EM-Gastgeber Schweiz erstmals im Rampenlicht

publiziert: Donnerstag, 26. Jan 2006 / 22:50 Uhr / aktualisiert: Freitag, 27. Jan 2006 / 13:46 Uhr

Mit der Auslosung der Ausscheidungsgruppen steht EM-Gastgeber Schweiz am Freitag in Montreux erstmals im Rampenlicht der Welt-Öffentlichkeit. Für einmal aber entfällt das Bangen und Hoffen auf ein gutes Los.

Die 50 Länder werden aus sieben Töpfen gezogen.
Die 50 Länder werden aus sieben Töpfen gezogen.
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Im weltbekannten Congress Center von Montreux, wo bis vor zwei Jahren die Goldene Rose verliehen wurde, hoffen heute um 12 Uhr (live auf SF zwei und 61 weiteren TV-Stationen) 50 europäische Fussballnationen und mit ihnen Millionen von Anhängern auf viel Losglück.

Ihre Vertreter drücken dabei den beiden früheren Weltklasse-Fussballern Stéphane Chapuisat und Andreas Herzog die Daumen, die als Aushängeschilder der beiden EM-Organisatoren Schweiz und Österreich für die Ziehung der Lose zuständig sein werden.

Die 50 Länder werden aus sieben bereits gefüllten Töpfen gezogen und in sieben Gruppen (eine mit acht Teilnehmern, sechs mit sieben) eingeteilt. Nur die ersten beiden Teams jeder Gruppe werden schliesslich im Sommer 2008 zusammen mit den beiden Co-Gastgebern an der EM-Endrunde teilnehmen können.

Frühere Spitzenteams in Topf 2

Die Auslosung hat bereits im Vorfeld für heisse Diskussionen in zahlreichen Top-Nationen gesorgt. Die absoluten Spitzenteams vergangener EM-Turniere, Deutschland, Italien und Spanien figurieren wegen ihrem schlechten Abschneiden bei der EM 2004 in Portugal nur in Topf 2. Die früheren Europameister Russland und Dänemark sowie die beiden WM-Teilnehmer Serbien-Montenegro und die Ukraine werden sogar nur aus Topf 3 gezogen.

Für einmal kein Hoffen und Bangen wird es für den Schweizer Nationalcoach Köbi Kuhn geben, weil die Schweiz zusammen mit Österreich als Gastgeber die Ausscheidung nicht bestreiten muss und direkt für die Endrunde qualifiziert ist.

Kuhn hat deshalb genügend Zeit, nach der Rückkehr vom Afrika-Cup und vor der Ziehung der «Grossen» um 10 Uhr zusammen mit Hollands Teamchef Marco van Basten die Ziehung der EM-Ausscheidungsgruppen der U21-Mannschaften vorzunehmen. Bei dieser Auslosung ist die Schweiz auch dabei.

Die sieben Töpfe
Topf 1: Griechenland, Holland, Portugal, England, Tschechien, Frankreich, Schweden.

Topf 2: Deutschland, Kroatien, Italien, Türkei, Polen, Spanien, Rumänien.

Topf 3: Serbien-Montenegro, Russland, Dänemark, Norwegen, Bulgarien, Ukraine, Slowakei.

Topf 4: Bosnien-Herzegowina, Irland, Belgien, Lettland, Israel, Schottland, Slowenien.

Topf 5: Ungarn, Finnland, Estland, Wales, Litauen, Albanien, Island.

Topf 6: Georgien, Mazedonien, Weissrussland, Armenien, Nordirland, Zypern, Moldawien.

Topf 7: Liechtenstein, Aserbaidschan, Andorra, Malta, Färöer, Kasachstan, Luxemburg, San Marino.

(bert/Si)

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