Schweizer Tourismus steht Rekordjahr bevor

publiziert: Dienstag, 30. Okt 2007 / 16:05 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 30. Okt 2007 / 21:28 Uhr

Bern - Dem Schweizer Tourismus steht nach dem Aufwärtstrend in den vergangenen Monaten ein Rekordjahr bevor. Neben der guten Konjunktur und dem starken Euro belebt im kommenden Sommer die Fussball-Europameisterschaft das Geschäft.

Die Euro 2008 werde zu einer Zusatznachfrage von Hotelübernachtungen führen.
Die Euro 2008 werde zu einer Zusatznachfrage von Hotelübernachtungen führen.
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Die Euro 2008 werde zu einer Zusatznachfrage von rund einer halben Million Hotelübernachtungen führen, prognostizierte das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) aufgrund einer Studie der BAK Basel Economics. Damit werde die ausländische Nachfrage auch im nächsten Sommer beflügelt.

Für das gesamte Tourismusjahr von November 2007 bis Oktober 2008 erwartet BAK Basel Economics eine Zunahme der Hotelübernachtungen um 4 Prozent. Eine absolute Zahl wurde nicht genannt.

Bereits in der anstehenden Wintersaison werde sich die «ausgezeichnete Wachstumsdynamik» der letzten beiden Saisons fortsetzen. Laut der Prognose dürfte die Zahl der Hotelübernachtungen um 3,1 Prozent steigen und damit die historische Rekordmarke von 16 Millionen übertreffen.

Erfolgreicher Sommer

Bei der ausländischen Nachfrage erwartet die BAK eine Zunahme um 3,9 Prozent. Die inländische Nachfrage bleibt zwar weniger dynamisch, verläuft aber mit einer Zunahme um 1,8 Prozent ebenfalls erfreulich, wie es heisst.

Der Sommer 2007 verlief für die Schweizer Tourismuswirtschaft trotz unwetterbedingten Rückgängen zu Saisonbeginn äusserst erfolgreich. Gemäss neuesten Zahlen brachte die im Oktober zu Ende gegangene Saison eine Zunahme der Hotelübernachtungen um 3,8 Prozent. Getrieben wurde das Wachstum durch die äusserst dynamische Nachfrage aus dem Ausland (+5,9 %).

Nach dem Rekordjahr 2008 erwartet die BAK eine leichte Abschwächung. Wegen des Wegfallens der Sondereffekte der EURO 2008 aber auch wegen der leicht abgeschwächten Konjunktur und der erwarteten Aufwertung des Franken gegenüber dem Euro wird demnach 2009 die Tourismusnachfrage um 0,4 Prozent abnehmen.

(smw/sda)

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