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Fussball: Hakan Yakin wechselt zum VfB Stuttgart

publiziert: Sonntag, 1. Feb 2004 / 16:51 Uhr / aktualisiert: Montag, 2. Feb 2004 / 11:02 Uhr

Dem Wechsel von Hakan Yakin (27) vom FC Basel zum VfB Stuttgart steht nichts mehr im Wege. Die beiden Vereine einigten sich am Sonntag mündlich über den Übertritt des Mittelfeldspielers. Yakin wird beim VfB einen Vertrag bis Juni 2007 unterschreiben.

Am Dienstag dürfte Yakin erstmals in der Mercedes-Metropole trainieren.
Am Dienstag dürfte Yakin erstmals in der Mercedes-Metropole trainieren.
Der FC Basel verliert damit nach Marco Streller innert drei Wochen einen zweiten offensiven Hochkaräter an die Schwaben. Über die genaue Transfersumme wurde nichts bekannt. Während deutsche Medien von zwei Millionen Euro (rund 3,15 Millionen Franken) schrieben, dürfte der Betrag wohl bei 3,5 Millionen Franken liegen. Diese Summe hatten die Basler jedenfalls immer gefordert, und Vizepräsidentin und Managerin Gigi Oeri sagte, die von Stuttgart unterbreitete Offerte entspreche den gewünschten Konditionen.

Yakin, der erst vor wenigen Tagen noch intensiv mit dem türkischen Traditionsverein Fenerbahce Istanbul geflirtet hatte, erklärte nach dem Ende der schier endlosen Transferspekulationen, "die Bundesliga habe für ihn immer Priorität gehabt."

In der Tat ist Stuttgart für den sensiblen Techniker wohl die ideale Station im Ausland. Hier spricht er die Sprache der Leute, hier hat er mit Felix Magath einen Trainer, der ihn unbedingt verpflichten wollte, und hier trifft er wieder auf seinen ehemaligen Teamkollegen Marco Streller. Zudem ist Stuttgart nur knapp zwei Autostunden von Basel (und seinem familiären Umfeld) entfernt.

Magaths Signale

Wichtig waren für Yakin indes vor allem die Bemühungen des Trainers. "Ich hatte gute Gespräche mit Felix Magath. Er hat mir deutlich signalisiert, dass er mich in seinem Team haben möchte."

Missverständnisse im und mit dem Vereinsumfeld wie bei Yakins kurzem Abstecher zu Paris St-Germain im vergangenen August sind nun wohl auszuschliessen. Einfluss auf den Transfer hatte auch Bruder Murat, der ihm zum Wechsel geraten habe. Murat spielte in der Saison 1997/98 ebenfalls beim VfB -- auch für ihn war Stuttgart damals der erste Verein im Ausland, der ihn engagierte.

Am Dienstag dürfte Yakin erstmals in der Mercedes-Metropole trainieren. Am kommenden Samstag steht in der Bundesliga das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Hertha Berlin auf dem Programm.

In den Champions-League-Achtelfinals gegen Chelsea (25. Februar und 9. März) kann Yakin -- ebenso wie Streller -- nicht eingesetzt werden. Beide absolvierten im vergangenen Herbst UEFA-Cup-Partien mit dem FC Basel und können in dieser Saison im Europacup nicht mehr für einen anderen Klub spielen.

Dennoch freuten sich die Süddeutschen über die letztlich doch relativ rasche Realisierung des Transfers. "Die Verhandlungen mit Gigi Oeri waren nicht einfach. Aber letztlich haben wir eine Lösung gefunden, die für beide Seiten in Ordnung ist", sagte VfB-Präsident Erwin Staudt und fügte an: "Im Sommer wäre Yakin sowieso zu uns gekommen. Doch sowohl für den Spieler wie für den VfB ist der sofortige Wechsel die beste Lösung."

Oeris Enttäuschung

Der FCB steigt derweil nun mit klar geschwächter Offensivbesetzung in die Rückrunde. Entsprechend gross ist die Enttäuschung am Rheinknie -- auch (und vor allem) über die Art und Weise, wie der Transfer vom Yakin-Clan abgewickelt wurde.

"Ich mag Hakan diesen Wechsel gönnen. Doch es enttäuscht mich, wie er und seine Berater sich gegenüber dem FCB verhalten und mit uns kommuniziert haben. Da fehlte ganz klar der nötige Respekt", sagte Oeri und verwies darauf, dass für Hakan während der gesamten Vorbereitung auf die Rückrunde nur der Auslandtransfer Priorität hatte. "Vor wenigen Tagen wollte er noch nach Istanbul. Dann war plötzlich nur noch VfB Stuttgart interessant."

In Basel gilt es nun, die Zeit nach Hakan zu planen. Vorerst dürfte es aber beim FCB nicht zu Verstärkungen kommen. "Es ist zwar ein gewisses Risiko, diese Abgänge (neben Streller und Yakin verliess auch Antonio Esposito den Cupsieger -- Red.) nicht zu kompensieren. Aber die Qualität und Quantität des aktuellen Kaders sollte reichen, den Frühling zu überstehen. Jedenfalls werden wir nichts überstürzen und nicht irgendeinen Transfer tätigen, nur damit wir etwas getan haben", so Oeri.

(bert/Si)

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