Libanesischer Retter in höchster Not?
publiziert: Montag, 24. Jan 2005 / 22:39 Uhr / aktualisiert: Montag, 24. Jan 2005 / 23:09 Uhr

Für den vom Konkurs bedrohten FC Servette könnte es doch noch eine Rettung in letzter Minute geben. An einer Medienkonferenz in Genf präsentierte Mehrheitsaktionär Marc Roger den Libanesen Joseph Ferraye als neuen Investor.

Die Hoffnung auf ein gutes Ende ist da.
Die Hoffnung auf ein gutes Ende ist da.
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Wenn es im Zusammenhang mit Roger und Servette für einmal nicht bei leeren Versprechungen bleibt, könnten die Genfer den Kopf doch noch aus der Schlinge ziehen.

Der Geschäftsmann Ferraye wohnt seit Jahren in Genf und will dem Klub sofort mit 17 Millionen Franken unter die Arme greifen. 10 Millionen sollen schon heute Dienstag fliessen.

"Monsieur Ferraye engagiert sich mit 20 Millionen Franken pro Jahr", verkündete Roger in Anwesenheit des neuen Hoffnungsträgers. "Er steuert 20 Millionen zum Bau eines neuen Centre de Formation bei. 15 Millionen fliessen in die Stiftung des Stade de Genève.

Damit können die Schulden bei der Firma Zschokke beglichen und die Bauarbeiten abgeschlossen werden." Roger würde als Ferrayes Vertrauensmann an der Spitze des Klubs bleiben.

Freude und Skepsis

Die freudige Nachricht sorgte unter den zahlreich erschienenen Spielern und Fans für Applaus. Doch als der Retter das Wort ergriff, wurde die Euphorie von Skepsis abgelöst.

Der 60-jährige Ferraye stellte sich als Erfinder eines Systems zur Löschung von brennenden Erdölfeldern vor, das 1991 im Golfkrieg in Kuwait angewandt wurde.

Die Erfindung ist mehrere Milliarden wert. Ferraye hat bisher allerdings nicht davon profitiert. Seit 10 Jahren kämpft er um einen Anteil von 5,941 Milliarden Dollar, der zu Unrecht in den Besitz eines Genfer Notars geraten sei.

Angeblich ist das juristische Hickhack nach einer Reihe von Prozessen mittlerweile so weit, dass Ferraye eine Milliarde Dollar erhalten soll.

Löhne haben Priorität

Ferraye hat angeordnet, dass 17 Millionen Franken auf das Konto der Aktiengesellschaft Servette FC SA überwiesen werden. Die ausstehenden Löhne würden innert 48 Stunden bezahlt.

Wenn tatsächlich alles so kommt, wie von Roger und Ferraye versprochen, kann Servette dem Termin vor dem Genfer Tribunal am 31. Januar gelassen entgegenblicken. Dort wird in erster Instanz über die Zukunft des Klubs entschieden und im schlechtesten Fall der Konkurs verhängt.

Welcher Anwalt Servette vor dem Gericht vertreten wird, ist offen. Ferraye erklärte, dass sich der bisherige Servette-Anwalt Dominique Warluzel sicher nicht mehr um den Fall kümmern werde. Affaire à suivre...

(sl/Si)

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