Fussball: UEFA-Cup und Champions League

Schweizer greifen in europäische Wettbewerbe ein

publiziert: Montag, 17. Sep 2001 / 17:49 Uhr

Zürich - Eine Woche nach den verheerenden Terroranschlägen in den USA kehrt der Fussball zur Normalität zurück. In den Champions-League-Spielen am Dienstag und Mittwoch und beim Start zum UEFA-Cup mit Schweizer Beteiligung am Donnerstag soll wieder Sport und nicht mehr Gewalt die Massen fesseln.

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Die UEFA, welche die Tragweite der Terror-Attentate vor Wochenfrist falsch einstufte und die Dienstagspiele trotz vehementen Protesten einiger Klubs und zahlreicher geschockter Spieler nicht verschieben liess, diktierte diesmal keine verbindlichen Auflagen.

Deutschschweizer Teams im Aufwind

Am Donnerstag greifen mit einer Woche Verspätung die Grasshoppers, St. Gallen und Servette in den UEFA-Cup ein. Zürcher und Ostschweizer haben aufsteigende spielerische Tendenz erkennen lassen. Meister GC hat mit dem 4:1 bei Xamax erstmals in dieser Saison die Tabellenspitze erklommen. St. Gallen stürzte Leader Young Boys mit 4:1 und rückte auf Platz vier vor. Beide Deutschschweizer Teams sind deshalb gegen Dinamo respektive Steaua Bukarest nicht chancenlos. Doch auch die beiden rumänischen Spitzenteams Dinamo (5:1 gegen Studentesc) und Steaua (3:0 in Pitesti) kommen immer besser in Form. Servette, das Slavia Prag empfängt, stand wie sein Gegner am Montagabend noch im Meisterschaftseinsatz.

Das Unbehagen des FC Barcelona

In den acht Begegnungen der Gruppen E bis H greifen heute jene 16 Teams in die Champions League ein, deren Startspiele am vergangenen Mittwoch von der UEFA abgesagt worden waren. Vielerorts blieb aber ein beklemmendes Gefühl. So reiste der FC Barcelona am Montag mit grossem Unbehagen nach Istanbul, wo die Katalanen beim türkischen Meister Fenerbahce antreten müssen. Die Verantwortlichen befürchten, dass bei einem Angriff der USA auf Afghanistan der Luftraum über der Türkei gesperrt werden könnte, und erkundigten sich vorsorglich über Schiffs- und Busrouten.

Sportlich hängt beim FC Barcelona, der in seiner Klubgeschichte noch nie in der Türkei gewonnen hat, nach dem 0:0 beim Abstiegskandidaten Osasuna erneut der Haussegen schief. Ins Zentrum der Kritik geriet Trainer Carlos Rexach, weil er das Remis mit sechs Abwehrspielern verteidigte und den neu verpflichteten argentinischen Jungstar Javier Saviola zuschauen liess. Zur Verfügung steht wieder der Holländer Frank de Boer, dessen verkürzte Dopingsperre abgelaufen ist.

Mit Edgar Davids feiert auch der zweite holländische Nandrolon- Dopingsünder sein internationales Comeback. Der Mittelfeldspieler soll mithelfen, dass dem verlustpunktfreien italienischen Leader Juventus nach zwei trostlosen Europacup-Jahren gegen Celtic Glasgow der erste Schritt zurück zu ruhmreicheren Zeiten wie in den Jahren 1996 (Sieger), 1997 und 1998 (Finalist) gelingt. Im zweiten Spiel der Gruppe E trifft Rosenborg Trondheim auf den FC Porto, der die Grasshoppers in der Qualifikation eliminiert hat.

Sforza nimmt Amerikaner zum Vorbild

Ohne die verletzten Stefan Effenberg, Mehmet Scholl, Jens Jeremies und Thomas Linke (Schulterbänderriss, acht Wochen Pause, aber keine Operation) tritt Titelverteidiger Bayern München gegen den tschechischen Rekordmeister Sparta Prag (15 Titel in den vergangenen 18 Jahren) an. Im Mittelfeld ist Ciriaco Sforza gesetzt. Auch als Wortführer liess sich der Aargauer vernehmen: «Wir sind an einen Punkt gekommen, an dem wir vergessen müssen, was in den letzten Tagen war. Jetzt ist wieder Champions League, und in vier, fünf Monaten wird nicht mehr gefragt, was los war, sondern wo die Punkte geblieben sind. Wir haben einen Auftrag zu erfüllen und müssen uns in einer schwierigen Lage die Amerikaner zum Vorbild nehmen.»

Bei den Bayern trainierte Thorsten Fink wieder mit. Der Mittelfeldspieler hatte am Samstag beim 1:0 gegen Freiburg eine Prellung im Oberschenkel erlitten. Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld wird aber Sforza sein, der in der jetzigen Personalnot das uneingeschränkte Vertrauen von Trainer Ottmar Hitzfeld spürt.

Schlagerspiel Lyon - Leverkusen

In der Gruppe K kommt es im Stade Gerland zum Schlagerspiel zwischen dem französischen Vizemeister Olympique Lyon mit dem Schweizer Internationalen Patrick Müller und dem derzeitigen Bundesliga-Zweiten Bayer Leverkusen. «Lyon ist derzeit stärker als Barcelona», meint Bayer-Chefcoach Klaus Toppmöller. «Es spielt ruhig, sauber und taktisch perfekt.» Prädikate, die auch auf den verlässlichen Genfer Patrick Müller in der Zentralabwehr zutreffen. Toppmöller plant eine Änderung. Der Argentinier Diego Placente rückt wieder ins Team und verdrängt den Brasilianer Zé Roberto. Lyons Trainer Jacques Santini muss auf seinen brasilianischen Goalgetter Sonny Anderson (ex Servette) verzichten, der an einer Oberschenkelverletzung laboriert. Ihn wird der 14-Millionen- Neuzugang Peguy Luyindula, der beim 4:1 gegen Meister Nantes zwei Tore schoss, ersetzen.

(sda)

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