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Gipfeltreffen in Bern - Premiere für Ollé-Nicolle
publiziert: Samstag, 11. Sep 2010 / 08:29 Uhr
FCB-Spieler Gilles Yapi freut sich auf die Rückkehr ins Stade de Suisse.
FCB-Spieler Gilles Yapi freut sich auf die Rückkehr ins Stade de Suisse.

Nach fast zwei Wochen Pause wegen Länderspielen wird in der Axpo Super League der Betrieb wieder aufgenommen. In der 8. Runde kommt es zu einem Kracher. Im Stade de Suisse begegnen sich die Young Boys und Basel, die sich in der letzten Saison einen spannenden Fight um den Meistertitel geliefert haben.

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Yapi zurück in der alten Heimat

Von den Mitteln her müsste der FC Basel im Stande sein, mit «Englischen Wochen» umgehen zu können. Das Kader besitzt Qualität und Quantität. Die «Bebbi» wollen am Mittwoch zum Champions-League-Auftakt ein erstes Mal nach den Sternen greifen. Die Hauptprobe für das Gastspiel im rumänischen Cluj, die Partie gegen YB, ist ein echter Härtetest.

Unter besonderer Beobachtung wird in der Bundeshauptstadt Gilles Yapi stehen. Der Mittelfeld-Regisseur von der Elfenbeinküste kehrt nach seinem von Nebengeräuschen begleiteten Wechsel ans Rheinknie erstmals nach Bern zurück. Sein Teamkollege Xherdan Shaqiri möchte den Schwung ausnützen, den er sich mit seinem Traumtor gegen England geholt hat. Er war einer der wenigen Gewinner in der Schweizer Nationalmannschaft. Auf der Goalie-Position darf der FCB wieder auf den zuletzt gesperrten Franco Costanzo zählen. Valentin Stocker hingegen laboriert weiter an einer Schleimbeutelentzündung im einen Fussgelenk.

Bei YB gibt wohl Abwehrchef Emiliano Dudar nach seiner Sprunggelenk-Verletzung das Comeback. Trainer Vladimir Petkovic hat die Qual der Wahl. Möglicherweise feiert Alain Nef seinen Einstand. Der Internationale soll sich bestens integriert haben.

«Vor dem Kunstrasen haben wir keine Angst»

Basels Trainer Thorsten Fink äussert sich zuversichtlich: «Wir wollen die Gelegenheit wahrnehmen, um einen direkten Konkurrenten zu distanzieren. Vor dem Kunstrasen haben wir keine Angst. Dass eine andere Unterlage kein Problem darstellt, haben wir in der letzten 'Finalissima' bewiesen. Wir wollen punkten und Platz 1 angreifen.»

Auf der Gegenseite ist eine Reaktion gefordert. YB strebt nach dem sehr schwachen Auftritt in Sitten (0:2) Wiedergutmachung an. Die Stellung von Chefcoach Vladimir Petkovic dürfte allerdings auch bei einer weiteren Enttäuschung nicht zur Diskussion stehen. Für das Highlight im Stade de Suisse sind bis gestern (Freitag) Mittag rund 23'000 Tickets abgesetzt worden.

Fringer und sein Vorgänger

Leader Luzern empfängt das noch erstaunlichere Bellinzona. Die Tessiner sind seit fünf Runden ungeschlagen. FCL-Trainer Rolf Fringer zeigt Respekt. Er erwarte eine »zähe Sache«. Wer es sich erlauben könne, Leute wie Gürkan Sermeter auf der Bank zu lassen, verfüge über Substanz. Sein Antipode Roberto Morinini trifft auf einen seiner ehemaligen Arbeitgeber. In Luzern war er als Nachfolger von Ciriaco Sforza und Vorgänger von Fringer kläglich gescheitert.

Löchrige Abwehr

Auf der Maladière stehen sich die beiden Kellerkinder gegenüber. Der Franzose Didier Ollé-Nicolle gibt gegen St. Gallen sein Debüt als Xamax-Trainer. Er löste Jean-Michel Aeby ab. Ollé-Nicolle muss die akute Heimschwäche beheben. Auf heimischem Territorium haben die Neuenburger in der laufenden Meisterschaft noch keinen Punkt geholt. Für St. Gallen ist die Ausgangslage nicht komfortabler. Für die Ostschweizer gab es auswärts ebenfalls noch überhaupt nichts zu holen. Bei vier Niederlagen lautet das Torverhältnis 1:13.

Die beiden Klubs verbindet eine löchrige Abwehr. Jeweils 18 Gegentreffer sind ein erschreckender Wert. St. Gallen reist bereits heute Samstag in die Romandie. Das Team von Uli Forte plant, in Magglingen ein Training auf Kunstrasen abzuhalten. Daniel Unal (letzte Station Basel) und José Gonçalves (Heart of Midlothian/Scho) weilen im Test. Für Unruhe sorgte Mario Frick. Der Liechtensteiner klagte via Medien, er sei unzufrieden. Dafür ist der Routinier gebüsst worden. Gegen Xamax fehlt Frick mit einer Bauchmuskel-Verletzung.

Thuns Ungeschlagenheit -- Challandes und U2

Der überraschende Aufsteiger Thun will gegen den FCZ seine Ungeschlagenheit wahren und nach drei 1:1 in Serie auf die Siegstrasse zurückkehren. «Bei Thun ist Leben drin», weiss der Zürcher Trainer Urs Fischer zu berichten, «sie arbeiten hart und wurden bisher belohnt.»

Spielfrei sind die Grasshoppers und Sion. Weil das Letzigrund-Stadion wegen den U2-Rockkonzerten belegt ist, wurde der Match auf den 10. November verschoben -- sehr zum Missfallen von Sion-Coach Bernard Challandes. Er ärgert sich darüber, dass seine Equipe in der Super League von einem fast vierwöchigen Unterbruch betroffen ist. Challandes dürfte auf den Kauf von U2-Tickets verzichtet haben.

(pad/Si)

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