«Ein grosser Schnitt wird nicht nötig sein»

publiziert: Samstag, 24. Sep 2005 / 00:03 Uhr

Nationalcoach Köbi Kuhn war nach der Bekanntgabe der Vertragsverlängerung in Bern sehr gut gelaunt. Er zeichnete auch ein positives Bild im Hinblick auf den möglichen Höhepunkt (und Abschluss?) seiner Trainerkarriere, die Euro 2008.

«Es gilt zuerst einmal, den jetzigen Auftrag zu erfüllen.»
«Es gilt zuerst einmal, den jetzigen Auftrag zu erfüllen.»
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Köbi Kuhn, herzlichen Glückwunsch zur Vertragsverlängerung. Sie haben auch von Ihren Vorgesetzten im SFV viel Lob bekommen.

Köbi Kuhn: «Bevor der Vertrag weiterlaufen wird, gilt es zuerst einmal, den jetzigen Auftrag zu erfüllen und die mögliche Qualifikation für die Weltmeisterschaft zu schaffen. Ich denke aber doch, dass die Vertragsverlängerung ein deutliches Zeichen für das Vertrauen in mich und in die Arbeit unserer Crew ist. Ich freue mich riesig darauf, die Arbeit weiterzuführen.»

Ist die vorzeitige Vertragsverlängerung auch ein Motivationsschub für Ihre Spieler?

Kuhn: «Gewiss ist die Klarheit für die Spieler auch gut. Aber eine zusätzliche Motivation haben sie nicht nötig. Sie wissen sehr gut, worum es in der nächsten Zeit für sie geht.»

Schauen beim neuen Vertrag auch bessere Konditionen für Sie heraus?

Kuhn: «Welcher Schweizer gibt schon gerne Auskunft über sein Einkommen. Ich kann sagen, dass es mit dem neuen Vertrag keine grossen Änderungen gibt. Im Vertrag sind auch Leistungskomponenten enthalten.»

Die EM-Endrunde im eigenen Land muss für Sie wie das Tüpfelchen auf dem i sein.

Kuhn: «Ja, welcher Schweizer Nationalcoach kann schon eine Endrunde im eigenen Land erleben. Das wird vielleicht in den nächsten 50 Jahren nicht mehr der Fall sein. Wir haben für die Euro 2008 auch fantastische Aussichten, was unsere Spieler, unsere Mannschaft betrifft. Die Entwicklung der Mannschaft erachte ich als sehr günstig. Es wird kein grosser Schnitt im Kader nötig sein. Die Nachwuchsarbeit des Verbandes und der Vereine trägt jetzt Früchte.»

(bert/Si)

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