Heute vor 25 Jahren
Der Anfang vom Ende - Maradona und das Kokain
publiziert: Donnerstag, 17. Mrz 2016 / 15:47 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 17. Mrz 2016 / 16:14 Uhr

Von wegen St. Patrick's Day! In Neapel ist der 17. März alles andere als ein Freudentag. Denn an diesem Datum vor 25 Jahren wurde Diego Armando Maradona positiv auf Kokain getestet. Eine Woche später bestritt der Edeltechniker sein letztes Spiel für den SSC Neapel.

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Diego Armando Maradona wechselte im Sommer 1984 vom FC Barcelona zum SSC Neapel. Bei seiner Vorstellung im Stadio San Paolo feierten etwa 75'000 (!) euphorisierte Fans ihren neuen Hoffnungsträger. Die Tifosi träumten davon mit dem 'Pibe de Oro' die Dominanz der Grossklubs aus dem Norden Italiens beenden zu können und erlebten in den darauffolgenden Jahren die erfolgreichste Ära in der Geschichte ihres Lieblingsvereins. 



Mit Maradona gewannen die 'Azzurri' ihre einzigen zwei Meisterschaften der Vereinsgeschichte (86/87, 89/90), den italienischen Pokal (86/87), den italienischen Supercup(1990) und den UEFA-Pokal (88/89). Aber nicht nur für die Anhängerschaft war der Transfer ein Segen; am Fusse des Vesuvs erlebte der argentinische Superstar die erfolgreichste Zeit seiner Karriere. In 188 Einsätzen für den SSC Neapel erzielte der wieselflinke Südamerikaner 81 Tore und erlangte bei den Fans «Gottstatus». Auch im Nationaltrikot machte sich Maradona Mitte der 80er unsterblich. Als Kapitän führte er sein Land 1986 im Alleingang zum Weltmeistertitel.

Kokainkonsum offenes Geheimnis

Schon vor seiner Zeit in Neapel hatte der Weltklasse-Fussballer ein Drogenproblem. In der süditalienischen Hafenstadt war Maradonas Kokainkonsum ein offenes Geheimnis, doch kaum jemand sprach darüber. Während seiner Karriere kam der argentinische Ausnahmekicker durch etliche Dopingkontrollen, doch am 17. März 1991 flog alles auf.

Maradona sprach von einem Komplott und behauptete, dass man ihn aus dem Verkehr ziehen wollte, weil er im Jahr zuvor mit Argentinien den Gastgeber Italien im WM-Halbfinal eliminiert hatte. Alles Lamentieren und Dementieren brachte nichts; Maradona wurde für 15 Monate gesperrt und verliess Neapel.

Trotz seines unschönen Abgangs aus Süditalien wird Maradona jetzt noch vergöttert. Sein Trikot mit der Nummer zehn wird bei den 'Partenopei' nicht mehr vergeben und so manch ein Neapolitaner kommt aus dem Schwärmen nicht mehr heraus, wenn der Name Maradona fällt. Von wegen St. Patrick's Day, Partys und feucht-fröhliches Beisammensein, in Neapel gedenkt man heute dem Fussballgenie Maradona und der goldenen Ära des SSC Neapel.  

(Arcangelo Balsamo/news.ch)

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