins Tor.

Kaum Widerstand

Dem Team von Luiz Felipe Scolari erwuchs von den Georgiern kaum ernsthafter Widerstand. Portugal dominierte das Geschen nach Belieben und hatte durch Simao (31.) und Deco (33.) weitere ausgezeichnete Möglichkeiten.

Und auch Ronaldo hatte seine Szene. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel lenkte der georgische Keeper Loria einen Freistoss des ManU-Stars an die Lattenunterkante, und Ricardo Carvalho setzte den Abpraller ebenfalls an die Latte.

Kurz vor der Pause gelang Portugal gleichwohl der (verdiente) zweite Treffer. Loria hatte nach einem Steilzuspiel von Petit den alleine auf ihn zustürmenden Simao zu Fall gebracht. Der gefoulte Spieler übernahm die Ausführung und traf im Stile Ronaldos mit unterbrochenem Anlauf.

Gefährlicher Quaresma

In der Pause wechselte Scolari gleich sechs Spieler aus, darunter auch Keeper Ricardo, Deco, Cristiano Ronaldo und Torschütze Simao. Die Partie verlor deutlich an Kontur, einzig Ricardo Quaresma sorgte im rechten Couloir und mit seinen Distanzschüssen für einige gefährliche Momente.

Trotz insgesamt zehn (!) Wechseln kam Portgual nie in Gefahr, diesen einzigen EM-Test zu verlieren. Zu schwach präsentierte sich Georgien - 66 Prozent Ballbesitz nach 45 Minuten, immerhin noch 60 Prozent am Ende der Partie verdeutlichen die krasse Überlegenheit.

Der Sieg wäre entsprechend deutlich ausgefallen, doch agierten die Portguiesen zuweilen zu verspielt. Die Abwehr wurde kaum einmal ernsthaft geprüft.

Der erste gefährliche Schuss kam nach 75 Minuten; gefordert war Quim gar erst vier Minuten vor dem Ende, als er den heranstürmenden Barbaradse stoppen musste. Scolari zeigte sich mit dem Test zufrieden, bemängelte jedoch in der zweiten Halbzeit die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive.

Portugal - Georgien 2:0 (2:0)
Tore: 19. Moutinho 1:0. 45. Simao (Foulpenalty) 2:0.

Portugal: Ricardo (46. Quim); Bosingwa (63. Miguel), Carvalho (46. Bruno Alves), Pepe (63. Fernando Meira), Paulo Ferreira; Petit (46. Miguel Veloso), Moutinho (73. Hugo Almeida), Deco (46. Raul Meireles); Cristiano Ronaldo (46. Quaresma), Nuno Gomes (63. Helder Postiga), Simao (46. Nani). - Bemerkungen: 40. Loria (Georgien) lenkt Ronaldo-Freistoss an Latte. 40. Lattenschuss Carvalho. 62. Lattenschuss Quaresma.

(rr/Si)

 
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