Fussball: Marc Roger hat grosse Pläne für Servette

publiziert: Dienstag, 24. Feb 2004 / 21:33 Uhr

Nun ist es amtlich: Marc Roger ist neuer Mehrheitsaktionär von Servette Genf. Der Franzose und seine Investionspartner, deren Namen nicht verraten wurden, besitzen 87 Prozent der Aktien. Präsident bleibt bis Saisonende Christian Lüscher.

Sportlich will Marc Roger bereits in der kommenden Saison mit dem FC Basel mithalten.
Sportlich will Marc Roger bereits in der kommenden Saison mit dem FC Basel mithalten.
Wer neben dem ehemaligen Spielervermittler Roger sich neu am Aktienkapital Servettes beteiligt, wurde nur sehr vage bekannt. "Meine Partner sind drei Spieler von internationalem Niveau, ein Trainer sowie vier Genfer" verriet der 40-jährige Südfranzose, der in Erwägung zieht, das Aktienkapital auch für Anhänger des Genfer Vereins zu öffnen. Ambitionen auf das Präsidentenamt hegt er keine. Lüscher bleibt bis Saisonende in Amt und Würden. Danach soll ein Genfer seine Nachfolge antreten.

Ausgeglichenes Budget 2006

Bis dahin bleibt der Servette-Führung noch einige Arbeit. Die Finanzprobleme sind weiter akut. Bis zum 15. März, dem Stichtag für die Vergabe der Lizenzen, muss der Schuldenberg in Höhe von rund 4,4 Millionen auf 800 000 Franken abgebaut werden. "Wir werden das Nötige tun", versichert Roger. Ab der Saison 2005/06 rechnet er mit einem ausgeglichenen Budget. Ein wirtschaftliches Kunstück, das weder der langjährige Mäzen Paul-Annik Weiller noch das Medienunternehmen Canal + während ihrer Herrschaft schafften.

Um in der übernächsten Saison ohne fremdes Geld auszukommen, will Servette in Zukunft 15 000 Zuschauer pro Spiel ins Stade de Genève locken. "Wir werden die Zusammenarbeit mit den lokalen Vereinen, auch in der Waadt, verbessern, damit die Bevölkerung sich mit Servette identifiziert", erklärte Roger. "Angesichts der vielen italienischen, spanischen und portugiesischen Einwanderer, die in Genf wohnen, werden wir Spieler aus deren Heimatländern verpflichten."

Nachwuchs fördern

Starspieler sind allerdings nicht in Sicht. "Löhne von Stars sind für uns nicht zu bezahlen", so der ehemalige Agent, der unter anderen Thierry Henry, Patrick Viera, Claude Makelele oder Nicolas Anelka bei Salärverhandlungen vertreten hat. Als Vorbild sollen nicht Grossklubs dienen, sondern Vereine wie Auxerre, die Jugendspieler fördern. Roger will in den nächsten zwei Jahren ein Nachwuchszentrum von internationalem Standard aufbauen.

Sportlich will er bereits in der kommenden Saison mit dem FC Basel mithalten und um den Meistertitel spielen. Dafür soll der Vertrag mit Trainer Marco Schällibaum, der im Sommer ausläuft, verlängert werden.

(bert/Si)

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