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Schaffen die Zürcher die Wende?

publiziert: Mittwoch, 28. Sep 2005 / 22:25 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 29. Sep 2005 / 06:18 Uhr

Mit unterschiedlichen Ausgangslagen geht das Schweizer Trio in die Rückspiele der 1. Runde des UEFA-Cup.

Während Basel das letzte Wegstück vor der Gruppenphase mit klarem Vorsprung (5:0 gegen Siroki Brijeg) angeht, stehen Zürich (0:2 gegen Bröndby) und GC (1:1 gegen MyPa) mit dem Rücken zur Wand.

In den Gruppenspielen -- es werden acht Gruppen à fünf Manschaften gebildet -- könnten Basel, Zürich und/oder GC mit zwei zusätzlichen Heimspielen weitere Einnahmen generieren. Der ganz grosse Geldstrom fliesst im UEFA-Cup aber auch in der nächsten Phase noch nicht.

Die Klubs müssen die Partien im eigenen Stadion selbst vermarkten, weshalb nur Heimspiele gegen Widersacher aus Deutschland, England oder Italien ein wirklich lukratives Geschäft versprechen. Zudem zahlt die UEFA im Gegensatz zur Champions League weder Antritts- noch Punkteprämien.

GC: Spiel des Jahres

Auf die Grasshoppers wartet in Finnland eine schwere Aufgabe. MyPa erlebt derzeit die erfolgreichsten Wochen der knapp 60-jährigen Vereinsgeschichte.

Am nächsten Montag kann der Klub aus Anjalankoski in der Nähe von Lahti mit einem Sieg gegen das drittklassierte Tampere United erstmals finnischer Meister werden. Das Team von Ilkko Mäkelä führt zwei Runden vor Schluss mit vier Punkten vor Helsinki HJK.

Und ein Weiterkommen im UEFA-Cup gegen GC wäre der mit Abstand grösste internationale Erfolg von MyPa. Allerdings kassierte das Team am vergangenen Sonntag gegen Haka die zweite Heimniederlage der Saison und auch erstmals in dieser Spielzeit drei Gegentore.

Hanspeter Latour fordert von seinem Team einen engagierteren Einsatz als vor zwei Wochen im Heimspiel. «Die Ausgangsklage für uns ist klar, wir müssen mindestens ein Tor erzielen», sagte der Berner Oberländer in Zürcher Diensten. Und mit Blick auf die Resultate des Schweizer Rekordmeisters in den letzten zwei Saisons meinte er, «das Spiel muss auch für GC das Spiel des Jahres sein.»

Entspannte personelle Situation

Wenigstens hat sich die personelle Situation der Grasshoppers in den letzten Tagen ein wenig entspannt. Ricardo Cabanas, der unumstrittene Leader des Hardturm-Ensembles, ist wieder fit, Alexander Mitreski, der im Hinspiel ebenfalls fehlte, kehrt wohl ebenfalls ins Team zurück.

«Wir dürften sowieso nicht von den Verletzten sprechen», sagte Latour. Lamentieren liegt dem 58-Jährigen nicht. Den Regen bei der Ankunft wertete er sogar als Vorteil für seine Equipe. «Wir können schneller spielen als die Finnen», ist er überzeugt.

Die Partie wird auch nicht im Heimstadion von MyPa ausgetragen, weil die Beleuchtungsanlage den Vorschriften der UEFA nicht (mehr) genügt; MyPa weicht ins Pohjola-Stadion des Ligakonkurrenten Allianssi in der Nähe von Helsinki aus.

Basel: Degens Ausblick und Anspruch

Rund 18 starke Minuten hatten Basel vor zwei Wochen im St.-Jakob-Park genügt, gegen das destruktive Siroki Brijeg in der Schlussphase von 1:0 auf 5:0 zu erhöhen und sich einen womöglich ungemütlichen Abend in Osteuropa zu ersparen.

Im Pecara-Stadion, wo Siroki auf europäischer Ebene immerhin vier seiner fünf Partien gewann (11:2 Tore), wird nach dem aus bosnischer Sicht als Debakel deklarierten Auftritt im Hinspiel kaum mehr eine grosse Kulisse erwartet. Gleichwohl will der Schweizer Titelhalter den letzten Schritt zur zweiten Qualifikation für die UEFA-Cup-Gruppenphase in ordentlichem Stil vollziehen.

Keine Resultatverwaltung

«Wir lassen sicher nichts mehr anbrennen. In unserer Mannschaft stehen genügend erfahrene Spieler, um eine solche Aufgabe souverän zu bewältigen», denkt David Degen. Der aufstrebende Mann im rechten Mittelfeld hofft, dass «wir uns nicht unnötig provozieren lassen von einem Gegner, der nichts mehr zu verlieren hat».

