Des kleinen Wunders zweiter Teil

publiziert: Donnerstag, 7. Okt 2010 / 18:13 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 7. Okt 2010 / 20:20 Uhr
Kam nur mit Mühe durch die gegnerische Abwehr: Lara Dickenmann
Kam nur mit Mühe durch die gegnerische Abwehr: Lara Dickenmann

Nach dem überraschenden Sieg auswärts, qualifiziert sich die Schweiz mit einer kämpferischen Leistung und einem 0:0 im Rückspiel für die nächste Runde in den Play-Offs zur WM 2011.

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Der Sieg der Schweiz vom letzten Sonntag galt als Überraschung. So titelte nicht nur die Homepage der UEFA, sondern auch verschiedene weitere Online- und Printpublikationen in den letzten Tagen. Immerhin konnte Dänemark nach der Qualifikationsphase mit einer makellosen Bilanz aufwarten. Alle Spiele wurden mit einem Torverhältnis von 45:0 gewonnen. Erst in der Barrage um die direkte Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland unterlag das Team von Kenneth Heiner-Moller Schweden in der Verlängerung. Die Niederlage gegen die Schweiz im Play-Off Hinspiel musste eine Schockwirkung für die selbstbewussten Skandinavierinnen haben.

Entsprechend traten sie auch heute im Stadion Brügglifeld auf. Von der ersten Spielminute an erzeugten sie viel Druck auf das Tor von Marisa Brunner. Nur selten schaffte es das Schweizer Nationalteam vor ausverkauftem Haus, sich torgefährlich in Szene zu setzen. In der 20. Minute wurde es erstmals richtig eng für Heidi Elgaard Johansen im Tor Dänemarks, als Selina Zumbühl auf Ana-Maria Crnogorcevic flanken konnte. Diese jedoch verpasste den Führungstreffer. Fünf Minuten danach vermochte Lara Dickenmann aus aussichtsreicher Position den Abschluss nicht zu erzielen. Dänemark hielt den Druck aufrecht und Christina Orntoft hatte in der 37. Minute den Führungstreffer auf dem Fuss. Nationaltorhüterin Marisa Brunner vereitelte auch diesen Versuch mit einer Glanzparade.

Vor 1200 Zuschauerinnen und Zuschauern verlief auch die zweite Halbzeit zu Beginn ohne nennenswerte Ereignisse. Nachdem in der 60. Minute Selina Zumbühl durch Selina Kuster ausgewechselt wurde, folgte nur 8 Minuten später die Auswechslung von Ana-Maria Crnogorcevic durch Jehona Mehmeti. Sie war es dann auch, die die gegnerische Torhüterin unmittelbar danach prüfen konnte. Noch gefährlicher wurde ein Sololauf von Lara Dickenmann, welche ebenfalls erst von Johansen gebremst werden konnte. Neben Torhüterin Marisa Brunner gehörte einmal mehr Spielerin des Jahres Caroline Abbé zu den sicheren Werten in der Schweizer Nationalmannschaft. Minuten vor Schluss wurde es nochmals spannend. Lara Dickenmann, welche heute ihr 50. Länderspiel absolvierte, prüfte die gegnerische Torhüterin erneut, der danach folgende Eckball wurde von Abbé per Kopf abgenommen und wieder wurde Johansen zu einer Parade gezwungen.

Die Schweiz qualifiziert sich damit für die nächste Play-Off-Runde. Gegner wird Italien sein, das gestern gegen die Ukraine ebenfalls ein 0:0 erreichte.

Das Frauenfussball-Magazin wird in der nächsten Ausgabe über alle Barrage-Spiele der Schweizer Nationalmannschaft berichten.

(Jasmin Keller/Frauenfussball-Magazin)

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