Cupsieger Sion fordert Xamax

publiziert: Donnerstag, 18. Mai 2006 / 00:05 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 18. Mai 2006 / 00:30 Uhr

Zum zweiten Mal muss Neuchâtel Xamax seine Zugehörigkeit zur Super League in der Auf-/Abstiegsbarrage sichern. Am Donnerstag (19.30 Uhr) treten die Neuenburger beim Challenger FC Sion an. Das Rückspiel findet am Sonntag (16.00 Uhr) statt.

Noch vor wenigen Wochen hatte die Westschweiz gehofft, ihr Kontingent in der Super League um zwei Vereine aufzustocken. Das Traumszenario sah vor, dass Yverdon und Xamax die Klasse halten und Lausanne und Sion aufsteigen.

Alles ist anders gekommen: Die zwei Barragepartien, die im Europacup-Modus gespielt werden, bestimmen den einzigen Super-League-Vertreter ausserhalb der Deutschschweiz.

In Neuenburg ist die Nervosität seit Tagen spürbar - so sehr, dass die Vereinsleitung einen Mentalcoach für die letzten beiden Partien der Saison engagierte. Und dies, obwohl Miroslav Blazevic, der kroatische Trainer, die Idee zunächst verworfen hatte: «Es ist die Aufgabe des Trainers, Psychologe zu sein und die richtigen Wort zu finden.»

Nun aber scheint dem 69-Jährigen die zusätzliche Hilfe im Hinblick auf das schwere Spiel im bereits beinahe ausverkauften Tourbillon - es sind noch 3000 Tickets verfügbar - willkommen zu sein.

Sions perfekte Saison?

Für Xamax steht einiges auf dem Spiel, mehr noch als vor zwei Jahren, als der FC Vaduz am Aufstieg gehindert wurde. Im kommenden Frühling wird das neue Maladière-Stadion stehen, der Abstieg käme deshalb zum ungünstigsten Zeitpunkt. Seit 1973 halten sich die Neuenburger in der höchsten Liga und feierten 1987 und 1988 mit den zwei Meistertiteln die grössten Erfolge der Vereinsgeschichte.

Die Einweihung der neuen Arena wird einen weiteren Höhepunkt darstellen, dem Klub mehr Möglichkeiten geben und das problembehaftete Exil in La Chaux-de-Fonds beenden. Auf jeden Fall -- ob in der Super League oder der Challenge League -- soll das Budget in der kommenden Saison gleich bleiben, sagt Präsident Sylvio Bernasconi.

Hohe finanzielle Mittel sind aber noch keine Garantie für den Aufstieg. Dies kann Bernasconis Sittener Pendant Christian Constantin bezeugen. Trotz beträchlichem Aufwand und dem fünftbesten Zuschauerschnitt des Landes (8173 Zuschauer) resultierte in dieser Saison nur der 2. Platz hinter Direktaufsteiger Luzern. Seit 2001 und dem Zwangsabstieg sind die Sittener zweitklassig. Nun aber hat der Cupsieger die Chance, mit dem Aufstieg die Saison perfekt abzuschliessen.

Vogt gegen Rey

Sions Trainer Christophe Moulin glaubt, dass zwei ausgeglichene Spiele bevorstehen: «Unsere Chancen stehen bei fünfzig Prozent. Dass wir zuerst zuhause spielen, ist kein Nachteil. Vielleicht ist es für uns sogar ein Vorteil, weil wir im Tourbillon das Spiel machen werden und den Druck auf Xamax erhöhen.»

Für die spielerische Linie und die offensiven Höhepunkte sind die Strategen Goran Obradovic und Manuel Bühler sowie die Stürmer Alberto Regazzoni und Paulo Vogt zuständig.

Xamax zählt auf seine mannschaftliche Geschlossenheit und den Kampfgeist, um den Cupsieger in Schach zu halten. «Unsere Stärke ist die Mannschaft. Nur als Team können wir bestehen», ist sich Miroslav Blazevic sicher.

< Trotz seiner vorsichtigen Worte und dem grossen Respekt, den er Sion entgegenbringt, ist sich der Kroate sicher, dass auch im dritten Barrageduell der Super-League-Verein sich durchsetzt: "Sie werden sehen, Xamax schiesst in den zwei Spielen fünf Tore."

Hierfür zählen die Neuenburger ausgerechnet auf den Walliser Alexandre Rey. Der Stürmer bestreitet in den nächsten Tagen seine Meisterschaftsspiele 417 und 418, die letzten zwei seiner Karriere.

Sion - Neuchâtel Xamax: (Donnerstag, 19.30 Uhr)
Abwesend: Thurre, Luis Carlos und Leandro (alle verletzt); Mangane, Hürlimann (beide verletzt), Lubamba und Aka´a (beide gesperrt).

Rückspiel in La Chaux-de-Fonds (Sonntag, 16.00 Uhr).

Die Barrage wird im Europacup-Modus gespielt.

(von Julien Oberholzer/Si)

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