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Luzern-Thun 3:0

Luzern dritter Europa-League-Qualifikant

publiziert: Sonntag, 18. Mai 2014 / 19:43 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 18. Mai 2014 / 23:16 Uhr
Freude auf der Trainerbank: Trainer Urs Fischer und Assistenztrainer Francesco Gabriele.
Freude auf der Trainerbank: Trainer Urs Fischer und Assistenztrainer Francesco Gabriele.

Der FC Luzern darf zu Beginn der nächsten Saison in der Europa-League-Qualifikation mittun. Die Innerschweizer schlagen zuhause den direkten Konkurrenten Thun mit 3:0.

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Bei der Derniere brandete in der Swissporarena nochmals Jubel auf. Nach Monaten mit Höhen und Tiefen konnte sich das Team von Carlos Bernegger bei letzter Gelegenheit auf den 4. Rang schieben und einen versöhnlichen Saison-Abschluss feiern. Der Heimsieg gegen Thun ist erforderlich geworden, um im Juli im internationalen Geschäft dabei zu sein.

Den Siedepunkt erreichte die Party-Stimmung in der Swissporarena in der 88. Minute; als klar war, dass Luzern die drei Punkte einfährt und als Captain Michel Renggli bei seiner Auswechslung mit einer Standing Ovation in den Fussballer-Ruhestand verabschiedet wurde. Bei Trainer Bernegger war die Erleichterung gross, nachdem er davor viermal in Serie eine Niederlage hatte erklären müssen. Er sagte hinterher, dass sie belohnt worden seien für ihre seriöse Arbeit und ihre Coolness. Sie seien auch während der jüngsten Baisse ruhig und positiv geblieben.

Sein geschlagener Antipode Urs Fischer meinte, dass sein Team hätte in Führung gehen müssen, um von einer gewissen Verunsicherung beim FCL wirklich profitieren zu können. Leider habe es sich dann zwei Ballverluste erlaubt, die von den Gastgebern eiskalt ausgenützt worden seien. Er sprach die beiden Szenen kurz vor der Pause an, durch die sich Thun eine 0:2-Hypothek eingehandelt hatte. Nachdem die Berner Oberländer das Geschehen 38 Minuten lang ausgeglichen gestaltet hatten, mussten sie innerhalb von vier Minuten zwei vermeidbare Gegentore hinnehmen. Es trafen Adrian Winter mit einem abgefälschten Schuss und Alain Wiss, der per Kopf eine herrliche Flanke von Yassin Mikari verwertete. Der Tunesier Mikari war es auch, der in der 80. Minute mit dem 3:0 den Schlusspunkt setzte. Thun stand da nur noch zu zehnt auf dem Feld, nachdem Sekou Sanogo für einen Tritt gegen Florian Stahel die rote Karte gesehen hatte.

Angesprochen auf seine Saison-Bilanz antwortete Fischer, dass durch das Verpassen der Europa-League-Quali das i-Tüpfelchen fehle und dass ein bitterer Nachgeschmack bleibe. Leider hätten sie bereits vor dem Spiel in Luzern Matchbälle vergeben, so der Coach weiter. Am Ende einer intensiven Saison habe es seinen Spielern vielleicht auch ein wenig an Kraft gemangelt. Die letzten Resultate der Saison seien auch ein Fingerzeig und eine Warnung im Hinblick auf die nächste Spielzeit. Er hoffe, dass seinen Schützlingen in den Ferien bewusst werde, dass alle an ihre Limiten gehen müssen, damit Thun weiterhin auf diesem Niveau bestehen könne. Das Kollektiv wird umso mehr gefordert sein, weil nun Leistungsträger wie Marco Schneuwly, Luca Zuffi und Benjamin Lüthi den Klub verlassen.

Luzern - Thun 3:0 (2:0)
swissporarena. - 11'838 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 39. Winter (Neziraj) 1:0. 43. Wiss (Mikari) 2:0. 80. Mikari (Winter) 3:0.

Luzern: Zibung; Sarr, Affolter, Stahel, Lustenberger; Renggli (89. Kryeziu); Mikari, Wiss (83. Bozanic), Freuler, Winter; Neziraj (59. Thiesson).

Thun: Faivre; Lüthi (55. Ferreira), Schenkel, Siegfried, Schirinzi; Christian Schneuwly (55. Nikci), Hediger, Sanogo, Wittwer; Zuffi (70. Cassio); Sadik.

Bemerkungen: Luzern ohne Rangelov, Puljic, Hyka, Hochstrasser, Lezcano und Sliskovic (alle verletzt). Thun ohne Sulmoni, Bättig, Reinmann (alle verletzt), Marco Schneuwly und Schindelholz (beide gesperrt). 67. Rote Karte gegen Sanogo (Foul). - Verwarnungen: 65. Schirinzi und Wiss (beide Unsportlichkeit). 70. Siegfried (Foul). 84. Sadik (Foul). 89. Nikci (Foul).

 

(fest/Si)

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