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Einspruch zurückgewiesen

Bundesgericht entscheidet gegen den FC Sion

publiziert: Mittwoch, 19. Jan 2011 / 19:42 Uhr
Christian Constantin und sein Klub kommen mit einem blauen Auge davon.
Christian Constantin und sein Klub kommen mit einem blauen Auge davon.

Das Bundesgericht wies den Einspruch des FC Sion gegen die von der FIFA im Frühjahr 2008 ausgesprochene Transfersperre (zwei Transferperioden) zurück. Die Walliser können mit diesem Entscheid gut leben.

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Die Sperre gegen den FC Sion läuft am Ende der aktuellen Transferperiode in der Schweiz ab, also am 28. Februar. So sieht es zumindest der Sittener Präsident Christian Constantin. «Wir haben seit dem FIFA-Entscheid einmal 25 Tage und einmal 30 Tage keine Transfers getätigt. Das kommt faktisch einer ganzen Transferperiode gleich», so 'CC'. Die zweite Periode laufe jetzt, so Constantin.

Die Transfers, die der FC Sion in diesem Winter tätigte (Stefan Glarner, Mario Mutsch, Mohamed Traoré), wurden im Hinblick auf die nächste Saison gemacht und tangieren die Sperre somit nicht. In die Rückrunde steigt der FC Sion tatsächlich ohne Neuverpflichtungen.

Keine Schwächung für Sion

Die Auslegung Constantins ist nur auf den ersten Blick ein fragwürdiger juristischer Winkelzug des streitbaren Architekten aus Martigny. Dass zwei 'parzielle Transferperioden' als eine ganze angesehen werden, anerkannte das Sportgericht CAS in Lausanne vor einigen Jahren im Streitfall AS Roma-Auxerre wegen des Transfers des Verteidigers Philippe Mexès.

Somit geht der FC Sion nicht geschwächt aus dem Streit hervor. Er hat seit dem FIFA-Entscheid, der mehrmals ausgesetzt wurde, mehr als 20 Spieler verpflichtet - obwohl ihm gemäss Constantin insgesamt fast zwei Monate Transferzeit fehlen.

Essam El Hadary

Aufgrund des Entscheids des Bundesgerichts ist der FC Sion immerhin verpflichtet, die Transfersumme von 900'000 Dollar an den ägyptischen Spitzenklub Al Ahly zu bezahlen. Essam El Hadary hatte im Winter 2008 zu Sion gewechselt - trotz laufendem Vertrag und ohne die Erlaubnis von Al Ahly. Darauf wandte sich der Klub aus Kairo an die FIFA.

El Hadary verliess Sion nach dem Cupsieg 2009 und kehrte zurück nach Ägypten (Ismaily). Derzeit sitzt er die viermonatige Sperre ab, die ihm die FIFA als Folge des illegalen Transfers zu Sion auferlegte. Nach Ablauf der Suspension spielt El Hadary im Sudan für Al-Merreikh.

(pad/Si)

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