Hitzfeld: «Alle ziehen voll mit»

publiziert: Montag, 7. Jun 2010 / 00:00 Uhr / aktualisiert: Montag, 7. Jun 2010 / 07:40 Uhr
«Die Mannschaft hat im Trainingscamp voll mitgezogen, alle waren sehr bemüht. Die Arbeitsmoral stimmte absolut.»
«Die Mannschaft hat im Trainingscamp voll mitgezogen, alle waren sehr bemüht. Die Arbeitsmoral stimmte absolut.»

Das 1:1 gegen Italien war für die Schweiz nach den Enttäuschungen der letzten Testspiele ein Schritt in die richtige Richtung. Nationalcoach Ottmar Hitzfeld ist zufrieden: «Es war ein hartes Spiel, wir wurden gefordert und haben spielerische Fortschritte erzielt.»

Nach dem Spiel lobte Hitzfeld nicht nur die Leistung gegen Italien, sondern auch die Arbeitsmoral der Equipe während des Trainingscamps im Wallis. «Alle haben voll mitgezogen und waren sehr bemüht.» Nach zwei freien Tagen besammelt der Deutsche das Team am Mittwoch in Zürich wieder, dann geht es mit dem Nachtflug nach Johannesburg, ehe am 16. Juni der WM-Start gegen Spanien ansteht. Auch wenn die Schweiz seit fünf Spielen und seit knapp acht Monaten auf einen Sieg wartet, ist Hitzfeld optimistisch. «In einer Woche werden wir nochmals besser in Form sein, und in 90 Minuten ist immer alles möglich.»

Herr Hitzfeld, Sie haben eine Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Costa Rica gefordert und erwartet. Hat das Team geboten, was Sie sich erhofft hatten?

Ottmar Hitzfeld: «Ja, ich bin zufrieden. Im spielerischen Bereich haben wir klar Fortschritte erzielt. Es ist uns gegen Italien gelungen, den Ball zirkulieren zu lassen. Wir haben die nötige Geduld gehabt, auch mal die Italiener etwas laufen zu lassen. Vor allem vor der Pause hat das gut geklappt. Danach hatte Italien mehr Spielanteile, weil wir zu tief gestanden sind.»

Wie ist dieses 1:1 gegen den Weltmeister einzuordnen? Italien spielte mit einer Reservemannschaft.

Hitzfeld: «Natürlich fehlten bei Italien ein paar arrivierte Spieler. Das machte die Aufgabe aber nicht einfacher. Die Reservisten sind immer motiviert, sie wollen sich aufdrängen. Wir wissen nun besser, wo wir stehen. Italien hat uns gefordert, es war ein hartes Spiel. Es gab viele gelbe Karten, das zeigt schon, welchen Stellenwert die Partie für beide Teams hatte.»

Ein 1:1 gegen eine grosse Nation ist immer gut für die Moral.

Hitzfeld: «Die Mannschaft hat sich dieses positive Ergebnis verdient. Sie hat im Trainingscamp voll mitgezogen, alle waren sehr bemüht. Die Arbeitsmoral stimmte absolut. Das Unentschieden gegen Italien und der Applaus des Publikums sind der verdiente Lohn für die harten Tage im Wallis.»

Sie haben auf die schlechten Leistungen von Tranquillo Barnetta reagiert und ihn für einmal draussen gelassen.

Hitzfeld: «Das war keine Reaktion auf seine Leistung gegen Costa Rica. Sonst hätte ich mehrere Spieler auswechseln müssen. Barnetta war in der Bundesliga-Rückrunde in Leverkusen lange verletzt. Es fehlt ihm der Rhythmus, die Trainings waren hart für ihn. Er ist etwas müde.»

Trotzdem könnte der Einsatz von Gelson Fernandes für Barnetta eine Option für das Spanien-Spiel sein.

Hitzfeld: «Ich wollte mit dem Einsatz von Gelson Fernandes etwas ausprobieren. Es hat mir gefallen. Fernandes gibt uns die Möglichkeit, im Mittelfeld im Zentrum in Überzahl zu sein. Aber ich habe mich noch nicht festgelegt, wer gegen Spanien spielt. Wir müssen schauen, wie es bei Barnetta weitergeht, zudem hat auch Marco Padalino gegen Costa Rica eine gute Leistung abgeliefert.»

Die Zeit der Testspiele ist vorbei. In zehn Tagen gilt es ernst. Was macht Ihnen Sorgen im Hinblick auf das Spanien-Spiel?

Hitzfeld: «Zurzeit macht mir noch nichts Sorgen. Wichtig ist, dass jetzt im Training nichts mehr passiert. Auch wenn der erste Gegner Spanien heisst, bin ich optimistisch. In einem Spiel ist alles möglich. Würden wir gegen Spanien zu Hin- und Rückspiel antreten, wäre es schwierig, aber in 90 Minuten... Ausserdem sind wir auf dem richtigen Weg. Wir haben gegen Italien Fortschritte gezeigt gegenüber den letzten Spielen und in einer Woche werden wir nochmals viel weiter sein.»

Sind Sie auch nicht besorgt wegen der Defensive? Die Abwehr, insbesondere Philippe Senderos, hat wieder ein vermeidbares Gegentor kassiert.

Hitzfeld: «Heute war Senderos nicht schuld, ich habe keinen Fehler von ihm gesehen. Es war ein schwieriger Ball. Die Entstehung ist das Problem. Auf der Seite liessen sich Lichtsteiner und Behrami zu einfach ausspielen. Es hätte nicht passieren dürfen, dass der Italiener so leicht und so frei zum Flanken kommt.»

(Stefan Wyss/Si)

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