Fussball: NLA/NLB Auf-/Abstiegsrunde

FC Aarau schöpft neue Hoffnung - Luzern bleibt Spitze

publiziert: Samstag, 28. Apr 2001 / 22:22 Uhr / aktualisiert: Samstag, 28. Apr 2001 / 22:53 Uhr

Luzern - Der FC Aarau lag in Wil zur Halbzeit 0:2 zurück. Eine Standpauke von Trainer Rolf Fringer (Foto) rüttelte die Aarauer wach. Dank Toren von Didi (54.)Previtali (75.) und Baudry (78.) sie noch den Sieg. Damit hat Aarau wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt. Der FC Luzern schoss Yverdon mit 4:3 ins Elend. YB ist nach dem 1:0 gegen Bellinzona weiter auf NLA-Kurs.

16 Tore fielen am 9. Spieltag, und keine der vier Begegnungen endete unentschieden. Besonders torreich ging es in Luzern vor 4000 Zuschauern zu. Die Zentralschweizer führten nach Toren von Wyss und Blunschi 2:0 und nach Treffern von Cavalo (Yverdon) und Rey (Luzern) 3:1, mussten aber die Waadtländer bis zur 81. Minute durch den Ex-Luzerner Kehrli und Loic Favre, den Sohn von Servette- Trainer Lucien Favre, gleichziehen lassen. Thomas Wyss sorgte mit seinem zweiten Treffer in der 84. Minute für den vierten Heimsieg in Folge. Der Routinier verwertete einen von Jenny verursachten Handspenalty zur Entscheidung.

Fringers Standpauke zeigte Wirkung

Es bedurfte eines 0:2-Pausenrückstands und einer Standpauke von Trainer Rolf Fringer, um Aarau in Wil wach zu rütteln. Didi, Previtali und Baudry wendeten mit ihren Toren in der zweiten Halbzeit die drohende Niederlage ab. «Einige haben immer noch nicht begriffen, wie ernst unsere Lage ist», ereiferte sich Aaraus Trainer Rolf Fringer. «Unsere Leistung in der ersten Halbzeit war katastrophal. Ich glaubte aber stets an einen Umschwung. Aarau fällt zwar oft um, steht aber immer wieder auf. Das macht uns stark.»

Mit seinem 15. und 16. Saisontor hatte der Simbabwer Agent Sawu die Aargauer mit 0:2 in Rücklage gebracht. Wil hatte den ersten Sieg in diesem Jahr vor Augen, verlor aber den Zusammenhang, als Aarau aufdrehte und endlich kämpfte.
Mit dem zweiten Auswärtserfolg rückte Aarau, das seit 20 Jahren der Nationalliga A angehört, punktgleich zu Winterthur auf, das gegen Xamax die dritte Heimniederlage in diesem Frühjahr bezog. Und wie gegen Luzern, Aarau und Xamax unterlag die Mannschaft von Trainer Walter Grüter mit 1:2. Mit seinem siebten Tor im siebten Spiel für die Neuenburger eröffnete der Ukrainer Skatschenko nach der Pause das Skore. Nach dem zweiten Fehler von Andrey gelang Alex das 0:2, Huber (77.) glückte lediglich das Anschlusstor. Castillo, Garba, Maslow und erneut Huber verpassten in der Schlussoffensive den Ausgleich. Xamax stellte aber das routiniertere und ausgeglichenere Team und bleibt als einzige Nationalliga-Mannschaft in diesem Jahr ungeschlagen.

YB auf dem Weg zurück in die NLA

Die Young Boys sind auf bestem Weg, erstmals seit 1998 wieder erstklassig zu werden. Das 1:0 gegen das in der Abwehr massierte Bellinzona war wohl ein Arbeitssieg, doch wichtig waren für die Berner vor 5200 Zuschauern im Wankdorf allein die drei Punkte. Das wichtige Tor markierte der Armenier Petrosjan (55.) nach einer mustergültigen Kombination über mehrere Stationen. Der elffache Meister YB ist dadurch mit 14 Punkten aus acht Spielen auf Rang drei vorgerückt und kann am Dienstag mit einem Sieg im Heimspiel gegen Luzern der Promation sehr nahe kommen. Bellinzona muss eine Aufstiegsgelüste einmal mehr verjähren. Auch der Trainerwechsel in dieser Woche von Gianni Dellacasa zu Massimo Morales brachte keinen Aufschwung.

Die 9. Runde im Überblick

Wil - Aarau 2:3 (2:0) Winterthur - Neuchâtel Xamax 1:2 (0:0) Luzern - Yverdon 4:3 (2:1) Young Boys - Bellinzona 1:0 (0:0) 1. Luzern 8 5 2 1 15: 8 17 2. Neuchâtel Xamax 8 4 4 0 14: 9 16 3. Young Boys 8 4 2 2 9: 7 14 4. Winterthur 8 3 2 3 10: 9 11 ---------------------------------------------- 5. Aarau 9 3 2 4 9:13 11 6. Yverdon 9 1 5 3 13:14 8 7. Bellinzona 8 1 3 4 5: 9 6 8. Wil 8 0 4 4 7:13 4

(ba/sda)

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