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Auswärtsvorteil für die Young Boys

publiziert: Mittwoch, 20. Apr 2005 / 06:00 Uhr

Der FC Zürich und die Young Boys machen heute im zweiten Halbfinal des Swisscom Cup im Letzigrund (20.15 Uhr/live auf SF 2) nicht nur den Finalgegner Luzerns aus.

YBs Stephane Chapuisat kommt gegen Zürich nicht zum Einsatz.
YBs Stephane Chapuisat kommt gegen Zürich nicht zum Einsatz.
Für beide Teams ist der Cup die erste Hoffnung, in der nächsten Saison im UEFA-Cup zu spielen.

Sowohl der FC Zürich als auch die Young Boys wollen in der nächsten Saison auf jeden Fall im Europacup spielen, und dafür ist der Swisscom Cup in diesem Jahr der scheinbar einfachste Weg. Basel und Thun sind der Konkurrenz im Championat mit mindestens 14 Verlustpunkten Vorsprung enteilt, und um den letzten UEFA-Cup-Platz kämpfen neben dem FCZ und YB auch noch die Grasshoppers. Mit zwei Siegen im Cup ist für Zürcher oder Berner die Teilnahme am UEFA-Cup gesichert.

In dieser Saison war in den Vergleichen der beiden Teams jeweils die Gastmannschaft erfolgreich. In der Vorrunde gewannen die Berner auf dem Letzigrund 3:2 nach frühem 0:2-Rückstand, und in diesem Frühjahr setzte sich das Team von Hans-Peter Zaugg gar 5:0 durch. Überhaupt überzeugte der FCZ, der in Bern 4:2 gesiegt hatte, in der Rückrunde vor dem eigenen, zumeist sehr zahlreich erschienen Anhang noch nicht. In sechs Heimspielen gewannen die Stadtzürcher einzig die Auftaktpartie gegen Schaffhausen und holten nur sechs Punkte.

Zaugg zieht aus dieser Statistik auch seine Zuversicht. "Es ist nicht schlecht, auswärts antreten zu können", so der Berner. Seinem Team laufe es derzeit auswärts besser, auch verspüre es weniger Druck. Im Hinblick auf die heutige Partie und nach dem schwachen Heimauftritt gegen Basel (2:5) sei der im St.-Jakob-Park gewonnene Punkt "viel wert", so Zaugg. Die wenig berauschenden Darbietungen seiner Mannschaft im Letzigrund erklärt Lucien Favre mit der Mühe, das Spiel zu machen. "Es ist für uns zuhause schwieriger, weil die Gegner häufig nur abwarten", sagt der FCZ-Trainer.

0:5-Niederlage kein Thema im FCZ

Vom 0:5 am 13. März hätten sie nicht mehr gesprochen, erklärte Favre. Er habe den Spielern ein Video von FCZ und YB "mit positiven Sachen" gezeigt. Favres Taktik und die FCZ-Aufstellung werden allerdings weniger aus Rückschlüssen aus dem Videostudium begründet, sondern von der langen Liste der Abwesenden diktiert. In der Abwehr rückt Marc Schneider auf die Position des gesperrten Cesar links aussen, in der Innenverteidigung übernimmt der junge Florian Stahel den Platz von Schneider.

Dem FCZ fehlen nach dem Ausfall des heute seinen 31. Geburtstag feiernden Adrian Ilies, der nach Gelben Karten im laufenden Wettbewerb gegen Kickers Luzern und Bellinzona gesperrt ist, vor allem in der Offensive Alternativen. Alhassane Keita, mit zehn Saisontoren bisher erfolgreichster Torschütze des FCZ, ist der einzige Favre zur Verfügung stehende Stürmer. Der 21-jährige aus Guinea kreiert dank seiner Schnelligkeit immer wieder gute Abschlussmöglichkeiten, lässt diese aber (zu) häufig auch aus.

Chapuisat erneut nur Ersatz

Entspannter präsentiert sich die Situation für Zaugg, der abermals auf Alt-Star Stéphane Chapuisat (13 Saisontore) verzichten und auf das Sturmduo Neri/De Napoli setzen wird. Auch in der Abwehr wird Zaugg wohl auf das gleiche Personal setzen, das in Basel (1:1) einen Punkt geholt hat. Dass Captain Mark Disler in die Startformation zurückkehrt, ist nur zu erwarten, falls Fernando Carreño ausfallen sollte. Weil mit Alain Rochat und dem Isländer Gretar Steinsson schon zwei Linksfüsser aufgestellt sind, bleibt dem Zürcher Oberländer wohl nur die Reservebank.

Weil die Young Boys nach Thun das zweitbeste Auswärtsteam der Saison stellen, sieht Favre "keinen Vorteil" im Letzigrund spielen zu können. Dabei ist es das erste Heimspiel der Zürcher im Cup seit 1126 Tagen und der Niederlage im Viertelfinal am 21. März 2002 gegen den späteren Cupsieger Basel (1:4). Bessere Erinnerungen haben die FCZ-Fans ans vorletzte Heimspiel und den 7:2-Erfolg nach Verlängerung gegen Luzern im Halbfinal 2000. Im gleichen Jahr gewann Zürich auch letztmals den Cup im Penaltyschiessen gegen Lausanne.

Aus jener Equipe steht heute kein Spieler mehr im Kader. Überhaupt standen nur Mihai Tararache und Lucien Favre als Aktive in einem Cupfinal. Der Rumäne und der Romand gingen jedoch in allen drei Teilnahmen als Verlierer vom Platz; Tararache zuletzt vor Jahresfrist gegen Wil vorzeitig nach der zweiten Gelben Karte. Die Young Boys, wie der FCZ sechsfacher Cupsieger, feierten ihren letzten Erfolg 1987 gegen Servette mit dem heutigen FCZ-Trainer Lucien Favre (4:2 n.V).

Historischer Vorteil für YB

Das letzte Duell (von bisher vier) der beiden Teams im Cup fand 1991 ebenfalls im Halbfinal statt, und die Berner setzten sich zuhause unter anderem dank zwei Treffern des Norwegers Mini Jakobsen sowie einem verwandelten Foulpenalty des späteren FCZ-Trainers Georges Bergy 5:1 durch. Den Final jedoch verlor YB gegen Sion trotz einer 2:0-Führung zur Pause noch 2:3. Die Berner hatten sich auch 1953 im Halbfinal dank einem Hattrick von Geni Meier 3:0 im Wiederholungsspiel durchgesetzt.

Auf dem Weg zum fünften Cupsieg schalteten die Young Boys 1977 den FCZ im Viertelfinal aus (2:1). Den bislang einzigen Erfolg im Cup feierte der Stadtklub ein Jahr zuvor ebenfalls im Viertelfinal, als er YB zuhause 3:1 und auswärts 2:0 bezwang. In der gleichen Saison gewann Zürich den Cup das vorletzte Mal. Im überaus enttäuschenden Final gewann die Equipe um Köbi Kuhn dank des frühen Tors von Iljia Katic gegen Servette 1:0 und wurde wegen des bescheidenen Auftritts bei der Pokalübergabe sogar ausgepfiffen. Für den heutigen Nationaltrainer war es der fünfte Cupsieg mit dem FCZ.

Zürich - Young Boys
Anspielzeit: Letzigrund, Mittwoch, 20. April, 20.15 Uhr (live auf SF 2).
Abwesend: Ilie, Cesar (beide gesperrt), Capria, Stanic, Petrosjan, Hohl, Akhalaia; Berisha (alle verletzt).
Fraglich: keiner; Carreño, Friedli, Eugster.

(von Sascha Rhyner/Si)

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