Der FC Zürich Frauen verabschiedet sich von der internationalen Bühne

publiziert: Mittwoch, 13. Okt 2010 / 16:23 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 13. Okt 2010 / 16:57 Uhr

Nach der knappen 3:2-Niederlage im Hinspiel der Champions League in Winterthur unterlag der FCZ Torres Calcio auf Sardinien gleich mit 4:1

Schafften den Exploit auf Sardinien nicht: Der FC Zürich Frauen
Schafften den Exploit auf Sardinien nicht: Der FC Zürich Frauen
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In Winterthur hatte der FC Zürich Frauen die Überraschung noch auf dem Fuss. Zweimal führte man gegen die Favoritinnen aus Italien und verlor am Ende nur knapp mit 3:2. Auch wenn man sich der geringen Chancen bewusst war, so glaubte man dennoch an die Möglichkeit, heute auf Sardinien zu gewinnen und sich damit für die nächste Runde der Champions League zu qualifizieren.

Vor rund 400 Zuschauern trat das Team von Markus Kummer aber unsicher, nervös und in seinen Aktionen ungenau auf. Kummer formierte seine Verteidigung im Hinblick auf diese Partie etwas um. Die dadurch entstandenen Unsicherheiten wurden von den Italienischen Meisterinnen eiskalt ausgenutzt. Bereits in der 16. Minute konnte Silvia Fuselli die Innenverteidigerinnen des FCZ stehen lassen und Torres mit 1:0 in Führung bringen. Der Italienische Meister spielte druckvoll weiter uns scheiterte mehrfach an Torhüterin Stenia Michel. Gleich mit einem Doppelschlag in der 26. und 29. Minute erhöhte Elisa Camporese zum Pausenstand von 3:0. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff kamen die Zürcherinnen ins Spiel und zeigten etwas Mut. Immer wieder war es Geburtstagskind Selina Zumbühl, die Michela Cupido im gegnerischen Tor prüfen konnte.

Ehrentor durch Brandenberger kurz vor Schluss

In der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Spiel etwas ausgeglichener. Dennoch konnte Giulia Domenichetti in der 55. Minute mit einem weiteren Konter auf 4:0 erhöhen. Trainer Kummer wechselte in der 64. und 65. Minute gleich zweimal aus. Während für Jessica Berger Lauren Mathis ins Spiel kam, ersetzte die junge Mariah Lentejas die stets gefährliche Selina Zumbühl. Eine Offensivauswechslung gab es auf Seiten der Zürcherinnen erst in der 77. Minute. Für Captain Ramona Lendenmann kam Joker Alicia Brandenberger. Immer wieder für Tore gut, schaffte sie es auch in der Champions League nur gerade 7 Minuten nach ihrer Einwechslung den Ehrentreffer für den Schweizer Meister zu erzielen.

Die aus der Meisterschaft, zuletzt gegen die Grasshoppers, bekannte Offensivstärke der Züricherinnen kam nur ansatzweise zum Vorschein. Die heute erlittene Niederlage ging sicherlich in Ordnung. Nach der Rückreise aus Italien steht am Sonntag bereits die nächste Herausforderung bevor. Der FC Zürich Frauen tritt im Schweizer Cup gegen den FC Malters an.

Das Frauenfussball-Magazin wird in der nächsten Ausgabe ausführlich über die Champions League-Partie berichten.

(Chris Blattmann/Frauenfussball-Magazin)

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