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Fussball: NLA-Qualifikation

Servette machte gegen Lausanne vor der Pause alles klar

publiziert: Montag, 17. Sep 2001 / 22:22 Uhr

Lausanne - Servette demonstrierte in Lausanne beim Nachtrag zur 11. NLA-Runde Formstärke, gewann 3:0 und verbesserte sich in der Tabelle hinter Leader GC auf Rang 2. Die beiden Internationalen Comisetti und Frei sowie der Jugoslawe Obradovic hatten im hektischen Léman-Derby mit ihren Treffern schon vor der Pause für klare Verhältnisse gesorgt.

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Für einen veritablen Eklat sorgte Lausannes Stürmer Pape Thiaw. Praktisch mit dem Pausenpfiff beging der bereits verwarnte Senegalese gegen Verteidiger Aleksandar Bratic eine Tätlichkeit und sah direkt die rote Karte. Im Kabinengang kam es angeblich zu einem Wortgefecht mit Servette-Captain Sébastien Fournier, das mit einem Faustschlag Thiaws endete. Der Schweizer Internationale erlitt dabei eine Platzwunde oberhalb der Augenbraue und konnte nicht mehr weiter spielen. Für Thiaw, der angab, von Fournier mehrfach provoziert worden zu sein, dürfte die Entgleisung harte Konsequenzen haben.

Bratics Beinbruch

Servette beklagte in der turbulenten Begegnung noch andere schwerwiegende Ausfälle. Der Jugoslawe Bratic brach sich in einem Duell mit Lutsenko sechs Minuten vor Schluss das linke Bein und wird wochenlang ausfallen. Schon früher war Comisetti ausgeschieden. Er erhielt einen Schlag und musste seine Wadenverletzung im Spital untersuchen lassen. Bei Lausanne verletzte sich Puce womöglich schwer am Fuss; Zambaz soll einen Nasenbeinbruch erlitten haben.

Daneben wurde auch noch Fussball gespielt. Bereits in der 8. Minute musste sich der Lausanner Goalie David Inguscio ein erstes Mal bezwingen lassen. Gegen den scharfen und platzierten Freistoss von Alexandre Comisetti war er -- zumal auf glitschigem Terrain -- machtlos. In der Folge zeigten sich die Gastgeber zwar durchaus bemüht, die dritte Heimniederlage abzuwenden, Zählbares erreichten sie mit ihrem wirren Sturmlauf aber nicht.

Stilsichere Servettiens

Servette hingegen trat bei der Generalprobe für die donnerstägliche UEFA-Cup-Heimpartie gegen Slavia Prag von einigen Ausnahmen abgesehen stilsicher auf. Und die Grenats profitierten unmittelbar vor Ablauf der ersten Hälfte von der wegweisenden Tordoublette, als Goran Obradovic und Alex Frei innerhalb von lediglich zwei Minuten trafen. Dass die Einheimischen bei Freis 4. Saisontor lauthals eine Offsideposition beklagten, brauchte keinen Genfer zu kümmern, schon eher die schwere Verletzung Bratics.

Die bisherigen Heimauftritte Lausannes waren im Waadtland allenfalls eine Randnotiz wert, kaum einmal erschienen mehr als 3000 Zuschauer. Gegen den Erzrivalen aus Genf stimmte für Lausanner Verhältnisse (5550 Zuschauer) nun wenigstens der Rahmen einigermassen, nur war die Darbietung auf dem Rasen ein weiteres Mal nicht NLA-tauglich. Mit fehlendem Defensivkonzept und einer reichlich ideenlosen Offensive betrieben die Vaudois beileibe keine Eigenwerbung für den Rest der Qualifikations-Heimspiele.

Lausanne - Servette 0:3 (0:3)

Pontaise. -- 5550 Zuschauer (Saisonrekord). -- SR Busacca. --

Tore: 8. Comisetti 0:1. 43. Obradovic 0:2. 45. Frei 0:3.

Lausanne: Inguscio; Karlen, Puce (15. Gobet), Meyer, Zambaz; Lombardo, Lutsenko, Wittl (46. Yoksuzoglu), Xavier Margairaz; Thiaw, Udovic (82. Simon).

Servette: Pédat; Bah, Miéville, Jaquet, Bratic; Oruma, Londono, Fournier (46. Claiton), Comisetti (52. Sanou); Frei (77. Dill), Obradovic.

Bemerkungen: Lausanne ohne Meoli (gesperrt), Servette ohne Lonfat (krank), Andrey, Ailton, Thurre (alle verletzt) und Wolf (rekonvaleszent). 15. Puce verletzt ausgeschieden. 84. Bratic mit der Bahre vom Feld getragen, danach beendete Servette die Partie mit neun Feldspielern. 38. Pfostenschüsse Londono (38.) und Sanou (88.). 45. Rote Karte gegen Thiaw (Nachschlagen gegen Bratic). Verwarnungen: 40. Thiaw (Foul). 77. Miéville (Unsportlichkeit). -- Lausanne präsentierte vor Spielbeginn den neuen Hauptsponsor Akustika, die Vereinigung der Schweizer Hörgeräteakustiker und- fabrikanten. Bis 2003 generieren die Waadtländer aus dem Sponsoringvertrag 250 000 Franken pro Saison.

Fussball: Nationalliga A, Tabelle nach 11 Runden

1. Grasshoppers 11 6 2 3 28:14 20 2. Servette 11 5 3 3 17:11 18 3. Young Boys 11 5 3 3 19:18 18 4. Sion 11 5 2 4 18:13 17 5. St. Gallen 11 5 2 4 22:20 17 6. Zürich 11 4 5 2 15:14 17 7. Lugano 11 5 2 4 17:18 17 8. Aarau 11 4 4 3 16:12 16 -------------------------------------------------- 9. Basel 10 4 2 4 20:20 14 10. Neuchâtel Xamax 11 2 5 4 8:13 11 11. Lausanne 10 2 2 6 10:20 8 12. Luzern 11 1 2 8 12:29 5

(sda)

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