Engländern droht das Out
publiziert: Mittwoch, 23. Jun 2010 / 11:36 Uhr
Wird es Wayne Rooney richten?
Wird es Wayne Rooney richten?

Mit den Unentschieden in den ersten beiden Spielen hat sich England vor dem letzten Gruppenspiel heute (16.00 Uhr) in eine unangenehme Situation gebracht.

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In Port Elizabeth muss gegen Slowenien, den überraschenden Leader der Gruppe C, unbedingt der erste Sieg dieser Vorrunde her. Erreichen die Engländer nur ein Remis, sind sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit draussen.

Es braucht ein Unentschieden

Denn dann müsste auch die zweite Partie der Gruppe, USA - Algerien, unentschieden enden, mit möglichst wenig Toren. Wenn die Amerikaner 0:0 spielen, bräuchten die Engländer schon ein 3:3, um einem Losentscheid zu entgehen.

In England war man vor der WM überzeugt, endlich wieder einmal eine Mannschaft zu haben, die 44 Jahre nach dem bisher einzigen WM-Titel den Turniersieg erringen kann. Doch auf dem Rasen wirken die «Three Lions» wie verschlafene Kätzchen. «Ich erkenne das Team nicht wieder», musste Englands italienischer Trainer Fabio Capello frustriert feststellen.

Grosser Druck

Der Druck scheint die Mannschaft zu lähmen. Insbesondere Manchester Uniteds Stürmerstar Wayne Rooney steht komplett neben den Schuhen. Selbst sein Klubtrainer Alex Ferguson machte sich Sorgen: «Ich habe ihn letzte Woche angerufen und gesagt: Entspann dich und geniesse es. Schon da hatte ich den Eindruck, dass es Spannungen gibt im Team.» Zuletzt hatte Abwehrchef John Terry mit Kritik an der Taktik ein Rauschen im Blätterwald entfacht.


Rooney an der Front

Capello könnte Rooney gegen Slowenien wohl erstmals an vorderster Front aufstellen, mit Captain Steven Gerrard als hängender Spitze. Sicher ist indes, dass in der Innenverteidigung John Terry erneut einen anderen Partner erhält. Auf Rio Ferdinand (out kurz vor der WM), Ledley King (an der Leiste verletzt) und Jamie Carragher (gesperrt) soll nun Matthew Upson von West Ham United folgen. Am linken Flügel könnte zudem Joe Cole ins Team rücken.

Die Probleme in England braucht Slowenien nicht zu kümmern. An der WM 2002 waren die Slowenen in der Vorrunde gescheitert, nun wollen sie bei ihrer zweiten Teilnahme in die Achtelfinals. Ein Unentschieden reicht ihnen dafür. Das bisher einzige Duell gegen England hatten die Slowenen letzten September 1:2 verloren. Bis auf den an einer Rippenprellung leidenden Innenverteidiger Marko Suler und Ersatzstürmer Nejc Pecnik (WM-Out nach Knöchelbruch) sind alle Mann fit.

Wie England und Slowenien können auch die USA aus eigener Kraft die Achtelfinals erreichen. Wenn sie heute in Pretoria Algerien bezwingen, sind die Amerikaner erstmals seit der Heim-WM 1994 eine Runde weiter. Doch hoffentlich lassen sie sich nicht von der Vergangenheit beeindrucken. Landon Donovan klagt: «Bei meinen zwei bisherigen WM-Teilnahmen haben wir unser drittes Spiel immer verloren.» Die negative Serie der USA hatte allerdings schon begonnen, als Donovan noch gar nicht auf der Welt war. Seit 1950 traten die US-Boys sechsmal zu einem dritten Vorrundenspiel an - und immer haben sie verloren.

Auch Algerien, das noch nie eine WM-Vorrunde überstand, besitzt noch Chancen. Die Nordafrikaner brauchen aber zwingend einen Sieg und dies erst noch möglichst hoch. Die Tordifferenz gegenüber Slowenien könnte letztlich entscheidend sein.

(sl/Si)

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