Fussball. Am Wochenende beginnt die italienische Serie A

Italien: Vier Titelfavoriten in der schönsten Liga der Welt

publiziert: Freitag, 24. Aug 2001 / 13:45 Uhr / aktualisiert: Freitag, 24. Aug 2001 / 15:36 Uhr

Rom - Zehn Wochen nach dem umjubelten Triumph der AS Roma beginnt an diesem Wochenende die neue Saison des «Calcio spettacolo», der italienischen Serie A. Als Topfavoriten gelten Titelverteidiger Roma und Rekordmeister Juventus Turin. Doch auch die Mailänder Vereine Milan und Inter hegen Ambitionen auf den Scudetto.

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Schweizer sind in der höchsten Spielklasse keine mehr vertreten, dafür mit Mario Frick (Verona) erstmals ein Akteur aus Liechtenstein.

Vieles ist neu bei Juventus Turin. Lippi, der mit Juventus zwischen 1995 und 1998 schon dreimal Meister geworden war, löste Ancelotti auf der Trainerbank ab. Dieser hatte zuletzt zweimal nur den zweiten Platz erreicht. Zuwenig für den Verein aus der Fiat-Metropole.

Gewichtige Mutationen hat es bei den Bianconeri auch im Kader gegeben. Diese dürften Juventus stabiler und demnach stärker machen als in den letzten Jahren. Zwar ging Mittelfeldstar Zidane für die Rekordsumme von 115 Millionen Franken zu Real Madrid, und Stürmer Inzaghi wechselte zum Erzrivalen Milan. Doch mit Buffon und dem Franzosen Thuram (beide von Parma) haben die Turiner die Defensive mit zwei Hochkarätern bestückt. Und von Lazio Rom wurden Nedved, der tschechischen Fussballer des Jahres, und der chilenische Stürmer Salas verpflichtet. In Turin sind sie deshalb überzeugt, dass der Scudetto nach zwei Jahre im Römer Exil wieder in den Norden zurückkehrt.

Gemäss den Experten,und davon gibt es in Italien mehrere Millionen,ist Meister Roma der härteste Konkurrent der Juve. Im Gegensatz zu den Norditalienern blieb die Equipe von Trainer Capello auf den Schlüsselpositionen unverändert. Topskorer Batistuta wird zwar nicht jünger, dafür hat der Meister von Absteiger Bari das 18-jährige Ausnahmetalent Antonio Cassano für rund 48 Millionen Franken verpflichtet.

Die Verteidigung des Titel ist oft schwieriger als diesen zu gewinnen. Deshalb fordert Capello von seinen Spielern: «Ihr müsst vergessen, dass ihr je Meister geworden seid.» In der langen Phase der Testspiele, dem sogenannten «Calcio Estate», machte die Roma jedenfalls von allen Spitzenklubs den stärksten Eindruck. Am letzten Wochenende siegten die Giallorossi im Supercup gegen Fiorentina 3:0 und gaben der Konkurrenz die Marschrichtung vor.

Der wollen auch Milan und Inter Mailand folgen. Über 200 Millionen hat Milan in neue Spieler investiert. 68 Millionen davon in Spielmacher Rui Costa (von Fiorentina). Von den Leistungen des Portugiesen wird das Abschneiden der Mailänder abhängen. Gelingt es dem 29-Jährigen, das Strumduo Schewtschenko/Inzaghi mit den richtigen Vorlagen zu lancieren, kann der erfolgreichste Verein der letzten Dekade mit Juventus und Roma auf eine Stufe gestellt werden.

Stadtrivale Inter unternimmt den 13. Anlauf, um endlich wieder Meister zu werden. Im vergangenen Championat klassierten sich die Nerazzurri als Fünfte immerhin wieder einmal vor Milan. Doch das Negative überragte auch in der letzten Saison, von der vor allem das Scheitern in der Champions-League-Qualifikation und das monumentale 0:6-Debakel im Derby in Erinnerung bleiben. Wie immer in den letzten Jahren, prophezeien Spieler und Verantwortliche der Mailänder auch diesmal einhellig die Wende zum Guten.

Und tatsächlich stehen die Chancen für einen Spitzenplatz nicht schlecht. Im Tor steht neu der Internationale Toldo, der letzte Saison noch in Fiorentina spielte. In der Offensive hat Ronaldo nach der fast zweijährigen Absenz von den Fussballplätzen den Anschluss wieder geschafft und wurde in den Testspielen regelmässig eingesetzt. Wenn der Brasilianer zu seiner alten Stärke zurückfindet, wird er mit Vieri ein Sturmduo der Extraklasse bilden, das Inter unter dem neuen Trainer Cuper (von Champions-League-Finalist Valencia) tatsächlich Erfolg bescheren könnte.

Wohl die halbe Liga wird sich nach hinten orientieren. Als erste Abstiegskandidaten werden traditionellerweise die Aufsteiger Torino, Piacenza, Venezia und Chievo Verona gehandelt. Chievo, der Verein aus einem Veroneser Quartier mit 3000 Einwohnern, ist erstmals in die Serie A aufgestiegen und beschert somit der Stadt im Veneto die ersten Derbys in der höchsten nationalen Liga.

Auch Chievos Lokalrivale Hellas Verona, der erst im Entscheidungsspiel den Klassenerhalt sicherte, kämpft gegen den Abstieg, dies verhindern soll unteranderem der Liechtensteiner Mario Frick. Der ehemalige Akteur von St. Gallen, Basel und Zürich hat dank 16 Toren in 23 Partien für Arezzo in der Serie C1 einen Vertrag in der höchsten Spielklasse erhalten. Somit ist das «Ländle» in der «schönsten Meisterschaft der Welt» vertreten, während die Schweizer David Sesa (Napoli) und Antonio Esposito (Cagliari) sowie Giuseppe Mazzarelli und Lionel Pizzinat (beide Bari) lediglich in der unattraktiven, harten Serie B um Punkte spielen.

(sda)

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