Italien: Mit Agnelli endet in Italien eine Ära

publiziert: Montag, 27. Jan 2003 / 21:12 Uhr / aktualisiert: Montag, 27. Jan 2003 / 23:53 Uhr

Italien ist in Trauer. Gianni Agnelli ist am Freitag 24. Januar, im Alter von 81 Jahren gestorben. Er schrieb nicht nur Wirtschaftsgeschichte mit dem Automobilkonzern Fiat, auch in der Sportwelt war l’Avvocato mit seinen Leidenschaften Juventus und Ferrari ständig präsent.

Gianni Agnelli.
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Mit dem Tod von Giovanni Agnelli geht eine Ära in der italienischen Geschichte zu Ende. Er erlag nach längerer Krankheit einem Krebsleiden. Das erste Mal hatte Agnelli im vergangenen Mai öffentlich gemacht, dass er gesundheitliche Probleme habe. Daraufhin ließ er sich in den Vereinigten Staaten wegen Prostatakrebs behandeln. Nach Italien zurückgekehrt, begab er sich umgehend in die Operationszentrale des Fiatkonzerns, der zu dieser Zeit in einer tiefen Krise steckte, um das Geschehen aus nächster Nähe zu verfolgen. Sogar im Stadio Comunale, dem Trainingsort von Juventus, konnte man ihn dann und wann antreffen.

Giovanni Agnelli wurde am 12 März 1921 in Turin geboren, als zweites Kind von sieben Geschwistern. Seine Eltern waren Edoardo und Virginia Bourbon del Monte. Den Namen Agnelli bekam er von seinem Grossvater, Senator und Gründer von Fiat, der nach dem Tode seines Vaters Edoardo im Jahre 1935 die Erziehung übernahm. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er an verschiedenen Fronten mitwirkte, fing Agnelli, auf Drängen seines patriarchalischen Grossvaters, mit dem Studium der Jurisprudenz an. Als dieser im Jahre 1945 starb, war der 25jährige schon Pater Familias und nicht zu vergessen, Hauptaktionär des Fiat-Konzerns.

Die Liebe seines Lebens war Juve Drei Dinge interessierten Gianni Agnelli besonders: Juventus, Ferrari und das Segeln. Die Passion Agnellis für Juventus fing mit zwei Jahren an, als sein Grossvater dort Präsident wurde. Mit nur 15 Jahren wurde sogar er in den Verwaltungsrat des Fussballklubs aufgenommen. Ehrenpräsident war er zusammen mit seinem Bruder Umberto und Giampiero Boniperti. Am 23. Juli 1947 wurde der gebürtige Turiner Gianni Agnelli schließlich Präsident von Juventus Turin. Diesen Titel hatte er bis ins Jahr 1954 inne und gewann während dieser Zeit zwei Scudetti. Nachdem Agnelli abgedankt hatte, war die Beziehung zwischen dem italienischen Rekordmeister und dem Erfolgsmanager keinesfalls zu Ende. Anstelle des Präsidenten wurde ihm nun die Ehre des “Presidente Onorario”, des Ehrenpräsidenten zuteil.

Nach Heirat und Familiengründung wurde er 1963 Vizepräsident von Fiat, um nur kurze Zeit später, im Alter von nur 45 Jahren, den Gipfel als Präsident ganz zu erklimmen. Agnelli blieb Konzernleiter bis 1996, kurz bevor er 75 wurde. Genauso wie bei der Juventus, blieb er bei Fiat ebenfalls Ehrenpräsident. “L’Avvocato” war außerdem auch in der Politik tätig: 1991 wurde er Senator auf Lebenszeit. Dazu kommt die Auszeichnung für besondere Leistungen der Légion d’honneur, die ihm 2001 in Paris verliehen wurde.

Mit seiner Juve hat Agnelli grosse Triumphe feiern können, musste aber auch Rückschläge, wie das tragische Meisterpokalfinale im Heysel Stadion hinnehmen. Auf die Frage, ob nun Juventus oder der Beste gewinnen sollte, antwortete er meist: “Glücklicherweise stimmen die beiden Dinge häufig überein.” Sein Humor und seine Übernamen für Spieler sind in Italien längstens ins Fussballvokabular aufgenommen worden. Die verschiedenen “Pinturicchio” oder “Godot”(Del Piero), den “Nassen Hasen” (Baggio) oder seine Aussage über den Abschied Zidanes: “Ein Spieler, der mehr vergnügte, als nützlich war.” Michel Platini, Agnellis bevorzugter Zögling, sagte über ihn: “Mit ihm ist ein grosser Mensch gestorben. Er hat mir viel gegeben, unter anderem hat er mir den Respekt vor dem Leben gelehrt.”

Eine unbändige Leidenschaft für Ferrari

Seine letzten beiden sportlichen Leidenschaften waren Ferrari und das Segeln. Im Jahre 1968 kauft Fiat Ferrari, damals noch direkt von Enzo Ferrari. Nachdem 1975 und 1977 Niki Lauda, 1979 Jody Scheckter den Weltmeistertitel gewannen, gab es eine längere Durststrecke für das Team aus Maranello. Bis 1995 Michael Schumacher zum Team stiess. “Wer einen wie Schumacher im Team hat und nicht gewinnt, ist selber Schuld”, so Agnelli über das Ferrari Formel 1 Team.

(Colin Porlezza /fussball.ch)

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