Bei dem Spiel vom 27. März in Podgorica war der russische Goalie Igor Akinfejew kurz nach dem Anpfiff von einem Feuerwerkskörper getroffen worden. Nach einer 33-minütigen Unterbrechung wurde die Partie zunächst fortgesetzt, nach weiteren Ausschreitungen brach der deutsche Schiedsrichter Deniz Aytekin die Begegnung in der 67. Minute ab.
Täter identifiziert
Der mutmassliche Auslöser des Skandals ist inzwischen identifiziert. Ein 25-Jähriger räumte das Werfen des Feuerwerkskörpers ein und bat um Entschuldigung für seine Tat. Der leicht verletzte Akinfejew hatte sich wenige Tage nach den Vorkommnissen wieder bei seinem Verein ZSKA Moskau einsatzbereit gemeldet.
In der Tabelle der EM-Qualifikationsgruppe G bleibt Russland nach dem Urteil mit nun acht Punkten Dritter hinter Österreich (13) und Schweden (9). Montenegro ist mit fünf Zählern nach fünf Partien Vierter.
Rangliste:
1. Österreich 5/13. 2. Schweden 5/9. 3. Russland 5/8. 4. Montenegro 5/5. 5. Liechtenstein 5/4. 6. Moldawien 5/1.
(bg/Si)