Eine klassische Resultatverwaltung sei indes vom FCB auch in Bosnien-Herzegowina nicht zu erwarten: «Wir sind kein Team, das nur auf Abwarten spielt.» Die Bebbi besitzen in der Tat ausreichend Qualität in der Offensive, um den zwar aufsässigen, aber vergleichsweise limitierten Leader der bosnischen Meisterschaft ein zweites Mal zu besiegen.

Wo die UEFA-Kampagne Basels enden wird, ist ungewiss -- ziemlich sicher nicht auf dem Balkan. Einiges hängt danach vom Losglück ab. David Degen hingegen mag seinem Naturell entsprechend nicht abwarten und blickt (weit) nach vorne. «Unsere Mannschaft ist ganz sicher gut genug, um die Gruppenspiele zu überstehen. Und ein zweites Mal würden wir gegen ein Team wie Lille nicht ausscheiden. Der Anspruch muss sein, auch im Frühling noch weiter zu kommen.»

Zürich: Intelligenz, Geduld und Tore gefragt

Das 0:2 aus dem Hinspiel gegen Bröndby nach enttäuschender Darbietung ist für den FC Zürich eine schwere Hypothek. Mindestens drei Tore sind nun von der -- zumindest auf nationaler Ebene -- herausragenden Offensive verlangt.

Ein FCZ voller Sturm und Drang ist gleichwohl nicht zu erwarten. Lucien Favre ist sich der heiklen Ausgangslage bewusst. Ein Gegentor, wie es FCZ auf dem Letzigrund in der Meisterschaft nur zweimal nicht zuliess, könnte die Aufgabe bereits unlösbar machen.

Daher fordert der Trainer von seinen Spielern, «mit viel Intelligenz» zu spielen. Ein Tor pro Halbzeit genüge, und der FCZ könne es sich daher leisten, geduldig zu sein, sagte Favre.

Härtere internationale Gangart

Intelligenz und Geduld sind also gefragt. Doch der FCZ muss vor allem beweisen, dass er der härteren internationalen Gangart gewachsen ist. «Auf diesem Niveau muss man schnell spielen. Der Ballführende wird sofort angegriffen und in Zweikämpfe verwickelt. In diesem Bereich waren wir in Kopenhagen nicht gut», analysierte Favre.

Gleichwohl war der Romand am Tag vor der Partie zuversichtlich, ja sogar richtig gut gelaunt. Favre bekundete grosses Vertrauen in sein Ensemble. Anders als noch vor dem Hinspiel sprach er nicht vom Gegner, erwähnte er die Stärken der Dänen gar nicht, sondern meinte: «Was am Donnerstagabend gefragt ist, sind genau unsere Stärken.» Favre meinte damit auch (und vor allem) den Offensivfussball.

Der FCZ hat in der Super League 24 Tore erzielt, mehr als jedes andere Mannschaft. In fünf Partien auf dem Letzigrund trafen Keita und Co. schon 17 Mal. Der FCZ hat das Potenzial, auch gegen den dänischen Double-Gewinner und aktuellen Meisterschaftszweiten drei Tore zu erzielen. Ebenso viele Treffer sind ihm am vergangenen Sonntag gegen St. Gallen gelungen.

Der Auftritt gegen die Ostschweizer war derart erfreulich, dass Favre betreffend Startformation für einmal keine Zweifel hat. «Ich werde die Mannschaft nicht verändern.» Xavier Margairaz, der filigrane, aber in diesem Herbst oft angeschlagene Regisseur, wird daher erneut auf der Ersatzbank sitzen und Rafael wiederum als zweiter Angreifer stürmen.

MyPa - Grasshoppers (Hinspiel 1:1)
Donnerstag, 17.30 Uhr. -- Mögliche Startformation: Coltorti; Roland Schwegler (Sutter), Mitreski, Stepanovs, Jaggy; Chihab, Salatic, Cabanas, Dos Santos; Touré, Rogerio. -- Bemerkung: GC ohne Eduardo, Muff, Seoane, Renggli, Peralta, Pavlovic und Leandro (alle verletzt).

Siroki Brijeg - Basel (Hinspiel 0:5)
Donnerstag, 19.30 Uhr. -- Mögliche Startformation: Zuberbühler; Zanni, Müller, Smiljanic, Chipperfield; Degen, Ba, Ergic; Delgado; Petric (Rossi), Sterjovski (Eduardo). -- Bemerkung: FCB ohne Berner, Carignano, Quennoz und Murat Yakin (alle verletzt).

Zürich - Bröndby Kopenhagen (Hinspiel 0:2)
Donnerstag, 20.15 Uhr. -- Mögliche Startformation: Leoni; Stahel, Filipescu, Von Bergen, Stucki; Di Jorio, Dzemaili, Tararache, Cesar; Rafael, Keita. -- Bemerkung: FCZ ohne Schneider und Petrosjan (beide verletzt) sowie Stanic (rekonvaleszent).

(bert/Si)

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