Schock für Deutschland: Rene Adler sagt für WM ab

publiziert: Dienstag, 4. Mai 2010 / 12:07 Uhr
Rene Adler war als Nummer eins gesetzt im Deutschen Team. (Archivbild)
Rene Adler war als Nummer eins gesetzt im Deutschen Team. (Archivbild)

Deutschland muss bei der WM in Südafrika (11. Juni - 11. Juli) auf Rene Adler verzichten.

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Adler, den Löw für die WM als Goalie Nummer eins eingeplant hatte, muss sich einer erneuten Rippen-OP unterziehen und kann deshalb bei der WM nicht spielen.

Absage per Telefon

Der Teamkollege von Tranquillo Barnetta und Eren Derdiyok bei Leverkusen unterrichtete am Dienstag Bundestrainer Joachim Löw in einem Telefonat über den gemeinsam mit den behandelnden Ärzten gefassten Entschluss, die Fraktur operieren zu lassen. «Das war die schwierigste Entscheidung meines Lebens.

Aber es wäre mir selbst, meinem Verein und der Nationalmannschaft gegenüber letztlich unverantwortlich gewesen, an der WM teilzunehmen. Medizinisch betrachtet ist es zwar möglich. Doch die Schmerzen sind so erheblich, dass ich auf Dauer sowohl im Training als auch in den Spielen keine Bestleistung hätte bringen können. In einem derart langen und intensiven Turnier aber ist das unerlässlich. Da braucht es topfitte Spieler», sagte Adler.

Neuers Chance

Für Adler wird voraussichtlich Manuel Neuer von Schalke 04 bei der WM zwischen den Pfosten stehen; Tim Wiese (Bremen) dürfte sein Ersatz sein. Als dritter Torwart wird voraussichtlich Jörg Butt vom designierten deutschen Meister Bayern München mit nach Südafrika fliegen. Auch Roman Weidenfeller von Borussia Dortmund ist noch eine Option.

Am Donnerstag gibt Löw in Stuttgart sein erweitertes WM-Aufgebot bekannt. Am Dienstagmorgen hatte bereits der Leverkusener Mittelfeldspieler Simon Rolfes seine WM-Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen.

Adler spielte mit Rippen-Panzer

Adler hatte am vergangenen Samstag beim 1:1 gegen Hertha BSC Berlin mit einem speziellen Rippen-Panzer sein Bundesligacomeback gegeben. Adler hatte schon einmal einen komplizierten Rippenbruch erlitten. Dieser hatte 2006 sogar die Fortsetzung seiner Karriere infrage gestellt. Damals musste eine Titanplatte mit vier Schrauben eingesetzt werden.

Dieses Mal hatte der Bayer-Keeper zunächst weitaus weniger Probleme, konnte Anfang der vergangenen Woche wieder ins Training einsteigen, nachdem auch Nationalmannschaftsarzt Müller-Wohlfahrt grünes Licht gegeben hatte. Bei einer neuerlichen Untersuchung stellte Müller-Wohlfahrt jedoch fest, dass die Blessur schwerwiegender als zunächst angenommen ist.

(pad/Si)

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