Ausserordentliche Generalversammlung der Nationalliga

Fussball: Jean-François Kurz einstimmig gewählt

publiziert: Freitag, 6. Apr 2001 / 15:09 Uhr / aktualisiert: Freitag, 6. Apr 2001 / 15:42 Uhr

Bern - Die Präsidenten der Schweizer Nationalliga-Vereine haben den Lausanner Privatbankier Jean-François Kurz (67) an einer ausserordentlichen Generalversammlung in Bern einstimmig zum neuen Nationalliga-Präsidenten gewählt. Der frühere Präsident von Lausanne-Sports und Stade Nyonnais tritt die Nachfolge von Ralph Zloczower an, der im Februar zum neuen SFV-Präsidenten gewählt worden ist.

Es war gleichzeitig das wichtigste und das am wenigsten umstrittene Traktandum der gestrigen Versammlung der 24 Nationalliga-Vereine. Der gebürtige Zürcher Kurz war alleiniger Kandidat und genoss die Unterstützung sämtlicher Vereine, nachdem er im Februar als Quereinsteiger und Konkurrent von Zloczower um die Nachfolge des zurückgetretenen SFV-Präsidenten Marcel Mathier noch deutlich unterlegen war.

Kurz ist vorläufig für ein Jahr gewählt, doch der frühere Politiker, Vereinspräsident und noch immer amtierende Verwaltungsrats-Präsident der Genfer Banque Pasche SA hat sich für sein neues Amt, das er im Vollamt, aber unentgeltlich ausüben will, einiges vorgenommen. An erster Stelle steht die Professionalisierung, die Verbesserung des Images und die Steigerung der Qualität des Schweizer Fussballs. Vorgesehen ist die Anstellung eines vollamtlichen Marketing-Managers, der den Präsidenten und Nationalliga-Direktor Edmond Isoz entlasten soll.

In den nächsten Wochen will Kurz den TV-Vertrag, der im Juni 2002 ausläuft, mit deutlich besseren Konditionen neu aushandeln und bis im Herbst muss eine Arbeitsgruppe eine Studie erstellen, welche die Einführung einer sogenannten Sommer-Meisterschaft zum Thema hat. Kurz hat dem Fussballverband bereits im Februar bei seiner Kandidatur für das SFV-Präsidium neue Geldquellen in Aussicht gestellt. Die oben genannten Massnahmen sowie eine bessere Vermarktung der Nationalliga, der Schiedsrichter usw. sollen diese Gelder einbringen. Massnahmen, die offenbar bereits gefruchtet haben: Am nächsten Dienstag stellt die Nationalliga ihren neuen, seit Jahren gesuchten Hauptsponsor vor.

Ein weiteres wichtiges Traktandum gestern in Bern war die vorgesehene Statutenänderung: Die NLB-Vereine willigten in einen Kompromiss ein und stimmten einer Änderung des Spielbetrieb- Reglements zu. Künftig bedürfen Änderungen des Modus oder der Anzahl Vereine in der Nationalliga nicht mehr der Zwei-Drittels- Mehrheit. Es genügt bereits das einfache Mehr. Damit dürften die Modus-Diskussionen nächstens neue Nahrung erhalten und wohl schon bald zu einer Änderung führen. Frühestens möglich wäre dies allerdings erst in der übernächsten Saison 2002/03.

Noch länger dürfte die Einführung einer Sommer-Meisterschaft, die von Präsident Kurz und auch von SFV-Präsident Zloczower dringend gewünscht wird, dauern. Weil eine diesbezügliche Änderung alle Abteilungen betrifft, müssten auch die 1. Liga und die Amateurliga einverstanden sein. Und da für diese Einführung verschiedene Vorbereitungen auch im vorangehenden Meisterschaftsbetrieb nötig wären, käme eine solche Einführung frühestens im Frühling 2004 erstmals zur Anwendung.

(kil/sda)

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