EURO 2008: Fremdpolizei im Ordnungsdienst denkbar

publiziert: Sonntag, 10. Jun 2007 / 15:37 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 10. Jun 2007 / 16:05 Uhr

Bern - Die Schweiz braucht für die Sicherheit während der EURO 2008 die Unterstützung von Polizisten aus Deutschland und Frankreich. Wo sie eingesetzt werden, ist unklar. Auch die direkte Konfrontation mit Rabauken ist für die Verantwortlichen denkbar.

Wo die ausländischen Polizisten eingesetzt werden können, soll der Einsatzleiter vor Ort entscheiden.
Wo die ausländischen Polizisten eingesetzt werden können, soll der Einsatzleiter vor Ort entscheiden.
Bislang war die Rede, die deutschen und französischen Polizisten nicht gegen Fussballfans ins Feld zu schicken. Doch nun könnte es so sein: «Letztlich muss der Einsatzleiter vor Ort entscheiden, ob er sie in der direkten Konfrontation, am Rande oder im Objektschutz einsetzen will», sagte der Luzerner Polizeikommandant Beat Hensler in einem Interview mit der «SonntagsZeitung».

Hensler leitet den Polizeieinsatz am Fussballfest vom kommenden Juni. «Wir sind im Stadium der Grobplanung», sagte er. Die Verantwortlichen ziehen auch den Einsatz ausländischer Polizisten an Public-Viewing-Veranstaltungen ausserhalb der Host-Citys in Betracht.

Die dazu notwendigen Grundsatzentscheide seien aber noch nicht gefällt, sagte Hensler. Die für die Sicherheit Verantwortlichen können ihrer Planung den Feinschliff ohnehin erst nach dem 2. Dezember geben. Bei der Auslosung entscheidet sich, welche Mannschaften in den Schweizer Stadien spielen - und welche Fans somit nach Basel, Zürich, Bern oder Genf gelockt werden.

Nach der Auslosung wird der Bundesrat dann auch seine Anträge auf Unterstützung bei der deutschen und französischen Regierung offiziell vorbringen können. Eine erste Vorankündigung hatte das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement Anfang Mai nach Berlin geschickt, wie Christoph Neuhaus von der Projektorganisation Öffentliche Hand sagte.

(fest/sda)

 
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