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Fussball: Ruhe vor dem erwarteten Sturm in Athen

publiziert: Dienstag, 26. Aug 2003 / 22:41 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 27. Aug 2003 / 08:57 Uhr

Zwei Fragen beschäftigen GC-Trainer Marcel Koller vor dem Champions-League-Qualifikations-Rückspiel gegen AEK Athen: Kann Magro heute trotz Nasenbeinbruch einlaufen? Und wie schwer ist die Verletzung von Gamboa?

Grasshopper Club Zürich gegen den AEK Athen.
Grasshopper Club Zürich gegen den AEK Athen.
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Am Vorabend des um 21.30 Uhr Ortszeit (20.30 MESZ) beginnenden Spiels im mit 16 000 Zuschauern ausverkauften Panathinaikos-Stadion unterzog Koller den Mittelfeldspieler Magro, der in St. Gallen sein erstes Tor seit der vor zwei Wochen erfolgten Rückkehr zu den Hoppers erzielte, einem Test.

Entscheiden will er erst am Spieltag. Das "Veilchen" unter dem linken Auge nach einem ungeahndeten Schlag des St. Gallers Ekubo würde einen Einsatz zulassen. "Weitere Komplikationen gab es keine", meinte Magro selbst und hofft, dass die Kopfschmerzen rechtzeitig nachlassen. Als Ersatz stünde der Argentinier Chatruc bereit.

Während hinter dem Einsatz von Magro schon seit Tagen ein Fragezeichen stand, passierte das Malheur mit Gamboa erst im Abschlusstraining. Der argentinische Abwehrchef verletzte sich kurz vor dem Ende der Einheit am linken Fussknöchel.

Der Knöchel schwoll an, wurde mit Eis gekühlt und mit Salbe gepflegt. "Nach der ersten Untersuchung handelt es sich wohl um eine Verstauchung. Nun gilt es, die Nacht abzuwarten. Wir werden alles versuchen, damit er spielen kann", sagte Klubarzt Daniel Hüssy.

Entspannt und hoffnungsvoll sind die Grasshoppers am Dienstagmittag nach gut zweistündigem Flug in Athen eingetroffen. Trockene Luft und Temperaturen um 35 Grad empfingen die Zürcher, die den Weg vom Flugplatz zum Hotel in der Stadt als einzige Baustelle empfanden. Die Vorbereitungen für die in einem Jahr stattfindenden Olympischen Spiele laufen auf Hochtouren.

"Wir sind guter Dinge und haben positive Erwartungen", fasste Trainer Koller die Stimmung seiner 20 Spieler zusammen. Der Schweizer Meister erwartet vor dem entscheidenden "Millionenspiel" einen Sturmlauf der erst am Samstag zur Landesmeisterschaft gestarteten Griechen.

"Wir werden alles unternehmen, um dagegen zu halten. Erdrücken lassen werden wir uns nicht. Wir streben selbst einen Torerfolg an, dürfen aber auch nicht blind nach vorne rennen."

Mit einem Sieg, einem Remis und (mit einem Treffer) auch nach einer Niederlage mit einem Tor Differenz erreichen die Grasshoppers zum dritten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die Champions League.

Zehn Millionen Einnahmen, inklusive Startgelder, TV-Prämien und Zuschauereinnahmen aus drei Heimspielen dürften ihnen bei einem Vorstoss in die Königsklasse sicher sein und würde sie (finanziell) hoffnungsvoller in die Zukunft blicken lassen.

Die finanzielle Situation ist beim elffachen griechischen Meister AEK Athen und letztjährigen Champions-League-Teilnehmer AEK Athen noch angespannter. Hier soll das Schuldenloch um zehn Millionen Euro betragen.

Scheitert die Mannschaft von Trainer Dusan Bajevic, ist nicht nur die Zukunft des serbischen Lehrmeisters, sondern auch die jene des 1924 von vertriebenen Griechen aus Konstantinopel gegründeten Klubs mit dem doppelköpfigen Adler im Vereinsemblem gefährdet.

Der Vorjahresdritte wird sich im Rückspiel vor seinem fanatischen Anhang athletischer und entschlossener als im mit 0:1 verlorenen Hinspiel auf dem Hardturm präsentieren.

Der Internationale Georgatos wird von Beginn weg dabei sein wie auch der torgefährliche zypriotische Stürmer Yannis Okkas und der ghanaische Abwehrspieler Kofi Abonso, der mit Okkas von Meister PAOK Saloniki nach Athen gezogen ist.

Wahrscheinlich wird der letztjährige Torschützenkönig, der vom Lokalrivalen Panathinaikos eingekaufte Nikos Liberopoulos, erneut auf der Ersatzbank Platz nehmen müssen. Ihn hält Trainer Bajevic als Joker in der Hinterhand.

Die voraussichtlichen Aufstellungen

AEK Athen: Chiotis: Georgeas, Abonsa, Kapsis; Borbokis, Katsouranis, Zagorakis, Georgatos; Okkas, Tsartas; Ivic.

Grasshoppers: Borer; Lichtsteiner, Gamboa, Castillo, Spycher; Mitreski, Magro (Chatruc), Tararache; Eduardo, Nunez; Petric.

Schiedsrichter: Cardoso Cortez Batista (Por)

(Peter Wyrsch, Athen/Si)

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